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Instagram: Niemand hat die Absicht, Nutzerfotos zu verkaufen
(Bild: Antonio Bronic/Reuters)

Instagram: Niemand hat die Absicht, Nutzerfotos zu verkaufen

Instagram: Niemand hat die Absicht, Nutzerfotos zu verkaufen
(Bild: Antonio Bronic/Reuters)

Instagram-Chef Kevin Systrom sagt nach der gestrigen Empörung zu, die neuen Nutzungsbedingungen wieder zu ändern. "Es ist nicht unsere Absicht, eure Fotos zu verkaufen." Einige Juristen warnen vor Überreaktionen, weil die Änderungen ohnehin illegal seien.

Instagram hat nach empörten Reaktionen seiner Nutzer erklärt, die am Montag angekündigten Änderungen in den Nutzungsbedingungen wieder rückgängig zu machen. Ab Januar sollte der folgende Text unter der Überschrift "Rechte" bei Instagram gelten: "(...) Sie gewähren Instagram eine nichtexklusive, voll bezahlte und gebührenfreie, übertragbare, unterlizenzierbare, weltweite Lizenz für die Inhalte, die Sie auf oder über den Service veröffentlichen (...)" Weiter sollte es heißen: "... ein Unternehmen oder eine Person kann uns bezahlen, um Ihre (...) Fotos anzuzeigen (...) in Verbindung mit bezahlten oder gesponserten Inhalten oder Werbeaktionen, ohne dass Ihnen dafür irgendwelche Zahlungen zustehen."

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In einem Blogbeitrag von Instagram-Mitbegründer Kevin Systrom heißt es: "Seit wir diese Änderungen gemacht haben, haben wir eindeutig vernommen, dass viele Nutzer über die Bedeutung der Änderungen verwirrt und verärgert sind." Instagram werde seine "Fehler berichtigen" und Teile der Nutzungsbedingungen wieder ändern. Rechtliche Dokumente könnten leicht fehlinterpretiert werden. "Um es eindeutig zu sagen: Es ist nicht unsere Absicht, eure Fotos zu verkaufen." Auch sollten die Bilder nicht in der Werbung anderer Firmen auftauchen, versicherte Systrom.

Der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert sagte Golem.de: "Das Vorgehen von Instagram ist besonders perfide. Hier werden nicht nur einseitig und zum Nachteil der Nutzenden die Nutzungsbedingungen und der Datenschutz verändert, hier wird scheinbar unter Verletzung des Persönlichkeitsrechtes mit privaten Bildern Geld zu machen versucht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Derartiges nach US-Verbraucherrecht zulässig ist." Das Vorgehen verstoße gegen europäisches und deutsches Datenschutz- und Verbraucherrecht. Dass eine Facebook-Mitarbeiterin das Vorgehen Instagramms mit dem Argument heruntergespielt habe, andere Anbieter gingen ähnlich vor, zeige, wie verroht die Sitten im kommerziellen Internetgeschäft seien.

National Geographic protestiert bei Instagram 

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pholem 09. Jan 2013

Ich verstehe nicht warum du mich gleich beleidigen musst ("Hirn einschalten"), obwohl ich...

ernstl 20. Dez 2012

Jepp. Die Überschrift ist eindeutig auf das Zitat bezogen. Captain Obvious hat's halt...

Himmerlarschund... 20. Dez 2012

Ah, okay, wusste ich nicht.

nrob85 20. Dez 2012

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen....

Switchblade 19. Dez 2012

Sterben kostet auch Zeit.



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