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Optischer Empfänger: weniger Fehler bei der Datenübertragung
Optischer Empfänger: weniger Fehler bei der Datenübertragung (Bild: Facebook)

Internet.org: Facebook entwickelt leuchtenden Datenempfänger

Optischer Empfänger: weniger Fehler bei der Datenübertragung
Optischer Empfänger: weniger Fehler bei der Datenübertragung (Bild: Facebook)

Ein leuchtender Ballon, der Daten empfängt, die per Laser übertragen werden: Facebook-Mitarbeiter haben ein System für die optische Datenübertragung entwickelt. Es ist Teil des Projekts, entlegene Regionen der Welt aus der Luft mit schnellem Internet zu versorgen.

Steig hoch, du solarer Adler: Facebook hat seine mit Sonnenstrom betriebene Drohne Aquila zum ersten Mal aufsteigen lassen. Der Test verlief so erfolgreich, dass die Flugzeit gleich verlängert wurde. Facebook hebt ab: Das Unternehmen hat erstmals sein Solarflugzeug Aquila fliegen lassen. Das unbemannte Fluggerät ist als fliegende Kommunikationsstation gedacht, die Internet in abgelegene Gegenden der Welt bringen soll.

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Der Erstflug des Aquila in Originalgröße fand bereits am 28. Juni auf dem militärischen Testgelände in der Wüste Yuma im US-Bundesstaat Arizona statt. Ein Modell im Maßstab 1:5 ist seit vergangenem Jahr im Einsatz. Aquila ist ein leicht gepfeilter Nurflügler ohne Fahrgestell. Er startete deshalb von einem Rollwagen aus und blieb rund anderthalb Stunden in der Luft.

Aquila ist groß und leicht

Der 2015 vorgestellte Aquila hat eine Spannweite von etwa 40 Metern. Da das Fluggerät aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff besteht, ist es sehr leicht: Mit Kommunikationsausrüstung an Bord soll es rund 400 Kilogramm wiegen.

Angetrieben wird es von vier Elektropropellern. Solarzellen auf der Oberseite der Tragflächen liefern den Strom dafür. Im Einsatz soll das Fluggerät eine Leistung von 5.000 Watt aufnehmen. Beim Erstflug waren es nur 2.000 Watt.

Aquila durfte länger fliegen

  • Aquila ist ein mit Solarstrom betriebenes, unbemanntes Flugzeug (Bild: Facebook)
  • Start frei: Das von Facebook entwickelte UAV flog erstmals am 28. Juni 2016. (Bild: Facebook)
  • Es soll später als fliegende Relaisstation eingesetzt werden, um abgelegene Gebiete mit schnellem Internet zu versorgen. (Bild: Facebook)
  • Das Aquila ist ein Nurflügler ohne Fahrwerk. Er startete von einem Rollwagen. (Bild: Facebook)
  • Ein Kran hatte ihn darauf gehoben. (Bild: Facebook)
  • Die Aquilas sollen drei Monate lang in der Luft bleiben. (Bild: Facebook)
  • Facebook-Chef Mark Zuckerberg war beim Erstflug dabei. (Bild: Facebook)
  • Aquila im Überblick (Bild: Facebook)
  • So stellt sich Facebook den Einsatz der Internetdrohnen vor. (Bild: Facebook)
Aquila ist ein mit Solarstrom betriebenes, unbemanntes Flugzeug (Bild: Facebook)

Während des Tests stieg Aquila bis in eine Höhe von 655 Metern auf. Der Flug sei so gut gelaufen, dass sie die Drohne länger hätten fliegen lassen, sagt Jay Parikh, Chef der Abteilung Engineering and Infrastructure bei Facebook. Geplant gewesen seien 30 Minuten. Am Ende habe der Flug 96 Minuten gedauert.

Aquila ist gedacht als eine Art fliegende Basisstation für schnelles Internet. Facebook will eine große Zahl dieser Drohnen bauen. Diese sollen bis zu drei Monate lang in der Luft bleiben. Sie sollen in einer Höhe von 18.000 bis 27.000 Metern fliegen und können von dort aus ein Gebiet mit einem Durchmesser von knapp 100 Kilometern versorgen.

Die Drohne kommuniziert per Laser

Die Daten sollen dann per Laser übertragen werden. Dieser Tage haben Facebook-Entwickler einen Empfänger für die optische Datenübertagung vorgestellt.

