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Der Lander der Insight-Mission: rechts unten das problematische SEIS-Bauteil
Der Lander der Insight-Mission: rechts unten das problematische SEIS-Bauteil (Bild: Nasa)

Insight: Nasa muss Mars-Mission verschieben

Der Lander der Insight-Mission: rechts unten das problematische SEIS-Bauteil
Der Lander der Insight-Mission: rechts unten das problematische SEIS-Bauteil (Bild: Nasa)

Ein Fehler in einem Seismometer des Landers der Insight-Mission zwingt die Nasa, den im Frühling 2016 geplanten Start zu verschieben. Das nächste Zeitfenster mit günstigen Flugbedingungen öffnet sich erst wieder 26 Monate später.

Die Nasa hat den für März 2016 geplanten Start ihrer Insight-Mission verschoben. Grund ist ein Fehler an einem technischen Bauteil, der nicht bis zum Start behoben werden kann. Insight steht für "Interior Exploration using Seismic Investigations Geodesy and Heat Transport".

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  • Der Lander der Insight-Mission: rechts unten das problematische SEIS-Bauteil (Bild: Nasa)
Der Lander der Insight-Mission: rechts unten das problematische SEIS-Bauteil (Bild: Nasa)

Der Fehler betrifft den Seismometer SEIS (Seismic Experiment for Interior Structure), der vom französischen Centre d'Etudes Spatiales (CNES) gebaut wird. Der SEIS soll Oberflächenbewegungen messen, die sich im Größenbereich eines Atoms abspielen. Um korrekt zu funktionieren, müssen die drei Hauptsensoren durch Vakuumsiegel luftdicht verschlossen sein.

Probleme mit Vakuumsiegeln konnten nicht behoben werden

Diese Vakuumsiegel funktionieren der Nasa zufolge nicht. Das Problem trat zum ersten Mal Anfang Dezember 2015 auf, zu diesem Zeitpunkt ging die Nasa noch davon aus, es rechtzeitig beheben zu können. Jetzt hat die Raumfahrtagentur allerdings in einem jüngsten Test herausgefunden, dass das Bauteil wieder versagt hat.

Bei einer Temperatur von -45 Grad Celsius hat das Vakuumsiegel erneut versagt. Nasa-Offizielle hatten anschließend beschlossen, dass die Zeit bis zum geplanten Start nicht ausreiche, um dieses neue Leck zuverlässig zu beseitigen und das Problem für die Zukunft auszuschließen.

"Es ist das erste Mal, dass ein solch empfindliches Gerät gebaut wurde. Wir waren sehr nah an einem Erfolg dran, aber eine Anomalie ist aufgetreten, die weitere Untersuchungen erfordert", erklärt Marc Pircher vom CNES. "Unser Team wird eine Lösung finden, aber das Problem wird nicht bis zu einem Start im Jahr 2016 gelöst sein."

Günstiger Startzeitraum erst wieder im Jahr 2018

Der durch die Planetenkonstellation gegebene günstige Zeitraum für Starts Richtung Mars existiert im Jahr 2016 nur zwischen dem 4. und dem 30. März. Das nächste Startfenster mit einer für Marsflüge derart günstigen Konstellation wird sich erst 26 Monate später öffnen.


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