Abo
  • Services:
Anzeige
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP)
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) (Bild: Adam Berry/Getty Images)

Initiative-S: Eco und Wirtschaftsminister starten Schadcode-Webseitencheck

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP)
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) (Bild: Adam Berry/Getty Images)

Ein Gremium von ISPs, BSI und Regierung hat einen kostenlosen Dienst gestartet, der auf Webseiten eingeschleusten Schadcode findet. Sollte die Malware nach 48 Stunden noch vorhanden sein, wird der Hosting-Provider benachrichtigt.

Der Providerverband Eco stellt Initiative-S, den Webseiten-Check für kleine und mittelständische Unternehmen, vor. Der in einer Betaversion angebotene Dienst überprüft den Webauftritt auf Malware und kann kostenlos genutzt werden.

Anzeige

"Wird ein Schadprogramm identifiziert, bekommt das Unternehmen eine E-Mail mit einer Anleitung zur Beseitigung des Fremdcodes. Wer weitere Hilfe bei diesen Schritten benötigt, wird von Experten telefonisch unterstützt", erklärte der Eco. Sollte der Schadcode nach 48 Stunden noch vorhanden sein, wird sowohl der Webseitenbetreiber erneut informiert als auch der Hosting-Provider benachrichtigt, der Maßnahmen zur Beseitigung einleiten kann.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erklärte in einer Videobotschaft: "Je mehr die Bedeutung des IKT-Sektors steigt, desto rasanter steigt auch die Bedrohung durch Computerkriminalität. Täglich werden weltweit 21.000 infizierte Internetseiten entdeckt, alle zwei Sekunden wird ein Schadprogramm enttarnt."

Im Beirat der Initiative-S sitzen neben Internet Service Providern auch universitäre Einrichtungen sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Bundeswirtschaftsministerium.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte im August 2012 erklärt, "schwere Cyberangriffe und weitreichende IT-Sicherheitsvorfälle" meldepflichtig zu machen. Dazu werde ein Gesetzesvorhaben geprüft, das wichtige Infrastrukturunternehmen aus den Bereichen Elektrizitätsversorgung, Telekommunikation, Finanzwirtschaft und Logistik betreffen soll.

Friedrich hatte bereits im Juli 2012 gesagt, er wolle Internet Service Provider dazu verpflichten, für die Sicherheit der Netze zu sorgen. "Sie sind diejenigen, die im Internet und mit dem Internet Geld verdienen und von denen wir verlangen können, dass sie an der Sicherheit des Netzes und der Infrastruktur mitwirken".

Der Chef des Providerverbands Eco, Michael Rotert, hatte das zurückgewiesen: "Wir können die Forderung des Bundesinnenministers nicht nachvollziehen. Gerade in der Bekämpfung von Schadsoftware arbeiten die Internet Service Provider effizient, schnell und zielgerichtet zusammen. Im Anti-Botnet-Beratungszentrum engagieren sich Provider in einem Projekt, das Internetnutzern hilft, ihre Computer von Schadprogrammen zu befreien und nachhaltig zu schützen. Etliche Provider informieren betroffene Kunden, wenn deren Rechner mit einem Schadprogramm infiziert sind. Der Austausch zwischen den Providern funktioniert auch im gegenseitigen Reporting von Attacken sehr gut."


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Sindelfingen
  2. ITC-Engineering GmbH & Co. KG, Stuttgart
  3. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bonn
  4. Apracor GmbH, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 699,00€
  2. 24,96€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  3. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie


  1. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  2. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  3. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"

  4. Pegasus

    Ausgeklügelte Spyware attackiert gezielt iPhones

  5. Fenix Chronos

    Garmins neue Sport-Smartwatch kostet ab 1.000 Euro

  6. C-94

    Cratoni baut vernetzten Fahrradhelm mit Crash-Sensor

  7. Hybridluftschiff

    Airlander 10 streifte Überlandleitung

  8. Smartphones

    Apple will Diebe mit iPhone-Technik überführen

  9. 3D-Flash

    Intel veröffentlicht gleich sechs neue SSD-Reihen

  10. Galaxy Tab S

    Samsung verteilt Update auf Android 6.0



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Princeton Piton Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen
  2. Programmiersprache Go 1.7 läuft schneller und auf IBM-Mainframes
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: guckst Du DXOMark und andre Tests

    jo-1 | 13:48

  2. Re: Ist doch schon überholt

    Kralle | 13:47

  3. Re: immer feste druff...

    pythoneer | 13:46

  4. Zen+ soll auch in 14HP gefertigt werden.

    ELKINATOR | 13:46

  5. Re: Diebstahl leicht gemacht

    kitingChris | 13:46


  1. 12:57

  2. 12:30

  3. 12:01

  4. 11:57

  5. 10:40

  6. 10:20

  7. 09:55

  8. 09:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel