Intel Haswell mit Spannungswandler und Overclocking-Versicherung

Auf dem Intel Developer Forum in Peking hat Intel ein weiteres Detail der kommenden Haswell-Prozessoren bestätigt: Sie besitzen einen integrierten Spannungswandler. Damit der Übertakter nicht in die Quere kommt, gibt es neue Teiler für die Takte - und eine kostenpflichtige Garantie, falls die CPU kaputtgeht.

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Intels für Anfang Juni 2013 erwartete Haswell-CPUs werden einen integrierten Spannungswandler besitzen. Dies geht aus einem Vortrag von Intel auf dem Intel Developer Forum (IDF) in Peking hervor. Bisher waren die Spannungswandler für den Prozessor auf dem Mainboard angebracht, Intel verspricht sich von dem "integrated voltage regulator" (IVR) Vorteile beim Powermanagement.

Das ist auch nötig, denn die erste 22-Nanometer-CPU, Ivy Bridge, war kaum sparsamer als der 32-Nanometer-Vorgänger Sandy Bridge. Vor allem für Notebooks soll Haswell deutlich längere Laufzeiten bringen, wie Intel schon seit der ersten Ankündigung auf dem Herbst-IDF 2011 mehrfach betont hatte.

Der IVR bietet den Vorteil, dass er von der seit dem ersten Core-i-Prozessor vorhandenen Powermanagement-Einheit PCU des Prozessors direkt gesteuert werden kann. Die PCU überwacht sämtliche Betriebszustände wie Spannungen, Temperaturen und Rechenlast des Prozessors, konnte erforderliche Änderungen an der Spannung aber nicht direkt an die Spannungswandler weitergeben. Auch die Genauigkeit der Wandler war nicht zu kontrollieren, bevor eine höhere oder niedrigere Spannung auch bei der CPU ankam. Auf den IVR hat die PCU nun aber direkten Zugriff.

  • Intels Übertaktungsversicherung (Folien: Intel)
  • Tipps von Overclocking-Profis
  • Tipps von Overclocking-Profis
  • Tipps von Overclocking-Profis
  • Overclocking ist nicht ohne Risiko...
  • ... wird aber immer beliebter.
  • Vier Bereiche der CPU sind beim Haswell-Übertakten zu beachten.
  • Der IVR generiert fünf Spannungen. (Folien: Intel)
  • Der IVR beherrscht alle Modi, die auch externe Spannungswandler bieten.
  • Haswell bekommt flexible Frequenzteiler für BLCK.
  • Vergleich der Overclocking-Funktionen bei Sandy Bridge-E, Ivy Bridge und Haswell
  • Alle einstellbaren Takte bei Haswell im Überblick
Der IVR generiert fünf Spannungen. (Folien: Intel)

Wie viele verschiedene Spannungen im Inneren eines Core-Prozessors nötig sind, zeigt ein Diagramm von Intel. Wenn vom Mainboard nur eine Spannung zwischen 1,8 und 3,0 Volt angelegt wird, macht der IVR daraus fünf verschiedene Werte, denn Ringbus, Grafikeinheit, x86-Kerne und der System Agent (unter anderem für PCIe zuständig) werden mit verschiedenen Spannungen betrieben. Zu jeder Zeit können die Werte unterschiedlich sein, was nicht nur Energie spart, sondern auch den Turbo-Boost möglich macht. Die Spannung für den Speicherbus, beim Übertakten von RAM ein wichtiger Faktor, regelt der IVR nicht.

Einmal CPU kaputt machen für 20 US-Dollar 

TeslaTraX 12. Apr 2013

Im Grunde schon ...

Vradash 12. Apr 2013

Genau das dachte ich auch. Desweiteren kann man normalerweise auch selbst eine RMA...

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