Intel-Roadmap Ivy Bridge kommt später, Haswell nicht

Noch ist der Sandy-Bridge-Nachfolger Ivy Bridge noch nicht einmal verfügbar, da gibt es bereits einen Termin für Intels CPUs des Jahres 2013. In der ersten Hälfte des Jahres 2013 soll mit Haswell die nächste komplett neue Architektur erscheinen.

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Während der Termin für die von Intel schon bestätigten Ivy-Bridge-CPUs sich wohl auf Ende April 2012 verschiebt, soll deren Nachfolger genau ein Jahr später erscheinen. Das geht aus einer von Computerbase veröffentlichten inoffiziellen Intel-Roadmap hervor. Dort sind - ungewöhnlich für Intel - auch die Monate angegeben: Zwischen März und Juni 2013 sollen die Haswell-Prozessoren erscheinen.

Damit führt Intel offenbar seine mit Sandy Bridge (Core-i-2000) begonnene Tradition des gestaffelten Marktstarts fort. Die Prozessoren für Notebooks, Desktops und Server werden seit Anfang des Jahres 2010 je nach Marktlage schubweise vorgestellt. Das ist auch im laufenden Jahr für Ivy Bridge (Core-i-3000) zu erwarten, denn: Die Desktop-CPUs sollen nach Golem.de vorliegenden Informationen von Hardwareherstellern im April 2012 erscheinen, Intel selbst nannte zumindest für die Ultrabook-CPUs den Juni 2012 als Termin.

Während Ivy Bridge in Intels Tick-Tock-Rhythmus ein Tick mit nur leicht veränderter Architektur bei neuer Strukturbreite darstellt, ist Haswell ein Tock. Damit bezeichnet Intel eine stark überarbeitete Architektur, die mit einer bereits erprobten Strukturbreite hergestellt wird. Aktuell sind für Ivy Bridge und Haswell 22 Nanometer, die mit Intels Trigate-Transistoren gefertigt werden.

Transactional Memory und schnelle Grafik

Ivy Bridge soll sich vor allem durch eine neu entwickelte GPU auszeichnen, was Golem.de mit einem Ultrabook bereits überprüfen konnte. Auch vollständige Tests der Desktopversion deuten auf mehr Grafik-, aber nur leicht gesteigerte CPU-Leistung hin. Für den bereits im Betrieb gezeigten Haswell will Intel Gerüchten zufolge die GPU-Leistung gegenüber Ivy Bridge mindestens noch einmal verdoppeln.

Eine weitere Neuerung von Haswell ist das vor allem für Server wichtige Transactional Memory, das Intel bereits bestätigt hat. Zu weiteren Erweiterungen der Architektur gibt es noch keine konkreten Angaben. Klassischerweise stellt Intel seine CPU-Designs auf dem IDF in San Francisco vor, das jedes Jahr im Herbst stattfindet.


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