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Ingress for Glass im Test: Brille auf, Portal gehackt
(Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Weitere Aktionsmöglichkeiten werden ergänzt

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Im gegenwärtigen Stadium von Ingress for Glass können wir als einzige Portalaktion einen Hack durchführen - also nach neuen Items fischen. Studnicka hat Golem.de im Gespräch angekündigt, dass weitere Funktionen folgen werden. Aktuell arbeite er an der Möglichkeit, ein Portal anzugreifen. Die erste Beta-Version soll Mitte August 2014 erscheinen.

  • Mit Ingress for Glass kann Googles Augmented-Reality-Spiel auf der Google Glass gespielt werden. (Bild: Tobias Költzsch)
  • Portale und die eigene Position können sich Nutzer auf dem Scanner anzeigen lassen. (Bild: Tobias Költzsch)
  • In der aktuellen Version können Portale nur gehackt, nicht aber angegriffen werden. (Bild: Tobias Költzsch)
  • Die erbeuteten Dinge werden ebenfalls im Display angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch)
  • Verfügbare Portale werden stets angezeigt, zudem wird der Nutzer akustisch darauf aufmerksam gemacht. (Bild: Tobias Költzsch)
Mit Ingress for Glass kann Googles Augmented-Reality-Spiel auf der Google Glass gespielt werden. (Bild: Tobias Költzsch)

Um ein Portal zu hacken, müssen wir in dessen Reichweite sein und per Tipp auf das Touchpad den entsprechenden Befehl geben. Per Spracheingabe ist dies momentan nicht möglich, die Sprachsteuerung der App beschränkt sich noch auf das Hauptmenü. Nach dem Hack werden uns die erbeuteten Gegenstände angezeigt.

Ingress auf der Glass macht Spaß

Insgesamt macht Ingress mit Ingress for Glass bereits in diesem frühen Stadium der App viel Spaß. Die App ist recht stabil, selten schließt sie sich von alleine, startet dann aber sofort wieder. Zwar stehen dem Nutzer noch nicht alle Funktionen zur Verfügung, nützlich ist die Glass mit der Anwendung aber dennoch: Besonders den Scanner und den akustischen Hinweis auf ein Portal in der Nähe finden wir schon jetzt sehr gut. Und dass zum bloßen Hacken das Smartphone in der Tasche bleiben kann, ist sehr nützlich und akkusparend.

Apropos Akkulaufzeit: Der kleine Akku der Glass ist eines von Alex Studnickas größten Sorgen bei der Umsetzung seiner App. Wird der Ingress-Client mit dauerhaft aktivem Glass-Display verwendet, sinkt der Akkustand tatsächlich merklich: In 20 Minuten haben wir ungefähr 15 Prozent des Ladestandes verbraucht. Verwenden wir die Google Glass aber mit ausgeschaltetem Display und schalten dieses nur ein, nachdem wir auf ein Portal in Reichweite aufmerksam gemacht wurden, lässt sich der Akkustand schonen. Sollten in Zukunft allerdings noch neue Funktionen wie Angreifen, Resonatoren platzieren und Linien setzen hinzukommen, könnte das Thema Akkulaufzeit stärker in den Fokus rücken.

Keine offiziell unterstützte Anwendung

Da es sich bei Ingress for Glass nicht um ein offiziell von Google lizenziertes Programm handelt, kann Alex Studnicka die App nicht im Glassware-Store anbieten. Stattdessen muss die Glass an einen PC angeschlossen werden und die Anwendung per ADB aufgespielt werden.

Ein weiteres Problem ist, dass es laut Studnicka momentan gegen die Nutzungsbedingungen von Ingress verstößt, das Programm mit nicht autorisierten Clients zu verwenden. Er empfiehlt daher, vorsichtshalber nicht das Hauptkonto zu verwenden: Dieses könnte von Google gesperrt werden, wozu allerdings laut Studnicka kein großes Risiko besteht, solange niemand seine App zum Cheaten verwendet. Auch aus diesem Grund hat Studnicka seine App bisher nur als Closed-Alpha veröffentlicht. Die Beta-Version wird ebenfalls geschlossen bleiben, um das Risiko einer Sperrung klein zu halten.

Fazit

Mit Ingress for Glass wird der Traum vieler Ingress-Spieler wahr: Das Augmented-Reality-Spiel mit Googles Datenbrille zu benutzen, fühlt sich für uns sofort natürlich an, was auch an der übersichtlichen Struktur der App liegt. Zusammen mit den Funktionen, die Alex Studnicka momentan noch einbaut, könnte sich Ingress künftig komplett mit der Glass spielen lassen.

Ein Problem könnte der kleine Akku der Datenbrille darstellen. Bei erweitertem Funktionsumfang ist das Display der Glass häufiger und länger an - gut möglich, dass der externe Akku vieler Ingress-Spieler statt an das Smartphone an die Glass angeschlossen werden muss.

In Deutschland ist der Bedarf an einem Ingress-Client für die Google Glass sicher aufgrund nur weniger verfügbarer Geräte zurzeit nicht besonders hoch. Es ist aber interessant zu sehen, wie gut Google das Spiel für seine Datenbrille schon längst hätte umsetzen können - Alex Studnicka macht es vor. Leider wird Ingress for Glass wegen des Risikos einer Sperrung des Kontos vorerst noch nicht komplett öffentlich bereitgestellt. Für Ingress-spielende Leser von Golem.de, die eine Google Glass besitzen, hat Studnicka allerdings drei Plätze in der geschlossenen Beta reserviert, die wir gerne an die ersten drei Interessenten in unserem Forum weitergeben.

 Portale auf der Glass anzeigen und hacken

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blackhawk2014 09. Sep 2014

Wer braucht schon Rahmenhandlung, wenn er mit der Glass cool aussehen kann? Mal...

OxKing 09. Aug 2014

Erst wenn es in Zukunft AR Überblendungen über die Realität gibt in dem Kompass...

Anonymer Nutzer 08. Aug 2014

Tut mir leid, dass ich meine Idee nicht in allen Details hier vorgelegt habe. Es gibt...

maboo 08. Aug 2014

Vielleicht sollte Google erst einmal Zeit investieren um mit dem iOS so halbwegs zu...

Bowen 08. Aug 2014

Seite 2 & 3 übersehen. Mea culpa :-) Okay, also: Finger weg!



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