Insolvenz: Apple und Google wollen gemeinsam Kodaks Patentpaket kaufen
Apple und Google wollen gemeinsam für Kodaks Patentpaket bieten. (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Insolvenz Apple und Google wollen gemeinsam Kodaks Patentpaket kaufen

Die beiden Unternehmen Google und Apple wollen möglicherweise gemeinsam für das Patentpaket bieten, das wegen Kodaks Insolvenz versteigert werden soll. Bisher führten sie zwei unabhängige Interessengemeinschaften an.

Anzeige

Für die wegen der Insolvenz des Fotounternehmens Kodak zum Verkauf stehenden Patente wollen Apple und Google nun gemeinsam bieten. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf anonyme, aber gut unterrichtete Kreise. Bisher waren die beiden Unternehmen in zwei unabhängigen Gruppen, die die 1.100 Patente ersteigern wollten. Der Gesamtwert des Pakets soll etwa 500 Millionen US-Dollar betragen.

In der Gruppe um Apple sollen auch Microsoft und der verschwiegene Patentverwalter Intellectual Ventures Management gewesen sein. Die Gruppe um Google soll den Patentverwalter RPX und zahlreiche asiatische Hersteller beinhalten, sagten Bloombergs Quellen.

Ein Schritt zum Patentfrieden

Mit dem Zusammenschluss und einem erfolgreichen Kauf des Patentpakets würden sich die beiden Unternehmen vor gegenseitigen Klagen schützen. Mitte November 2012 hatte Google-Vertreter Kent Walker in einem Brief an den Apple-Juristen Bruce Sewell geschrieben: "Wir begrüßen die Möglichkeit, einen konstruktiven Dialog zwischen unseren Unternehmen aufzubauen."

Patentpaket aus der Insolvenzmasse

Mitte Januar 2012 hatte Eastman Kodak einen Insolvenzantrag gestellt. Zuletzt hatte das 132 Jahre alte Fotounternehmen versucht, das Hauptgeschäft mit der Lizenzierung seiner Patente zu bestreiten. Ein Versuch, sich als Hersteller für Tintenstrahldrucker zu etablieren, war hingegen gescheitert.

Bei den 1.100 Patenten handelt es sich vorwiegend um Verfahren für das Aufnehmen, Bearbeiten und Teilen von Digitalfotos. Anfangs wurde der Wert des Patentpakets auf über zwei Milliarden US-Dollar geschätzt. Nach einer erfolglosen Klage Kodaks gegen Apple und RIM sank der Wert. Die International Trade Commission (ITC) hatte ein wichtiges Patent für ungültig erklärt.


Hu5eL 12. Dez 2012

Misst, dacht fast es wäre Freitag....

Kommentieren



Anzeige

  1. Modullead SAP PSM (m/w)
    MAHLE International GmbH, Stuttgart
  2. Softwareentwickler/in
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  3. IT-Specialist Partner + TV Audience Measurement (TVAM) Coordinator (m/w)
    GfK SE, Nürnberg
  4. IT-Security Professional (m/w) im Umfeld CERT
    SIZ GmbH, Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Googles nächstes Smartphone

    Neue Details zum kommenden Nexus 6

  2. Freisprecheinrichtung

    Erst iOS 8.1 soll Bluetooth-Probleme im Auto lösen

  3. Toughbook CF-LX3

    Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

  4. Honda Connect

    Nvidias Tegra fährt mit Android in Japan

  5. Smartphones

    Sonys Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact sind da

  6. Pavlok

    Gewollte Stromschläge vom Fitness-Wearable

  7. Apple

    iOS hat noch immer WLAN-Probleme

  8. Samsung

    Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher

  9. News-Aggregator

    Reddit plant eigene Kryptowährung

  10. Sway

    Microsoft zeigt neues Präsentations-Tool



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

Rochester Cloak: Tarnkappe aus vier Linsen
Rochester Cloak
Tarnkappe aus vier Linsen
  1. Roboter Transformer aus Papier

Test Fifa 15: Mehr Emotionen, mehr Gesang, mehr Dreck
Test Fifa 15
Mehr Emotionen, mehr Gesang, mehr Dreck
  1. Fifa 15 angespielt Verbesserter Antritt bringt viele neue Tore
  2. EA-Pressekonferenz Shadow Realms und Merkels lange Nase
  3. EA Access Battlefield 4 und Fifa 14 im Abo

    •  / 
    Zum Artikel