Es seien immer noch vier Milliarden Menschen ohne Internetzugang, sagt Parikh. Davon lebten 1,6 Milliarden in entlegenen Regionen, in denen es kein schnelles Mobilfunknetz gebe und auch nicht geben werde, weil der Aufbau zu teuer sei. Ziel der Facebook-Initiative Internet.org ist, überall auf der Welt schnelles Internet zur Verfügung zu stellen. Der Absatz von Playstation 4, Xbox One und anderen aktuellen Konsolen und Handhelds ist in den USA im Juli 2016 stark zurückgegangen. Rund 32 Prozent weniger Geräte seien verkauft worden, meldet das Marktforschungsunternehmen The NPD Group laut Gamespot.com. Der Umsatz sei wegen einiger Preissenkungen sogar noch deutlicher gesunken: um 42 Prozent auf 182 Millionen US-Dollar im Jahr.

Der Rückgang passt zeitlich zu den Meldungen über neue Konsolen. Sony hatte kurz vor der Spielemesse E3 2016 im Juni bekanntgegeben, dass es tatsächlich an einer Playstation 4 Neo arbeitet. Microsoft kündigte auf der Messe die Xbox One S sowie für Ende 2017 das Nachfolgemodell Xbox Scorpio an.

Laut den Marktforschern war die aktuelle Playstation 4 das bestverkaufte Modell, was Sony ohne weitere Kommentare bestätigt habe. Microsoft habe sich zu den Verkaufszahlen nicht geäußert und stattdessen neue Rekordnutzerzahlen bei Xbox Live gemeldet. Immerhin: Nach Angaben von The NDP Group habe die aktuelle Konsolengeneration nach 32 Monaten rund 40 Prozent mehr Absatz geschafft als die Vorgänger zum gleichen Zeitpunkt.

Bei der Liste mit den bestverkauften Spielen gibt es eine wichtige Änderung: Erstmals basieren die Angaben nicht nur auf den Verkäufen im stationären Handel, sondern so weit wie möglich auch auf den online verkauften Exemplaren. Dazu hat das Marktforschungsunternehmen mit den meisten Publishern Vereinbarungen getroffen, in deren Rahmen tatsächliche Verkaufszahlen geliefert werden.

Auf den ersten Platz hat es Blizzard mit dem Actionspiel Overwatch geschafft, auf den zweiten GTA 5. Es folgen Lego Star Wars: Das Erwachen der Macht, Doom und Mirror's Edge Catalyst. Auf Platz sechs ist Uncharted 4, gefolgt von NBA 2K16, Call of Duty: Black Ops 3, Destiny: The Taken King und Minecraft.

Overwatch hat es sogar ohne die vermutlich nicht unerheblichen Umsätze der PC-Version aus dem Store des Battle.net auf den Spitzenplatz geschafft. Keine Onlinezahlen sind außerdem bei Doom, Uncharted 4 und Minecraft enthalten. Insgesamt ist mit Spielen im Juni 2016 in den USA ein Umsatz von 652 Millionen US-Dollar erzielt worden - ein Minus von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gravierende Sicherheitslücken in seinen Betriebssystemen hat Apple mit ganz unauffälligen Updates am Montag beseitigt. Sie ermöglichten es, aus der Ferne Schadcode auszuführen, und werden sogar mit Androids Stagefright-Desaster verglichen. Aber es gibt Unterschiede. Die am Montag veröffentlichten Updates für Apples Betriebssysteme patchten gravierende Sicherheitslücken, die die Ausführung von Schadcode aus der Ferne ermöglichten. Manche verglichen deren Schwere mit Androids Stagefright-Desaster, aber es gibt Unterschiede. Als Apple am 18. Juli Software-Updates seiner aktuellen Betriebssysteme veröffentlichte, lief dies vielfach unter "kleinere Korrekturen" und "relativ uninteressant". Auch Golem.de berichtete.

Dabei patchen die Aktualisierungen auf iOS 9.3.3, OS X v10.11.6, WatchOS 2.2.2 und TVOS 9.2.2 jeweils eine Lücke in Apples Grafikbibliothek Core Graphics, die Androids Stagefright-GAU manchen Berichten zufolge in nichts nachsteht. Wie das Stagefright-Pendant soll sich die Apple-Lücke über das Internet einfach durch den Empfang einer präparierten Bilddatei ausnutzen lassen. Dabei soll es unerheblich sein, ob die Bilddatei über MMS, Webseiten oder andere Sofortnachrichtendienste empfangen wird.

