Noch sind die iPhones wegen der Funktechnik nicht aus purem Aluminium.
Noch sind die iPhones wegen der Funktechnik nicht aus purem Aluminium. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Integrierte Antennen Apple auf dem Weg zum Unibody-iPhone aus Alu

Apple hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, bei dem die Antennen für mobile Geräte direkt im Gehäuse untergebracht sind. Das würde auch für Mobilgeräte ein Design ermöglichen, bei dem das Gehäuse vollständig aus Aluminium besteht.

Anzeige

Die iPhones und iPads stecken zwar größtenteils in Gehäusen aus Aluminium, doch damit der Funkverkehr ungehindert stattfinden kann, muss Apple bislang auch mehr oder minder große Kunststoff- oder Glasfenster einbauen oder die Antenne gleich nach außen verlegen.

  • US-Patent 8,373,610 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • US-Patent 8,373,610 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • US-Patent 8,373,610 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • US-Patent 8,373,610 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
US-Patent 8,373,610 (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Ein neues US-Patent (8,373,610), das Apple zugesprochen bekam, beschreibt jedoch eine andere Technik, bei der die Antennen Teil des Alugehäuses sind.

Mit bloßem Auge wäre die Technik nicht zu erkennen, weil Apples Erfindung besonders winzige Antennen im Mikrometerbereich vorsieht, die ins leitfähige Gehäuse in Form winziger Schlitze eingefräst sind. Ausgefüllt sind sie mit einem Dielektrikum wie beispielsweise Kunststoff. Dadurch wird das Metallgehäuse selbst zur Antenne.

Apple hatte das Patent schon 2007 eingereicht. Das ist wohl auch der Grund, weshalb auf den beigelegten Zeichnungen nur Notebooks und keine iPhones oder gar iPads zu sehen sind. Apple stellte das iPhone erst 2007 vor. Über die "Microslot-Antennen" könnte der Mobilfunkverkehr, aber auch GPS, WLAN und Bluetooth abgewickelt werden, schreibt Apple in der Patentschrift.

Schon 2011 bekam Apple in den USA ein Patent zur Integration von Antennen unter einigen ausgewählten Tasten von Notebooks zugesprochen. Sie sind nicht nur für WLAN und Bluetooth, sondern auch für GPS und UMTS gedacht, heißt es in der Patentschrift. Die Unterbringung der Antennen unter den Tasten ist durchaus sinnvoll. Die Metallgehäuse der Notebooks und Desktoprechner, in denen die Antennen üblicherweise untergebracht werden, sorgen für eine gute Abschirmung, und das ist in diesem Fall nicht gewünscht. Apple hat bereits das Apfellogo als möglichen Ort für Antennen auserkoren und in einem Patentantrag beschrieben.


Lala Satalin... 14. Feb 2013

Gewicht ist für mich auch ein Inbegriff von Wertigkeit.

johnny rainbow 14. Feb 2013

Es lag doch daran meines Wissens daran, dass man die Antenne mit der Hand...

Hösch 14. Feb 2013

...oder auf "runde Ecken". Somit hätten wir dann einen Grossteil der Grundlagen für...

neocron 13. Feb 2013

muss man nicht ... aber man kann! und genau da liegt der springende punkt!

Nekornata 13. Feb 2013

Die Erfindung ist, das es das ganze dann auch mit Apple Logo und Apple Klagen gibt ;).

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter/in Beauftragtenwesen / Informations­sicherheits­bea- uftragte/r
    PSD Bank Karlsruhe-Neustadt eG, Karlsruhe
  2. Teilprojektleiter/in Enterprise Architecture Management (EAM)
    Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. SAP Specialist (m/w)
    SoftwareONE Deutschland GmbH, Heilbronn
  4. Software Entwickler (m/w)
    M-net Telekommunikations GmbH, München

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. The Pacific [Blu-ray]
    16,97€
  2. VORBESTELLBAR: Fast & Furious 1-7 - Box [Blu-ray]
    49,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 13.08.
  3. NEU: Grand Budapest Hotel [Blu-ray]
    8,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Grüne

    Rechtsanspruch auf Breitband soll 12 Milliarden Euro kosten

  2. Überwachung

    BND-Akten zeigen die Sorglosigkeit deutscher Diplomaten

  3. Management

    Intel-Präsidentin tritt zurück und Mobile-Chef muss gehen

  4. Digital

    Paypal-Käuferschutz auch für Downloads

  5. UI-Framework

    Qt 5.5 vereinfacht 3D-Darstellungen

  6. Security

    Viele VPN-Dienste sind unsicher

  7. Anna's Quest im Test

    Mit Telekinese gegen die böse Hexe

  8. Österreich

    Provider müssen illegale Filmportale sperren

  9. Snapdragon 810 v2.1

    Oneplus' Two nutzt verbesserte Chipsoftware

  10. Musik-Streaming-Dienste

    Apple Music klingt wie alle anderen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Anonymes Surfen: Die Tor-Zentrale für zu Hause
Anonymes Surfen
Die Tor-Zentrale für zu Hause
  1. Anonymisierung Zur Sicherheit den eigenen Tor-Knoten betreiben
  2. Tor Hidden Services leichter zu deanonymisieren
  3. Projekt Astoria Algorithmen gegen Schnüffler im Tor-Netzwerk

Batman Arkham Knight im Test: Es ist kompliziert ...
Batman Arkham Knight im Test
Es ist kompliziert ...
  1. Arkham Knight Erster PC-Patch für Batman
  2. Technische Probleme Batman Arkham Knight nicht mehr auf Steam erhältlich

Xperia Z4 Tablet im Test: Dünn, leicht und heiß
Xperia Z4 Tablet im Test
Dünn, leicht und heiß
  1. First Flight Sony stellt Crowdfunding-Plattform für eigene Ideen vor
  2. Android-Entwicklung Sony bietet Android-M-Vorschau für Xperia-Geräte an
  3. Android Recovery Mode jetzt offiziell für Sony-Smartphones verfügbar

  1. Re: Das ist wirklich so selten?

    fluppsi | 20:13

  2. Das Urheberrecht gehört reformiert

    derdiedas | 20:13

  3. Re: Zockende Banken und ein desolates...

    dietzelmann | 20:12

  4. Re: Supra-Wegtoring

    plutoniumsulfat | 20:12

  5. Re: Rechtsanspruch auf Breitband - Rundfunkgebühr...

    fluppsi | 20:10


  1. 18:34

  2. 17:58

  3. 16:50

  4. 15:30

  5. 15:24

  6. 15:18

  7. 14:00

  8. 12:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel