Intel Z77 im Test: Intels erster Chipsatz mit USB 3.0 ausprobiert
Intels Treiber für USB 3.0 (Bild: Screenshot: Golem.de)

Auch Z77-Boards recht sparsam

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Dazu kopierten wir eine 12,3 GByte große Videodatei von der externen SSD per USB 3.0 auf eine per 6-GBit-Sata an die Mainboards angeschlossene Intel-SSD 520 mit 240 GByte. Dieses Laufwerk erreicht beim sequenziellen Schreiben von schlecht komprimierbaren Daten rund 300 MByte/s. Beim Kopieren von der USB-3.0-SSD kam Intels Z77-Chipsatz immerhin noch auf 136 MByte/s, der Nec-Chip blieb mit 122 MByte/s wiederum etwas langsamer.

Der Z77-Chipsatz stellt insgesamt vier Superspeed-Ports für USB 3.0 zur Verfügung. Die meisten Boardhersteller, die ihre Produkte bereits angekündigt haben, nutzen diese wie beim Asus P8Z77-V Pro: Zwei Ports sitzen an der ATX-Blende, zwei weitere stellt ein Pfostenstecker auf dem Board zur Verfügung. Darüber lassen sich mit geeigneten Frontblenden auch USB-3.0-Ports an der Vorderseite von PCs realisieren.

  • Die Serie 7 ist mit den Workstations der C-Serie verwandt.
  • Nach dem Root Hub ist die Installation komplett.
  • Das Setup erfolgt Intel-typisch mit einem eigenen Programm.
  • Intels Z77, mit einer externen SSD per USB 3.0 und Zufallszahlen als Testdaten
  • Necs µPD720200, mit einer externen SSD per USB 3.0 und Zufallszahlen als Testdaten
  • Die Treiber sind noch sehr neu.
  • Cinebench R11.5 64 Bit wird auch mit neuem Chipsatz nicht schneller.
  • CPU-Z erkennt den Z77 noch als Sandy-Bridge-Chipsatz.
  • Der Core i7-2600K läuft im Z77-Board.
  • Die Komponenten im Gerätemanager
  • Das P8Z77-V DELUXE ist ein weiteres Z77-Board von Asus
Das P8Z77-V DELUXE ist ein weiteres Z77-Board von Asus

Auch noch mehr Anschlüsse sind möglich, dafür sind aber wie gehabt Zusatzchips nötig. Asus verbaut für zwei weitere USB-3.0-Ports einen Chip von Asmedia. Da solche eventuell langsameren Buchsen nicht auf jedem Board klar gekennzeichnet sein müssen, empfiehlt sich ein Blick ins Handbuch, um auch die vom Chipsatz gestellten Ports zu erwischen. Beim getesteten Mainboard sind sie unterhalb des Ethernet-Anschlusses untergebracht.

Einen Leistungsschub für den Prozessor darf man alleine von einem neuen Chipsatz nicht erwarten. Im Rahmen der Messgenauigkeit war der Core i7-2600K im Asus-Board bei Cinebench R11.5 64-Bit genauso schnell wie im Intel-Mainboard. Im Gegensatz zu früheren gut bestückten Asus-Platinen ist das P8Z77-V Pro aber recht sparsam.

Mit der Intel-SSD 520, 8 GByte DDR3-1333-Speicher auf zwei Modulen und einer Radeon HD 7850 sowie dem 850-Watt-Netzteil Dark Power Pro von BeQuiet kam das Testsystem auf 52 Watt bei ruhendem Windows-Desktop. Mit den gleichen Komponenten erreichte das Intel-Mainboard DP67BG 48 Watt. Bei diesem Vergleich waren alle zum Betrieb nicht notwendigen Zusatzchips per Bios abgeschaltet. Waren die Asmedia-Controller für je zwei weitere USB-3.0-Ports sowie 6-GBit-Sata aktiv, erhöhte sich die Leistungsaufnahme des Asus-Boards um 2 Watt. Mitgeliefert wird auch ein interner WLAN-Adapter, den wir aber nicht getestet haben.

Die ersten Z77-Mainboards, die auch das vom Z68 bekannte SSD-Caching bieten, werden im April 2012 ausgeliefert, wie in Hannover zu hören ist. Preise nannten die am Vortag der Messe befragten Unternehmen noch nicht. Ebenso ist nicht klar, ob auch die anderen Serie-7-Chipsätze wie der günstigere H77 - ohne SSD-Caching - gleichzeitig erscheinen.

 Intel Z77 im Test: Intels erster Chipsatz mit USB 3.0 ausprobiert

nie (Golem.de) 13. Mär 2012

Ja, durch Zusatzchips, wie das bei allen Rechner mit Intel-CPU bisher gelöst ist. Dabei...

one337 06. Mär 2012

klasse IT experten hier auf golem

DarioBerlin 06. Mär 2012

Ich denke, die Sache ist einfach daß Intel die Kosten gescheut hat. Wieso mehr oder...

JTR 06. Mär 2012

Naja, bei meiner Frage ging es in erster Linie auch um den Datendurchsatz. Sorry, mich...

ap (Golem.de) 06. Mär 2012

Geirrt schon, wir haben es aber dennoch ein wenig einfacher formuliert.

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