Genauso schlimm wie Stagefright?

Gefährdete Bildformate sind laut Security Advisory neben BMP-Bitmaps und TIFFs auch OpenEXR und Digital Asset Exchange. "Bilddateien sind ein perfekter Angriffsvektor, weil sie sehr einfach über das Web oder E-Mail-Verkehr verteilt werden können, ohne beim Empfänger Misstrauen zu wecken", schreibt der Entdecker der Lücken, Tyler Bohan von Cisco Talos.

Weil Apples Core Graphics empfangene Bilder automatisch bearbeite, um etwa Thumbnails zu erstellen, könne ein Angreifer Schadcode auf dem Zielgerät ausführen, ohne dass dabei notwendigerweise eine Interaktion des Nutzers Voraussetzung sei.

Update-Reichweite macht den Unterschied

Andere Stimmen warnen jedoch vor dem Vergleich mit Stagefright. Glenn Fleishman weist in Macworld darauf hin, dass einige der vermuteten Angriffswege noch gar nicht in der Praxis erwiesen seien. Zwar habe Bohan erfolgreich Attacken gegen Safari und OS X getestet, MMS oder iMessage seien aber bisher nur theoretisch verwundbar.

Und ein weiterer großer Unterschied besteht: Während durch Stagefright alle Android-Versionen von 2.3 (Gingerbread) bis 5.1 (Lollipop) betroffen sind, ist die Zahl der verwundbaren Apple-Geräte überschaubar. Darüber hinaus wird Stagefright aufgrund des typischerweise langsamen Rollouts von Android-Updates durch die Smartphone-Hersteller noch über Jahre hinaus Millionen Geräte betreffen. Auch im Juli 2016 laufen noch 86,7 Prozent aller Android-Geräte unter Version 5.1 oder älteren Versionen.

Apple-Updates verbreiten sich traditionell viel schneller. Beispiel: iOS 9 wurde am 15. September 2015 veröffentlicht. Zweieinhalb Monate später lief es bereits auf 70 Prozent aller iPhones. Die Macher des Superbooks haben ihr Projekt auf Kickstarter finanzieren können. Das Laptop-Dock für Android-Smartphones erzielte am 21. Juli 2016 innerhalb von einer Stunde 300 Prozent des ursprünglich erhofften Unterstützungsbeitrags von 50.000 US-Dollar.

Am Morgen des 22. Juli 2016 kommt das Projekt bereits auf über 300.000 US-Dollar. Damit sind bereits zwei Stretch Goals erreicht, also zusätzliche Optionen bei der Realisierung des Superbooks.Dafür erhalten Nutzer, die ein anderes Tastatur-Layout als QWERTY benötigen, passende Aufkleber für die Tastatur des Laptop-Docks.

  • Das Superbook ist ein Laptop-Dock für Android-Smartphones. (Bild: Andromium)
  • Das Smartphone wird per USB-Kabel an das Superbook angeschlossen. (Bild: Andromium)
  • Anschließend lassen sich die Inhalte des Smartphones auf dem Superbook nutzen. (Bild: Andromium)
  • Das Superbook ist bereits per Crowdfunding finanziert. (Bild: Andromium)
Das Superbook ist ein Laptop-Dock für Android-Smartphones. (Bild: Andromium)

Das zweite, weitaus interessantere Stretch Goal ist ein zusätzlicher USB-Typ-A-Anschluss am Superbook. Erreicht das Projekt 500.000 US-Dollar, wollen die Macher die Akkulaufzeit von acht auf zehn Stunden erhöhen. In Anbetracht dessen, dass die Crowdfunding-Kampagne noch bis zum 20. August 2016 läuft, ist dieses Ziel sehr realistisch.

Das Smartphone als Notebook nutzen

Mit Superbook können Nutzer ihr Android-Smartphone als Notebook verwenden. Dafür wird esper USB-Kabel an das Laptop-Dock angeschlossen, die Inhalte werden daraufhin auf das Superbook gespiegelt. Die ersten Unterstützer sollen ihre Geräte im Januar 2017 bekommen.

Dabei können Nutzer eine optimierte Benutzeroberfläche verwenden, die sich an klassischen Desktop-Systemen orientiert. Um Inhalte des Smartphones auf dem Superbook darstellen zu können, müssen Nutzer dort eine App installieren. Diese ist bereits erhältlich und kann beispielsweise per Google Cast das Smartphone optimiert auf einen externen Monitor spiegeln.

