Interface Kurven für Firefox

Im Rahmen seines Projekts Kilimanjaro will Mozilla das User Interface von Firefox neu gestalten und eine einheitliche Oberfläche für alle Geräte durchsetzen. Einen ersten Eindruck von dem neuen, kurvigeren Design vermittelt jetzt eine neue Version, die die abgerundeten Tabs der Desktop-Benutzeroberfläche Australis unter Windows zeigt.

Anzeige

Das Aussehen des Browsers Mozilla Firefox soll sich verändern, hatte Mozillas Designchef Madhava Enros gesagt und erste Entwürfe in einer Präsentation gezeigt. Insgesamt solle das Design mehr "Firefoxy" werden, was so viel bedeute wie "weich, freundlich und menschlich".

Vom neuen Desktop-UI mit dem Namen Australis gibt es nun einen ersten Nightly-Build 16.0a1 (2012-06-18), der zumindest die abgerundeten Tabs zeigt. Bislang erscheinen die Ränder der Browsertabs von Firefox, wenn sie nicht ausgewählt werden, senkrecht. Mit Australis wird eine geschwungene Randgestaltung eingeführt, die nach dem ersten Eindruck sehr stark an das Benutzerinterface von Chrome erinnert.

Verhaltene Kritik bei den Betatestern

Im Blog des Mozilla-Softwarentwicklers Jared Wein, der den Build vorstellte, stören sich die Kommentatoren jedoch teilweise am Design der neuen Tabs. Sie würden zu viel Platz verschwenden und könnten mit bisherigen Erweiterungen Probleme bereiten, fürchten einige.

Andere kritisieren, dass im Unterschied zu Chrome bei Firefox nur das aktuell ausgewählte Tab links und rechts abgerundet erscheint, während die anderen Tabs senkrechte Ränder aufweisen. Darüber hinaus wird kritisiert, dass der Schließen-Knopf bei Mausberührung eckig umrandet wird, während bei Chrome eine runde, harmonisch wirkendere Begrenzung angezeigt wird.

Die Firefox-Nightly-Version 16.0a1 (2012-06-18) mit den abgerundeten Ecken ist derzeit nur für Windows erhältlich.


Rungard 26. Jun 2012

Das ist ja super! Wenn man "weich (deutsch)" mit "weich (englisch)" ersetzt, dann ergibt...

derats 22. Jun 2012

Ich habe nie gesagt, dass mein PC abschmiert. Ich habe gesagt, dass der Browser...

elgooG 22. Jun 2012

Ach ich kann es schon nicht mehr hören. Bei jedem FF-Thread kommt wieder einer daher...

Baron Münchhausen. 21. Jun 2012

Damit wären wir schon mit runden Kurven mehr als bedient.

redbullface 21. Jun 2012

Ich weis gar nicht warum sich soviele da aufregen oder soviele Gedanken darum machen, die...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. IT-Prozess-Strategin/IT-Proz- ess-Stratege
    Landeshauptstadt München, München
  3. Netzwerkspezialist (m/w)
    Janz IT AG, Hamburg
  4. Senior Project Manager/-in BI Plattform SAP BW
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kitkat-Smartphone

    Samsungs Galaxy Ace Style kommt früher

  2. Netmundial-Konferenz

    Netzaktivisten frustriert über "Farce" der Internetkontrolle

  3. Zalando

    Onlinekleiderhändler schließt einen Standort

  4. Apple vs. Samsung

    Google versprach Samsung Hilfe im Patentstreit mit Apple

  5. Deadcore

    Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux

  6. Reprap

    "Waschmaschinen werden auch nur 5% der Lebenszeit verwendet"

  7. Spam

    AOL bekämpft Spam mit Verschärfung der DMARC-Einstellung

  8. Mac OS X

    Sicherheitsupdate und Beta-Versionen für alle

  9. Onlinemodus

    Civ 3 und 4 sowie Borderlands ziehen um

  10. Grafikkarte

    Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman
  2. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  3. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld

Ubuntu 14.04 LTS im Test: Canonical in der Konvergenz-Falle
Ubuntu 14.04 LTS im Test
Canonical in der Konvergenz-Falle

Ubuntu soll künftig auch auf Tablets und PCs laufen, weshalb die Entwicklung des Unity-Desktops derzeit offenbar feststeckt. Die wenigen neuen Funktionen könnten gut für die lange Support-Dauer sein, zeigen aber auch einige interne Probleme auf.

  1. Canonical Ubuntu One wird beendet
  2. Canonical Mir in Ubuntu abermals verschoben
  3. Trusty Tahr Erste Beta der Ubuntu-Derivate verfügbar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel