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Inspiration Mars: Kuscheln gegen interstellares Heimweh
Inspiration Mars: Kuscheln gegen interstellares Heimweh (Bild: Inspiration Mars Foundation)

Inspiration Mars: Zweisamkeit auf dem Weg durch das All

Inspiration Mars: Kuscheln gegen interstellares Heimweh
Inspiration Mars: Kuscheln gegen interstellares Heimweh (Bild: Inspiration Mars Foundation)

Eine Frau soll in fünf Jahren zum Mars fliegen: Gemeinsam mit einem männlichen Begleiter, im Idealfall mit ihrem Ehemann, soll sie, so der Plan von US-Geschäftsmann Dennis Tito, Anfang 2018 zu einer anderthalbjährigen Reise zu unserem Nachbarplaneten und zurück aufbrechen.

Der US-Geschäftsmann Dennis Tito hat seine Pläne für einen Flug zum Mars vorgestellt: Ein Mann und eine Frau sollen im Januar 2018 die Reise zu unserem Nachbarplaneten antreten. Inspiration Mars - A Mission For America nennt Tito das Projekt. Ziel ist, in fünf Jahren eine bemannte Mission zum Mars zu schicken. Das Raumschiff soll zum Mars fliegen, ihn passieren und dann zur Erde zurückkehren.

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Als Starttermin stellt sich Tito den 5. Januar 2018 vor. Zu dem Zeitpunkt stehen Erde, Mars und Venus günstig: Das Raumschiff wird nur durch die Schwerkraft der Planeten angetrieben. Ein Flug zum Mars ist laut Tito dann in etwa anderthalb Jahren zu schaffen. Das nächste Mal wird diese Konstellation erst wieder 2031 eintreten. Werde diese Gelegenheit verpasst, sagte Tito, werde eine solche Mission zwei bis drei Jahre dauern. Der Zeitplan sei ehrgeizig, aber zu schaffen, sagte er. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa plant ein solches Vorhaben für die 2030er Jahre.

Rückkehr im Mai 2019

228 Tage soll das Raumschiff zum Mars unterwegs sein. Am 21. August 2018 wird es ihn laut Zeitplan in einer Höhe von 160 bis 240 Kilometern überfliegen und dann den Rückweg antreten. Der wird etwas länger als der Hinweg: 273 Tage nach dem Vorbeiflug, am 21. Mai 2019, soll das Raumfahrzeug wieder auf der Erde landen.

Tito, selbst studierter Raumfahrtingenieur, hat Berater engagiert, die eine Machbarkeit des Projekts geprüft haben. Darunter sind das Unternehmen Paragon Space Development Corporation und Jonathan Clark, ein Experte für Weltraummedizin. Zu den Problemen für Menschen gehört neben der erhöhten Strahlung auch der Abbau von Muskeln und Knochen durch Bewegungsmangel und Schwerelosigkeit.

Vorhaben machbar

Das Team hat für die Studie auf ein existierendes Raumschiff gesetzt: die Dragon des US-Raumfahrtunternehmens Space Exploration Technologies (SpaceX). Damit lasse sich eine solche Mission durchführen, resümierten die Berater.

Das Problem: Die Dragon ist zwar schon zwei Mal zur Internationalen Raumstation (ISS) geflogen, und der nächste Flug ist für den morgigen Freitag geplant. Aber bisher war die Raumfähre nur unbemannt unterwegs. Außerdem muss sie für den langen Flug mit anderen Strahlenschutz- und Lebenserhaltungssystemen ausgestattet werden.

Paar im All

Die Besatzung soll aus zwei Astronauten bestehen, um die Einsamkeit und die Isolation auf dem langen Flug erträglich zu machen. Die Reise zum Mars und zurück soll immerhin 501 Tage dauern. Tito sucht deshalb möglichst ein verheiratetes Paar. "Wenn man so weit weg ist, und die Erde ist nur ein winziger, blauer Punkt, dann braucht man jemanden, den man umarmen kann", sagte Tito dem auf Raumfahrtthemen spezialisierten Nachrichtenangebot Space.com.

Bleibt die Frage der Finanzierung: Das Vorhaben werde rund eine Milliarde US-Dollar kosten, berichtet die US-Tageszeitung Christian Science Monitor. Das Geld soll durch Spenden aufgebracht werden. Tito selbst will die Finanzierung in den ersten beiden Jahren übernehmen, in denen es darum gehen wird, wichtige Systeme etwa für die Lebenserhaltung zu entwickeln.

Ärmer als jetzt

Ziel der philanthropischen Mission sei, die US-Bürger für die Raumfahrt zu begeistern. Er werde damit kein Geld verdienen, zitiert Space.com Tito, im Gegenteil: Am Ende werde er viel ärmer sein als heute.

Tito ist als Weltraumtourist bekanntgeworden: 2001 war er als erster Privatmann auf der ISS. Die Russen hatten ihn an Bord ihrer Sojus-Raumfähre mitgenommen. Der Abstecher ins All kostete Tito damals 20 Millionen US-Dollar.


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RP-01 01. Mär 2013

Warum KC? Als ob aus KC jemals auch nur irgend ein noch so schlechtes Meme entsprungen sei..

4x 01. Mär 2013

In 5 Jahren? Bitte schön: http://www.futuretimeline.net/21stcentury/2018.htm

schueppi 01. Mär 2013

Ich hätte nichts dagegen mit meiner Frau 501 Tage in der Kiste zu sein... Ich bräuchte...

JohnPeters961 01. Mär 2013

Du verwechselst Superman mit Radioactive Man.

Anonymer Nutzer 01. Mär 2013

Das wäre dann wohl der erste(Offizielle) Außerirdische auf unserem Planeten.

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