Superbook ist nicht das erste Projekt des Startups Andromium. Anfang 2015 scheiterte das Unternehmen noch mit einer Docking-Station, die eine ähnliche Funktion wie das Superbook bieten sollte. In eine Laptop-Einheit mit Touchpad und Tastatur verpackt spricht das Projekt offenbar mehr Leute an. Nach der Veröffentlichung in den USA, in Europa und anderen Teilen der Welt ist Pokémon Go nun auch in Japan erhältlich - dem Land, aus dem Pikachu und seine Monsterkollegen ja ursprünglich stammen und in dem sie einen Kultstatus haben wie sonst nirgendwo. In einem Video begrüßt Niantic-Chef John Hanke zusammen mit Junichi Masuda von Game Freak die Spieler.

Hanke wünscht den Spielern viel Spaß und betont den sozialen Aspekt von Go. Er empfiehlt den Spielern, bei der Suche nach Pokémon die Welt zu genießen und auf sich aufzupassen. Das kommt nicht von ungefähr: In den rund 30 anderen Ländern, in denen das Spiel schon verfügbar ist, ist es bereits zu mehreren Unfällen mit in Go vertieften Spielern gekommen.

Mit dem um zwei Tage verschobenen Release für Android und iOS in Japan dürfte Pokémon Go in kurzer Zeit nochmals viele Millionen neue Spieler bekommen. Laut einer Webseite mit dem Serverstatus des Spiels in aller Welt gibt es derzeit in Japan tatsächlich Probleme. Hierzulande scheint momentan aber alles zu laufen.

Der Hype um Pokémon Go zieht inzwischen auch die Aufmerksamkeit unter anderem der Filmindustrie auf sich. Laut dem Branchenblatt Variety hat sich die Produktionsfirma Legendary Entertainment die Rechte gesichert und arbeitet an einem Film, der schon 2017 in die Kinos kommen soll. Angeblich handelt es sich um einen Realfilm, also nicht um ein am Computer berechnetes Werk. Nvidia hat ein neues Topmodell angekündigt: Die Titan X heißt fast so wie ihre Vorgängerin, die Spieler-Grafikkarte basiert aber auf der Pascal-Architektur. Sie schlägt die Geforce GTX 1080 spielend, Preis und Verfügbarkeit zeigen jedoch ihren Sonderstatus. Klar, die ikonische Lederjacke darf nicht fehlen: Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang höchstpersönlich hat die Titan X vorgestellt, die bis dato schnellste Grafikkarte für Spieler und Prosumer. Huang präsentierte den neuen Pixelbeschleuniger auf einem Deep-Learning-Treffen an der Standford University, Kalifornien, dem neben Forschern und Studenten auch Andrew Ng beiwohnte, der Chief Scientist des chinesischen Suchmaschinengiganten Baidu.

  • Jen-Hsun "Lederjacke" Huang mit der Titan X (Foto: Nvidia)
  • Specs der Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
  • Titan X (Bild: Nvidia)
Jen-Hsun "Lederjacke" Huang mit der Titan X (Foto: Nvidia)

Anders als bei der Geforce GTX Titan X verzichtet Nvidia auf das Geforce-Branding, die neue Karte heißt schlicht Titan X. Die technische Basis bildet der GP102-Chip mit Pascal-Architektur, der in TSMCs 16FF+ Fertigungsprozess hergestellt wird und satte 12 Milliarden Transistoren integriert. Der Vollausbau des Chips mit 30 Shader-Blöcken, was 3.840 Rechen-Einheiten ergibt, bleibt allerdings den kommenden Quadro-Modellen vorbehalten.

Bei der Titan X sind 28 Shader-Multiprozessoren aktiv, was 3.584 ALUs ergibt. Das Speicherinterface ist 384 Bit breit und bindet 12 GByte GDDR5X mit einer Datenrate von 10 GBit pro Sekunde an. Der GP102-Chip an sich lässt sich daher auch als um +50 Prozent verbreiterter GP104 beschreiben, wie er für die Geforce GTX 1080 verwendet wird. Daraus resultieren 240 Textureinheiten und 96 Raster-Endstufen, die Geschwindigkeit bei doppelter Genauigkeit ist anders als beim GP100-Chip der Tesla P100 massiv beschnitten.

