Intels Core i7-3770K im Test Grafik von Ivy Bridge beeindruckt, CPU-Verbesserungen nicht

Mit dem Core i7-3770K bringt Intel schon die dritte Generation der Core-Prozessoren auf den Markt. Trotz eines Wechsels der Strukturbreite auf 22 Nanometer sind die CPUs ohne Last nicht sparsamer - dafür gibt es einen deutlich schnelleren Grafikkern mit DirectX-11.

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Es hat "Tick" gemacht bei Intel - mit diesem Schlagwort, abgeleitet vom Tick-Tock einer Uhr im englischen Sprachgebrauch, beschreibt der Chiphersteller die Prozessorgenerationen, die in einem Jahr mit gerader Jahreszahl erscheinen. Bei den Ticks wird immer eine bestehende Architektur, wie nun mit Sandy Bridge geschehen, moderat weiterentwickelt, aber die Fertigung auf eine neue Strukturbreite umgestellt. Die stärker überarbeiteten Architekturen heißen Tock, als nächster Schritt steht hier 2013 Haswell an.

Intel hat sich jedoch seit der ersten Vorstellung von Ivy Bridge alle Mühe gegeben, die Neuentwicklung als "Tick +" zu verkaufen - diese Bezeichnung wurde dann sogar in den letzten vorgelegten Präsentationsunterlagen verwendet. Es soll also viel mehr neue Technik in den Ivy-Bridge-CPUs stecken als bei anderen Ticks. Das bezieht sich aber vor allem auf den neu entwickelten Grafikkern, der als HD Graphics 4000 oder 2500 bezeichnet wird.

  • Cinebench R10 32 Bit, xCPU
  • Cinebench R11.5 64 Bit, xCPU
  • 3DMark Vantage Performance CPU-Score
  • PCMark Vantage x64 Overall-Score
  • Super Pi Mod 1.5 XS mit 4 Millionen Iterationen
  • 257 RAW-Fotos nach TIFF exportieren mit Adobe Lightroom 3.5 64 Bit
  • Windows Live Movie Maker mit 23 Minuten AVCHD nach WMV 720p
  • 257 RAW-Fotos in ein RAR packen
  • 257 RAW-Fotos nach TIFF wandeln
  • Dirt 2 bei 1.280 x 1.024 Pixeln mit mittleren Details und Radeon HD 4870 X2 als CPU-Test
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem 5 Minuten nach dem Booten
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem bei Cinebench R11.5
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem mit Windows Live Movie Maker beim Transcodieren
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  • Ein Drittel des Dies macht die GPU aus.
  • Intels schnellste Quad-Cores für den Desktop
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  • Auch Furmark übersteht HD Graphics.
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  • Plattform: Core i7-3770K, Intel Gasper-Mainboard, 8 GByte RAM
Ein Drittel des Dies macht die GPU aus.

Wie ein Blick auf das Die der CPU zeigt, besteht ein Drittel des 160 Quadratmillimeter großen Chips aus der Grafikeinheit, insgesamt ist ein Ivy-Bridge-Prozessor mit vier Kernen und vollem Grafikausbau aus rund 1,4 Milliarden Transistoren zusammengesetzt. Das ist für Intel vor allem für neue Notebooks und Ultrabooks wichtig: Dank Unterstützung von DirectX-11 gibt es bei nur gelegentlicher Nutzung von Spielen immer weniger Argumente für eine zusätzliche GPU von AMD oder Nvidia.

Intel hat die kleinere Strukturbreite mit Trigate-Transistoren neben dem Ausbau der Grafik auch für Sparmaßnahmen bei der Leistungsaufnahme genutzt. Statt 95 Watt wie beim direkten Vorgänger Core i7-2700K (Sandy Bridge) kommt der Core i7-3770K nur noch mit 77 Watt TDP aus. Dieser TDP-Wert wirkt sich in der Praxis aber bei weitem nicht so deutlich aus, wie der Anschein der technischen Daten es erhoffen lässt.

Wir testen im Folgenden einen von Intel zur Verfügung gestellten Core i7-3770K (Quad-Core, 3,5 bis 3,9 GHz) in Verbindung mit einem Intel-Mainboard sowie einem Z77-Motherboard von Asus.

Welcher Core-i-3000 kommt wann? 

DJCray 02. Okt 2012

nämlich den i3-3225 http://ark.intel.com/de/products/65692/Intel-Core-i3-3225-Processor...

Trollversteher 27. Apr 2012

Das "schneller" ist bei Anwendern die nur gelegentlich mal ein Spiel einwerfen (und...

Trollversteher 27. Apr 2012

*ähem* ohne massive Parallelisierung würde bei einem modern Spiel *überhaupt nichts...

DarioBerlin 25. Apr 2012

Ich find die heutige Leistung der CPUs nun wirklich beeindruckend. Auch wenn sich der...

Ampel 25. Apr 2012

Wenn man den 3.4 er nimm ( Rc3 Aktueller Stand) und die Libs entsprechend Anpasst...

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