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Kabelleger (Symbolbild): Datenbestand nach Brasilien spiegeln
Kabelleger (Symbolbild): Datenbestand nach Brasilien spiegeln (Bild: Stephan Agostini/AFP/Getty Images))

Infrastruktur: Google baut Unterseekabel nach Brasilien

Kabelleger (Symbolbild): Datenbestand nach Brasilien spiegeln
Kabelleger (Symbolbild): Datenbestand nach Brasilien spiegeln (Bild: Stephan Agostini/AFP/Getty Images))

Google baut weiter an eigener Infrastruktur für die Datenübertragung: Das Unternehmen beteiligt sich an einem Unterseekabel von den USA nach Brasilien. Es ist nicht das erste Projekt dieser Art, bei dem Google mitmacht.

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Google will ein Unterwasserkabel von den USA nach Brasilien verlegen. Das Kabel ist nicht öffentlich. Es ist das zweite Unterseekabelprojekt in diesem Jahr, an dem sich Google beteiligt.

Das Kabel besteht aus sechs Glasfaserpaaren und ermöglicht eine Datendurchsatzrate von 64 TBit/s. Das Kabel soll 2016 fertig sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 60 Millionen US-Dollar.

Zwei Landepunkte in Brasilien

Startpunkt ist Boca Raton im US-Bundesstaat Florida. Es wird zwei Landepunkte haben: einen in Fortaleza im Bundesstaat Ceará im Nordosten Brasiliens. Der zweite liegt in Santos im Bundesstaat São Paulo im Süden. An dem Projekt sind neben Google die Telekommunikationsanbieter Algar Telecom aus Brasilien und Antel aus Uruguay sowie Angola Cables beteiligt.

Angola Cables ist ein Gemeinschaftsunternehmen der größten Telekommunikationsunternehmen und Netzbetreiber aus Angola. Es will das Kabel mit dem South Atlantic Cable System zusammenbringen, das ab 2016 Ostafrika mit Brasilien verbinden soll.

Dienste sicherstellen

Der Vorteil eines eigenen Kabels sei, dass der Besitzer selbst frei über das Kabel und die Übertragungskapazität verfügen könne, sagte Tim Stronge vom Marktforschungsunternehmen Telegeography dem US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum. Über das Kabel könne Google beispielsweise den Datenbestand seiner Rechenzentren in den USA nach Brasilien spiegeln. So könne Google sicherstellen, dass seine Dienste wie Gmail reibungslos nutzbar sind.

Google ist auch beim Projekt Faster dabei. Der Bau des Unterwasserkabels nach Asien hat im Sommer begonnen. Es soll ebenfalls 2016 fertiggestellt werden.

Von USA nach Japan

Faster soll die USA mit Japan verbinden und ist ein Gemeinschaftsprojekt von China Mobile International, China Telecom, Global Transit, Google, KDDI und Singapore Telecommunications. Das Kabel wird eine Datenrate von 60 TBit/s haben und ist ebenfalls nicht öffentlich.

Nach Angaben von Telegeography läuft etwa ein Viertel des weltweiten Datenvolumens durch solche nicht öffentlichen Netze. Im transatlantischen Datenverkehr sind es sogar 40 Prozent.


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Casandro 18. Okt 2014

Naja, dazu muss man sagen, dass die Backboneinfrastruktur kein Problem ist. Wenn sich...

catreaper 17. Okt 2014

Guckst du hier :) http://builtvisible.com/messages-in-the-deep/ und hier: http://www...

trust 17. Okt 2014

Wenn man ein Haus baut, entscheidet man auch wer drin wohnt.



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