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Dragonboard 410c
Dragonboard 410c (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Synchrone Musik in allen Räumen

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Ein Software-Stack von Qualcomm steht hinter Allplay. Er ermöglicht es, eine Audioquelle über verschiedene Wiedergabegeräte gleichzeitig abzuspielen und die Wiedergabe über eine Vielzahl von Geräten zu steuern. Die Wiedergabegeräte, in erster Linie Lautsprecher, müssen dafür über WLAN erreichbar sein.

Der Allplay-Stack kümmert sich dabei um die Verteilung des Audiostreams zwischen den Geräten. Mindestens eines der Geräte muss dabei die Rolle eines Hosts übernehmen. Wenn dieser Bluetooth unterstützt, ist die Steuerung der Wiedergabe auch darüber möglich. Der Host muss sich nicht allein um die Verteilung des Audiostreams kümmern, jedes beteiligte Gerät soll den Stream gleichfalls an verbundene Geräte weiterleiten können.

Mit dem System soll sich eine Reihe von Szenarien umsetzen lassen. Neben der Funktion, Musik zum Beispiel von einem MP3-Player in alle Räume einer Wohnung zu übertragen, sollen sich auch mehrere Lautsprecher innerhalb einer sogenannten Zone zu einem Stereobetrieb zusammenstellen lassen. Qualcomm weist darauf hin, dass es gelungen sei, bei der aktuellen Version Latenzprobleme weitgehend zu unterbinden, die Verzögerung soll nicht mehr als 5 ms betragen.

Von Qualcomm selbst wird es keine fertigen Produkte mit dieser Technik geben, nur von Herstellern, die diese Technik implementieren. In Deutschland wird diese Technik zum Beispiel von Medion bereits angeboten, eine ältere Variante von Allplay wird von Panasonic benutzt.

Allplay setzt auf Alljoyn auf, einem Open-Source-Software-Framework für das Internet of Things. Zum einem soll das die Integration mit anderen Alljoyn-basierten Anwendungen und Oberflächen erlauben, zum anderen verhindert das laut Qualcomm herstellerspezifische Alleingänge bei der Umsetzung von Audio-Streaming-Funktionen. Alljoyn stammt ebenfalls ursprünglich von Qualcomm, wird aber mittlerweile von der Allseen Alliance betreut.

Medizindaten in der Cloud

Mit 2net adressiert Qualcomm explizit den Medizinsektor. Dabei handelt es sich um eine Cloud-Lösung, bei der durch drahtlose Untersuchungsgeräte (Wearables) ermittelte Biowerte des Patienten zum behandelnden Arzt übertragen werden können. Qualcomm bietet hierfür nicht nur die entsprechenden Hardwarechips an, sondern will ebenfalls die notwendigen Cloud-Kapazitäten bereithalten.

Dabei geht es weniger darum, die Kabel im Untersuchungszimmer des Arztes abzuschaffen, sondern den Patienten überwachen zu können, wenn er nicht unter unmittelbarer medizinischer Aufsicht steht. Der Unterschied zum Fitnessarmband, das seine Daten zu Facebook überträgt, besteht dabei nicht unbedingt in der verwendeten Technik, sondern vor allem in der versprochenen durchgängigen Verschlüsselung der Daten zwischen den Beteiligten und der Einhaltung gesetzlicher Regularien für medizinische Geräte sowie den Datenschutz. Darum will Qualcomm 2net vorerst nur in Nordamerika und Europa anbieten.

 Internet of Things: Qualcomm zeigt Bastelrechner und Musikstreaming-Lösung

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mz_001 18. Mai 2015

Wäre es nicht eine aussagekräftigere Demonstration der Leistungsfähigkeit, daraus einen...

Lala Satalin... 18. Mai 2015

SO-Dimm ist doch nur ein Pinsockel... Nö.



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