Laut Nvidia beläuft sich der Basistakt der Titan X auf 1.417 MHz, der typische Boost soll 1.531 MHz betragen. Die thermische Verlustleistung oder besser gesagt das vom Hersteller auf 250 Watt gesetzte Power-Limit beschränkt die Frequenzen nach oben hin, der 6- und der 8-Pol-Anschluss ermöglichen aber deutlich mehr. Als Kühler kommt das typische DHE-Modell mit Verdampfungskammer und Radiallüfter zum Einsatz.

Die Titan X wird ab dem 2. August 2016 für 1.200 US-Dollar vor Steuern direkt und exklusiv über Nvidias Online-Shop verkauft. Verhindern lässt sich ungewolltes Abhören nicht, aber zumindest Kenntnis darüber erlangen. Edward Snowden will eine Spezialhülle für das iPhone entwickeln, mit der sich jeder Datenverkehr des Smartphones kontrollieren lässt. Dazu muss das Gerät allerdings geöffnet werden. Als Edward Snowden einem Hotel in Hongkong seine ersten Enthüllungen preisgab, bat er alle Anwesenden, ihre Smartphones in die Minibar zu legen. Denn die Abschirmung im Kühlschrank soll verhindern, dass Smartphones Daten nach außen funken oder als Wanzen missbraucht werden können. Jetzt hat er eine Gerätehülle entwickelt, die den Besitzer vor Spionage schützen soll. Zusammen mit dem Hacker Andrew Huang alias Bunnie hat Snwoden ein Konzept für die Antispionage-Hülle am Massachusetts Institute of Technology vorgestellt. Die für das iPhone 6 gedachte Erweiterung soll in der Form an einen Akkupack erinnern und ein Monochrom-Display haben, auf dem Statusberichte des iPhones erscheinen.

Spezialhülle zeigt alle Funkaktivitäten

Auf dem Statusdisplay sollen Nutzer sehen können, ob tatsächlich keinerlei Funk- und Ortungseinheiten Daten versenden. Denn auch wenn sich ein Smartphone im Flugmodus befindet und eigentlich alle Funkverbindungen abgeschaltet sind, soll es möglich sein, dass ein Smartphone Informationen sendet oder als Abhörvorrichtung missbraucht wird, indem das Mikrofon für eine Aufnahme verwendet wird. Das alles geschieht, ohne dass der Gerätebesitzer das bemerkt.

  • Konzept einer Spezialhülle für das iPhone 6, die anzeigt, sobald Daten gefunkt werden. (Bild: Edward Snowden/Andrew Huang)
Konzept einer Spezialhülle für das iPhone 6, die anzeigt, sobald Daten gefunkt werden. (Bild: Edward Snowden/Andrew Huang)

Alle Kommunikationswege beobachten

Damit die Hülle ihre Antispionage-Funktion erfüllen kann, müssen alle Funkeinheiten des iPhones angezapft werden. Dazu müssen Kabel in das Smartphone geführt werden. Der SIM-Karten-Steckplatzwird dann nicht länger verwendet, die SIM-Karte wird stattdessen in die Hülle eingesetzt. Diese soll anzeigen, wenn über Mobilfunk, WLAN oder Bluetooth Daten gesendet werden und wenn der GPS-Empfänger zur Ortung missbraucht wird.

Die Antispionagehülle ist vor allem für Journalisten gedacht, damit diese sichergehen können, dass sie in kritischen Situationen nicht abgehört werden und das Smartphone nicht heimlich Daten überträgt. Im Gespräch mit The Wired erklärte Huang, dass Regierungen etwa in Syrien oder im Irak in der Lage seien, sich unbefugt Zugriff auf die Smartphones von Journalisten zu verschaffen.

Finanzierung gesucht

Snowden und Huang suchen nach Möglichkeiten, das Projekt zu finanzieren. Wann das erste Produkt auf den Markt kommen wird, ist noch unklar. Es hängt auch davon ab, wie schnell die Hülle finanziert werden kann. Die Ergebnisse wollen Snowden und Huang nach dem Open-Source-Prinzip veröffentlichen.Vorerst ist sie nur für das iPhone 6 geplant. Die Technik dürfte an sich aber auch auf andere Smartphones übertragen werden können.

Edward Snowden hält sich seit Juni 2013 in Moskau auf. Im August 2014 hatte der Whistleblower eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis erhalten. Zuvor war das vorübergehende Asyl abgelaufen. Er hatte viele bis dato unbekannte Details zu den Möglichkeiten und Fähigkeiten des US-Geheimdienstes NSA (National Security Agency) enthüllt, Personen ohne ihr Wissen zu überwachen. Nach einem Testbericht über Wasserschäden an zwei wasserfesten Galaxy S7 Active hat sich Samsung auf die Suche nach dem Fehler gemacht - und ihn nach eigenen Angaben beseitigt. Bisher produzierte Geräte werden aber weiterhin verkauft. Samsung hat dem US-Verbrauchermagazin Consumer Reports mitgeteilt, dass die in einem früheren Testbericht des Magazins festgestellten Probleme mit der Wasserdichte des Galaxy S7 Active beseitigt seien. "Wir haben ein Problem in der Produktion gefunden, das wir korrigieren konnten", erklärte Phil Berne, einer der PR-Manager des südkoreanischen Herstellers.

Consumer Reports hatte zwei Geräte einem Wassertest unterzogen, den beide Smartphones nicht bestanden. Es drang Wasser ein, obwohl sowohl die vorgeschriebene Tiefe als auch die Zeit eingehalten wurden. Bei den Smartphones versagte anschließend das Display, sie ließen sich nicht mehr bedienen.

Samsung erklärt in der Nachricht an Consumer Reports nicht, was genau das Problem bei den Geräten war. Betroffen sein soll, gemessen an der Gesamtzahl der produzierten Geräte, nur eine kleine Anzahl an Geräten.

Vorsorglicher Umtausch nicht möglich

Ab jetzt produzierte Galaxy S7 Actives sollen keine Probleme mehr mit eindringendem Wasser haben. Berne zufolge sollen zuvor produzierte und poteniell fehlerhafte Modelle nicht zurückgezogen, sondern weiter verkauft werden.

Nutzer, die bei ihrem Gerät trotz sachgemäßer Verwendung einen Wasserschaden bemerken, können es beim Händler oder direkt bei Samsung umtauschen. Laut Consumer Reports wird Samsung aber keine Geräte vorsorglich umtauschen. Sonys neuer 4K-Fernseher der Z-Serie - Ultra HD wird gar nicht erst erwähnt - bietet HDR-Technik mit einer besonderen Ansteuerung der Lichteinheiten. Statt kleine Zonen entsprechend dem HDR-Material anzusprechen, werden die LEDs einzeln gesteuert. Sonys neuer Fernseher der Z-Serie, genauer ZD9, verzichtet auf zonenbasiertes Local Dimming. Stattdessen wird mit der Backlight Master Drive genannten Technik jede LED einzeln angesteuert. Das hat in der Theorie den Vorteil, dass beispielsweise in einem Sternenhimmel trotz High-Dynamic-Range-Daten vom Zuspieler (HDR) auch ein kleiner Stern sehr hell leuchten kann, ohne dass die Schwarzwerte zu Grauwerten werden. Zudem will Sony dank guter Optik auch die Streuung von Licht im Panel besser vermeiden.

Material, das diese Eigenschaft gut nutzen kann, ist aber nicht das Regelprogramm im Fernsehen. Besonders zur Geltung kommen dürfte die LED-Steuerung bei Science-Fiction-Filmen oder Astronomie-Dokumentationen - derartiges in HDR vorliegendes Material ist allerdings noch selten.

  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
  • Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)
Sony Bravia ZD9 (Bild: Sony)

Die Geräte der Z-Serie sind Sonys neue High-End-Fernseher, von denen zunächst drei Modelle erscheinen: mit 65, 75 und 100 Zoll Bildschirmdiagonale. Kompakte Geräte mit der Ausstattung gibt es nicht. Nicht nur HDR und präzise Ansteuerung gehören zur Ausstattung, sondern auch eine 4K-Auflösung.

Eigentlichhandelt es sich bei dem Gerät um einen Ultra-HD-Fernseher. Sony verzichtet in seiner Ankündigung aber auf die Nennung von Ultra HD oder gar Ultra HD Premium, obwohl das Unternehmen Teil der Logoförderung ist.

Die Auflösung liegt bei den zu erwartenden 3.840 x 2.160 Pixeln. Sony gibt als Maximum 4K/60p an, Helligkeitswerte werden nicht genannt. Die HDR-Fähigkeit geht aber auf das Stromkostenbudget. Die Leistungsaufnahme gibt Sony mit 210 Watt im Heimbetrieb an (PDF-Datenblatt, 65 Zoll).

