Instacast Apple lehnt Flattr ab

Apple hat die Podcast-App Instacast fürs iPhone wegen deren Flattr-Integration abgelehnt. Mittlerweile ist Instacast zwar wieder über den App Store verfügbar, allerdings ohne die Flattr-Integration.

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Seit Februar 2012 war die Podast-App Instacast von Vemedio mit integrierter Flattr-Unterstützung in Apples App Store verfügbar. Doch Anfang Mai 2012 lehnte Apple ein Update für Instacast HD dann plötzlich ab. Zur Begründung hieß es, dass nach Punkt 21.2 der App Store Review Guidelines Spenden nur über eine Website im Browser Safari oder per SMS gesammelt werden dürfen, nicht direkt in der App.

Das würde bedeuten, Nutzer, die einen Podcast "flattrn" wollen, müssen in Safari wechseln: keine gute Lösung, soll das Flattrn doch eigentlich mit einem einfachen Mausklick möglich sein.

Nachdem Vemedio und auch Flattr Apple erklärten, wie der Micropayment-Dienst Flattr funktioniert und sie die Flattr-Einbindung verändert haben, entschied Apple am 24. Mai 2012 endgültig gegen Flattr, ohne weitere Angabe von Gründen. Vemedio entfernte daraufhin die Flattr-Integration aus Instacast, um eine aktualisierte und um einige Fehler bereinigte Version der App über den App Store anzubieten.

Aufgeben wollen Vemedio und Flattr nicht: Sie suchen weiterhin das Gespräch mit Apple und wollen die Flattr-Einbindung weiter verändern. Sie hoffen so herauszufinden, was Apple an der Umsetzung stört. Den Kern des Problems haben die Flattr-Macher aber erkannt: Es geht darum, dass durch die Einbindung von Flattr mit einer iOS-App Einnahmen erzielt werden können, ohne dass Apple dabei eingebunden wird und eine Provision erhält. Allerdings geben die Nutzer bei Flattr das Geld unabhängig aus, der Klick auf den Flattr-Button beeinflusst lediglich die Verteilung der Gelder.


ichbinsmalwieder 30. Mai 2012

Das werden sie ab Win8 ja auch tun. Der Unterschied ist, dass ich in Windows TROTZDEM...

samy 30. Mai 2012

Quelle?? Alles Studien ich darüber gelesen habe, kann dieses Vorurteil nicht bestätigen...

Netspy 30. Mai 2012

Richtig. Ach, Microsoft arbeitet doch schon daran.

Captain 29. Mai 2012

Ja klar, wo Geld fliesst, hast du bitte schön Apple Steuer zu bezahlen...

redbullface 29. Mai 2012

Ja, was geht denn hier ab. Wenn ich dem Podcast spenden möchte, dann soll Apple kein Cent...

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Running-gag Kommentare / 29. Mai 2012

Apples Raffgier wird sie noch umbringen



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