Intels Ivy Bridge 14 Quad- und Dual-Cores für Notebooks und Ultrabooks

Kurz vor der Computex hat Intel die Dual-Core-Versionen seiner mobilen CPUs mit der Architektur Ivy Bridge vorgestellt. Darunter finden sich auch vier Prozessoren mit 17 Watt TDP, die für neue Ultrabooks vorgesehen sind. Alle Daten sind nun bestätigt - nicht aber die Preise.

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Nicht erst zum Start der für PC-Hardware wichtigsten Messe, der Computex in Taiwan, hat Intel die Dual-Cores seiner Ivy-Bridge-CPUs vorgestellt, sondern schon einige Tage davor. Offenbar will das Unternehmen Kunden wie Dell und HP, die ihre Produkte schon vor der Messe präsentieren wollen, den Verdrängungswettbewerb in Taipeh ersparen. Dort trumpfen traditionell die örtlichen Hersteller mit ihren Entwicklungen auf, obwohl sie einen Großteil der meist leicht anders aussehenden Notebooks von US-Unternehmen als OEM herstellen.

Besonderen Wert legt der Chiphersteller auf die vier CPUs mit 17 Watt TDP, die für Ultrabooks vorgesehen sind. Das schnellste Modell ist nun der Core i7-3667U mit 2,0 bis 3,2 GHz. Er ist damit höher getaktet als die bisher schnellste 17-Watt-CPU von Intel, der Core i7-2677M kam nur auf 1,8 bis 2,9 GHz.

Verbunden mit den moderaten Verbesserungen der CPU-Leistung durch die Ivy-Bridge-Architektur kommt Intel für den Prozessor alleine in eigenen Tests auf 7 bis 12 Prozent mehr Rechenleistung. Die im Schnitt doppelt so schnelle Grafikeinheit HD Graphics 4000 wirkt sich bei Anwendungen wie Videokonvertern stärker aus, hier kann das Gespann von CPU und GPU auf einem Die doppelt so schnell wie die Ultrabooks der ersten Generation sein.

Das gilt für alle Ultrabook-CPUs, denn Intel hat HD Graphics 4000 und nicht die Sparversion 2500 in alle diese Prozessoren integriert. Sie kommt unter voller Last für CPU und GPU aber nur auf 350 MHz, andere mobile Ivy-Bridge-CPUs erreichen hier 650 MHz. Auch das kleinste Modell, der Core i5-3317U, ist um 100 MHz für die GPU ohne hohe CPU-Last langsamer. Da er auch mit 1,7 bis 2,6 GHz für die CPU arbeitet und der L3-Cache von 4 auf 3 MByte verkleinert wurde, dürfte er deutlich langsamer als die anderen Ultrabook-Prozessoren sein. Aber auch der billigste, Intel nennt den offiziellen OEM-Preis jedoch nicht.

Die wohl gewollte Verwechslungsgefahr bei den Modellnummern setzt Intel auch bei den mobilen Ivy-Bridge-CPUs mit zwei Kernen fort: Die schnellsten Modelle tragen den Namen Core i7, der bei Desktopprozessoren stets für Quad-Cores verwendet wird. Unter den Notebook-CPUs mit Standardspannung und 35 Watt TDP ist der Core i7-3520M mit 2,9 bis 3,6 GHz nun der schnellste. Alle Ivy-Bridge-Notebooks, auch die Ultrabooks, verfügen nun über natives USB 3.0 ohne Zusatzchips. Für billigere Ultrabooks will Intel in der zweiten Hälfte des Jahres auch sparsame Ivy-Bridge-CPUs unter den Marken Pentium und Celeron anbieten, wie aus der nun veröffentlichten Roadmap hervorgeht.

Alle Prozessoren, deren Daten sich auch detailliert in der Bildergalerie finden, sind ab sofort verfügbar. Beim Kauf eines neuen Notebooks ist daher genau auf die Modellnummer zu achten. Nur mit Core-i-3000 steckt ein Ivy Bridge im Rechner, Core-i-2000 sind die Sandy Bridges mit vor allem wesentlich langsamerer Grafik. Da die CPUs sockelkompatibel sind, ist es wahrscheinlich, dass manche identisch aussehende Notebooks mit verschiedenen CPU-Generationen angeboten werden. Eigene Upgrades sind nur problemlos möglich, wenn der Notebookhersteller dafür ein auf Ivy Bridge optimiertes Bios anbietet.


Jolla 01. Jun 2012

Quark. Im Vergleich zu deiner sicherlich noch ausreichend schnellen Kiste hat ein...

Jolla 01. Jun 2012

Das was drunter steht :-) Ein vom Auftragsfertiger Pegatron (gehörten vor 2008 zu Asus...

KingKong42 31. Mai 2012

Ja hoffe ich auch zumal es bei mir noch nicht zu spät ist. Zurzeit habe ich noch eine...

Jolla 31. Mai 2012

Darauf warte ich. Die sollen mal aus dem Quark kommen. Komischerweise kann ich zwar schon...

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