In Geschäften wird der Fernseher aus Demonstrationsgründen noch mehr Leistung aufnehmen, nämlich 347 Watt. Beim 75-Zoll-Modell (PDF- Datenblatt, 75 Zoll ) steigen die Werte auf 259 beziehungsweise 453 Watt. Das 100-Zoll-Modell liegt bei 413 und 792 Watt (PDF-Datenblatt, 100 Zoll ).

Alle Fernseher-Modelle haben vier HDMI-2.0a-Anschlüsse mit HDCP 2.2. Einer der Anschlüsse unterstützt den Audio Return Channel des HDMI-Standards. Zudem haben die Geräte unter anderem auch noch eine Scart-Buchse sowie drei USB-Anschlüsse und einen Subwoofer-Ausgang. Zudem sind sie mit rund 8 bis 10 cm je nach Modell vergleichsweise dick, was allerdings an der direkten Hintergrund-Beleuchtung liegt und bei LED-HDR-Fernsehern nicht ungewöhnlich ist. WLAN und Ethernet sind integriert. Es fehlen aber Detailangaben.

Als Betriebssystem wird Android TV eingesetzt. Google Cast ist ebenfalls möglich. Zudem ist ein DVB-T2-Empfänger verbaut, über den Full-HD-Programme empfangen werden können, die der Fernseher entsprechend auf die Panel-Auflösung hochskaliert.

Die ZD9-Serie gehört zu den teureren Fernsehern. Das 65-Zoll-Modell wird rund 5.000 Euro kosten. Für 8.000 Euro gibt es 10 Zoll mehr. Beide Geräte sollen zur Ifa 2016 in Berlin im September ausgeliefert werden. Richtig teuer wird das 100-Zoll-Modell. Der Preis liegt bei stolzen 70.000 Euro. Das Gerät kann zudem erst ab November geliefert werden. Der Prozessorhersteller Intel hat die Geschäftszahlen des zweiten Quartals 2016 bekanntgegeben (PDF): Verglichen mit dem Vorjahr stieg der Umsatz leicht von 13,2 auf 13,5 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn halbierte sich allerdings von 2,9 auf 1,32 Milliarden US-Dollar. Hintergrund sind einmalige Zahlungen, da Intel 6.000 der geplanten 12.000 Entlassungen getätigt hat. Durch diesen radikalen Schritt solle der Hersteller führend in einer "smarten, vernetzen Welt" werden, sagte Intel-CEO Brian Krzanich vor einigen Wochen.

Rein von den operativen Zahlen her hat sich Intel leicht gesteigert. Die Client Computing Group (Desktop- und Notebook-Chips) verlor zwar etwas und setzte 7,34 statt 7,54 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 1,91 statt 1,6 Milliarden US-Dollar um. Die Data Center Group (Server-CPUs) aber verzeichnet ein leichtes Plus von 3,85 auf 4,03 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 1,77 statt 1,84 Milliarden US-Dollar. Hintergrund ist die Auslieferung der Broadwell-EP/-EX alias Xeon E5 v4 und Xeon E7 v4 für Multi-Sockel-Systeme.

Kaby Lake für Notebooks und LTE-Modems für Apples iPhone

Die Non-Volatile Memory Solutions Group (Flash-Speicher und SSDs) fuhr bei einem Umsatz von 554 Millionen US-Dollar einen Verlust von 224 Millionen US-Dollar ein, auch die Programmable Solutions Group (FPGAs) wies rote Zahlen aus. Die Security Group machte Plus, dabei hatte die FT noch vor wenigen Wochen berichtet, Intel plane McAfee zu verkaufen.

Dafür gibt es Neuigkeiten zu Kaby Lake: Die Notebook-Chips wurden an die OEMs ausgeliefert, die Yield-Rate soll gar höher gewesen sein als vorgesehen. Obendrein hat Intel begonnen, LTE-Modems vom Typ XMM 7360 zu verschicken, die hartnäckigen Gerüchten zufolge in Apples nächstem iPhone stecken sollen; zeitlich würde das ziemlich genau passen. Pixelmator 2.4 für iPhones und iPads bietet neue Auswahlwerkzeuge, mit denen sich Fotobestandteile leichter freistellen lassen als bisher. So lassen sich mit dem Magnetauswahlwerkzeug mit dem Finger an Kanten entlang Selektionen erstellen. Auch eine Farbauswahl steht für diesenZweck bereit.

