Zwei QPI-Links zwischen den Sockeln
Zwei QPI-Links zwischen den Sockeln (Bild: Intel)

Intels E5-2600 und Romley 8-Core-Xeons mit doppeltem QPI starten durch

Intel hat die Messe in Hannover ausgewählt, um die schon lange erwarteten neuen Xeons mit bis zu acht Kernen vorzustellen. Die CPUs stellen bereits Supercomputer-Rekorde auf, es gibt sie aber auch für kleine Server mit hohem Takt - und als Upgrade für X79-Boards.

Anzeige

Bei der neuen Serie Xeon E5-2600 bringt Intel auf dem mit 416 Quadratmillimetern sehr großen Chip acht Kerne und bis zu 20 MByte Cache unter. Die gesamte CPU besteht damit aus 2,3 Milliarden Transistoren in 32-Nanometer-Technik.

Manch einem werden diese Daten bekannt vorkommen. Das liegt daran, dass die neuen Xeons mit Codenamen Sandy Bridge-EP auf dem Sandy Bridge-E basieren. Dieser ist als Core i7-3900 mit sechs Kernen bereits seit Ende 2011 erhältlich. Der Desktopversion hat Intel aber zwei Kerne und besonders hohe Leistungsaufnahmen vorenthalten.

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  • Oben und unten Kerne, in der Mitte Cache - das Die der Xeon E5, SNB-E stellte Intel um 90 Grad gedreht dar.
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  • Die wichtigsten Modelle im Überblick
  •  
  • Die offiziellen Preise der Xeon E5 und E1600
Oben und unten Kerne, in der Mitte Cache - das Die der Xeon E5, SNB-E stellte Intel um 90 Grad gedreht dar.

Acht vollwertige Kerne gibt es von Intel bis auf weiteres nur für Workstations und Server mit der Plattform Romley, bei der auch zwei Xeon E5-2600 auf einem Board sitzen können. Die neuen Prozessoren lösen die Serie Xeon 5600 ab. Neben der Sandy-Bridge-Architektur ist die Verbindung zweier Sockel die größte Neuerung: Sie erfolgt durch zwei QPI-Links, die zusammen 16 Gigatransfers pro Sekunde bewältigen können.

Beim Xeon 5600 gab es nur einen QPI-Link zwischen den Sockeln, ein weiterer an jedem Sockel diente für den Chipsatz. Das ist nun nicht mehr nötig, weil Sandy-Bridge-CPUs bereits einen PCIe-Root-Complex in Version 3.0 enthalten.

Die schnellere Verbindung zwischen den Sockeln und zu PCI-Express nutzt Intel für eine Technik namens Data Direct I/O (DDIO). Damit können beispielsweise Daten von Netzwerk- oder SAS-Schnittstellen ohne Umweg über den Hauptspeicher direkt in die Caches der CPUs befördert werden. Der Vorteil: Weder Speicher noch Kerne benötigen dabei Energie.

Besonders sparsame Fileserver sind damit beispielsweise möglich: Der genügsamste Xeon E5, das Modell 2630L, benötigt für sechs Kerne mit 2,0 GHz Basistakt nur 60 Watt TDP.

Bis zu neun Turbostufen bei 162 Watt 

Kommentieren



Anzeige

  1. SPS-Programmierer (m/w) Steuerungstechnik
    MüKo Maschinenbau GmbH, Weinstadt
  2. Projekt Office Mitarbeiter (m/w)
    ADAC e.V., München
  3. Softwareentwickler (m/w) C# / .Net
    SÜTRON electronic GmbH, Filderstadt bei Stuttgart
  4. Softwareentwickler C# / .Net (m/w)
    Müller-BBM AST GmbH, Planegg/München

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: Caseking Early Christmas
    (u. a. VTX3D Radeon R9 290 X-Edition V2 4GB DDR5 229,90€)
  2. TOP-PREIS: Dead Space 3 Download
    2,99€
  3. NEU: StarCraft II: Heart of the Swarm (Add-On)
    12,87€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Medienbericht

    Axel Springer will T-Online.de übernehmen

  2. Directory Authorities

    Tor-Projekt befürchtet baldigen Angriff auf seine Systeme

  3. Zeitserver

    Sicherheitslücken in NTP

  4. Core M-5Y10 im Test

    Kleiner Core M fast wie ein Großer

  5. Guardians of Peace

    Sony-Hack wird zum Politikum

  6. Urheberrecht

    Flickr Wall Art nutzt keine CC-Bilder mehr

  7. Rohrpostzug

    Hyperloop entsteht nach Feierabend

  8. IT-Bereich

    China will ausländische Technik durch eigene ersetzen

  9. Chaton

    Samsung schaltet seinen Messenger ab

  10. Lehrreiche Geschenke

    Stille Nacht, Bastelnacht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Netzverschlüsselung: Mythen über HTTPS
Netzverschlüsselung
Mythen über HTTPS
  1. Websicherheit Chrome will vor HTTP-Verbindungen warnen
  2. SSLv3 Kaspersky-Software hebelt Schutz vor Poodle-Lücke aus
  3. TLS-Verschlüsselung Poodle kann auch TLS betreffen

ROM-Ecke: Pac Man ROM - Android gibt alles
ROM-Ecke
Pac Man ROM - Android gibt alles
  1. ROM-Ecke Slimkat - viele Einstellungen und viel Schwarz

Security: Smarthomes, offen wie Scheunentore
Security
Smarthomes, offen wie Scheunentore
  1. Software-Plattform Bosch und Cisco gründen Joint Venture für Smart Home
  2. Pantelligent Die funkende Bratpfanne
  3. Smarthome Das intelligente Haus wird nie fertig

    •  / 
    Zum Artikel