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Seit den 1970er Jahren hat sich bei Inflight-Entertainment-Systemen einiges getan.
Seit den 1970er Jahren hat sich bei Inflight-Entertainment-Systemen einiges getan. (Bild: Hulton Archive)

Android funktioniert gut und nur einzelne Sitze werden neugestartet

Für die klassischen Funktionen eines IFE, beispielsweise die Anzeige und Führung durch das Filmangebot, ist die Leistung völlig ausreichend. Uns fehlt nur ein wenig Flexibilität. Ein Bild-in-Bild-Modus für die Frontkamera der beiden Flugzeuge würde uns etwa gut gefallen. Schön ist, dass die Touch-Kontrollen für die Bildschirmhelligkeit und die Lautstärke jederzeit erreichbar sind, und das weitgehend verzögerungsfrei.

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Das gilt auch für eigentliche Selbstverständlichkeiten wie die Steuerung von Filmen. Mal kurz auf Pause drücken, um dem Kabinenpersonal eine Frage zum Essenswunsch zu beantworten, ist kein Problem. Zudem kann sich der Anwender schnell durch die Filmauswahl klicken, ohne Wartezeiten ertragen zu müssen. Sehr angenehm für Nachbarn von einschlafenden Gästen ist die automatische Abschaltfunktion, denn aufgrund seiner Größe leuchtet der Bildschirm doch einen Teil der Kabine aus. Ist der Film etwa zu Ende, schaltet der Monitor im Menübetrieb irgendwann ab. Das spart auch Strom und damit Kerosin. Viele andere Entertainment-Systeme bleiben selbst bei leeren Sitzen noch aktiv, es sei denn, ein umsichtiger Fluggast deaktiviert sie.

Im Problemfall ist das Android-System schnell wieder da

Panasonic erklärte uns noch auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, dass die Systeme weitestgehend unabhängig arbeiten - ein großer Vorteil gegenüber vielen Windows-CE-Systemen. Wir haben schon im Airbus A380 zusehen können, wie das gesamte Unterhaltungssystem neu gestartet werden musste, weil einige wenige Anwender Probleme mit der Bedienung hatten. Das dauerte bis zu 20 Minuten - angesichts des Standes der Technik ein erstaunlicher Wert. Selbst alte Solaris-Sparc-Thinclient-Installationen, die wir Ende der 1990er Jahre benutzten, booteten schneller. Besonders ärgerlich ist das, wenn ein Reboot nicht ausreicht, um Probleme zu beseitigen.

Während unseres Rückfluges konnten wir in der Sitznachbarschaft einen typischen Problemfall sehen: Der Touchscreen war nicht mehr bedienbar. Die Flugbegleiter kümmerten sich dann gezielt darum, dieses eine System wieder in Gang zu bringen. Das gelang ferngesteuert interessanterweise ohne Neustart. Natürlich ist das nur ein Einzelfall. Er weckt aber die Hoffnung, dass die moderne Generation von Unterhaltungssystemen ohne Massen-Reboot auskommt. Ein Blick über die Schultern des Kabinenpersonals offenbarte etwas später, dass das Personal solche Resets an einem speziellen Bildschirm häufiger ferngesteuert durchführt. Ohne Schwierigkeiten läuft Panasonics System offenbar nicht, wie anhand einer Strichliste für Resets erkennbar war. Doch die Auswirkungen auf das gesamte Flugzeug sind gering, und das ist aus Sicht des Fluggastes das Wichtigste.

 Die Bedienung ist das Beste am SystemMit Panasonics Android zu fliegen, ist Glückssache 

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Sebbi 12. Nov 2015

Na dann rechne mal nach ... 400 Passagiere, die gleichzeitig Videos schauen. Das sind...

Goonie 11. Nov 2015

Ich bin schon seit 20 Jahren nicht mehr geflogen -- aber was spricht dagegen, sein...

weltspion 11. Nov 2015

Der Link zu "Blick auf unseren Artikel zur Verkaufssituation verschiedener Maschinen" ist...

mikehak 11. Nov 2015

Naja, der Singapore ihr System ist auch schon in die Jahre gekommen und oft mal bei...

colouredwolf 11. Nov 2015

Vergleich Emirates zu Singapore ist wie Vergleich Trabbi zur S-Klasse. An Singapore...



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