Mit einer Werkzeugfunktion lässt sich die so erzeugte Auswahl auch umkehren. In einem kurzen Test von Golem.de machte die Magnetauswahl einen zwiespältigen Eindruck. Bei klar abgrenzten Motiven funktioniert sie zwar gut, doch da brachte auch schon die vorherige Schnellauswahl gute Ergebnisse. Bei weicheren Kanten gelingt auch mit der neuen Funktion keine zufriedenstellende Auswahl.

  • Pixelmator für iOS (Bild: Pixelmator)
  • Pixelmator für iOS (Bild: Pixelmator)
  • Pixelmator für iOS (Bild: Pixelmator)
Pixelmator für iOS (Bild: Pixelmator)

Mit einem Zwei-Finger-Tipp können Pixelmator-Nutzer in Bilder hineinzoomen und müssen keine Spreizgeste verwenden. Bei Nutzung des Apple Pencils wird die Druckintensität erkannt, um beispielsweise Stiftbreiten zu verändern.

Weitere, kleine Neuerungen führen die Release Notes von Pixelmator 2.3 für iOS auf.

Pixelmator für das iPad kostet rund 10 Euro und ist wie üblich über den iTunes App Store erhältlich. Die Smartphone-App kostet rund 5 Euro. Einen Ballon für drahtloses Internet haben Mitarbeiter von Facebooks Connectivity Lab entwickelt. Er ist eine Empfangsstation für Datenübertragung mit Licht. Die Entwickler stellen das System in der Fachzeitschrift Optica vor.

Der Ballon empfängt Daten, die mit einem Laser im sichtbaren und im Infrarot-Spektrum übertragen werden. Er besteht aus Bündeln von Glasfasern, die mit einem organischen Farbstoff gefüllt sind. Die Fasern absorbieren Licht und leiten es an eine Fotodiode weiter. Diese dekodiert die Informationen, die mit dem Laser übertragen wurden.

Licht ist nicht reguliert

Datenübertragung mit Licht hat einige Vorteile gegenüber Funk: Licht ist nicht reguliert, und es kommt zu weniger Überlagerungen. Als Empfänger dient eine Halbeiter-Fotodiode. Für eine schnelle Übertragung muss diese jedoch sehr klein sein - je größer die Diode, desto langsamer wird sie. Für Datenübertragungsraten im Gbps-Bereich darf sie nicht größer sein als 1 Quadratmillimeter.

Wenn sich ein Laserstrahl über eine größere Distanz fortbewegt, wird er größer - größer als der Detektor, der auf eine größere Entfernung nur noch einen Teil der Signale erfassen kann. Außerdem wird es auf große Entfernungen sehr schwierig, einen so kleinen Detektor zu treffen. Das ist bei dem Ballon des Teams um Thibault Peyronel und Tobias Tiecke einfacher: Der Ballon kann aufgrund seiner Form von allen Seiten mit Daten beschossen werden. Die Detektoren sind Glasfaserbündel mit einer Fläche von jeweils 126 Quadratzentimetern.

Aus Blau wird Grün

Die Fasern sind dafür ausgelegt, blaues Licht aufzunehmen. Zur Datenübertragung wird deshalb ein blauer Laser eingesetzt. Das Licht trifft auf die Fasern, und der Farbstoff wandelt das blaue Licht per Lumineszenz in grünes. Die Faser leitet das grüne Licht auf die Fotodiode. Mit diesem System konnten die Entwickler Daten mit einer Geschwindigkeit von mehr als 2 Gbps übertragen.

Da der Ballon sehr viel größer ist als ein Halbleiter-Detektor, muss der Laser nicht so präzise ausgerichtet werden. Außerdem kann er deutlich mehr Licht absorbieren, was wiederum die Fehlerquote bei der Übertragung verringert.

Facebook hat das Connectivity Lab 2014 gegründet. Es ist Teil der Facebook-Initiative Internet.org, die schnelles Internet auch in entlegene Regionen der Erde bringen soll. Im vergangenen Jahr teilteFacebook-Chef Mark Zuckerberg mit, dass das Connectivity Lab an einem Laserkommunikationssystem arbeite. Als Kommunikationsstationen sollen unbemannte Fluggeräte dienen.


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thesmann 21. Jul 2016

Und? Was wird denn heute noch unverschluesselt uebertragen? Oder willst du Solarzellen...

NotAlive 21. Jul 2016

Normalerweiße bringt man Kuchen mit, wenn man geht. :D

thesmann 21. Jul 2016

Ich vermute mal das meiste Geld wird einmalig in die Entwicklung gesteckt. Wenn man dann...



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