Infinity Battlescape Das ganze Universum ist ein bisschen viel

Das kleine Entwicklerstudio I-Novae Studios wird sich doch noch nicht an einem Weltraum-Onlinespiel mit prozedural generiertem Universum versuchen. Stattdessen will es erst einmal mit dem Multiplayer-Weltraumspiel Infinity Battlescape Erfahrung sammeln - und alles auf Kickstarter setzen.

Anzeige

Infinity muss warten - im Blog des unabhängigen Entwicklerstudios I-Novae Studios schreibt dessen Mitgründer Keith Newton davon, dass sich das Studio erst einmal auf Infinity: Battlescape (IBS) konzentrieren will. Statt des mit prozeduralen Inhalten automatisch generierten Online-Universums wird es damit erst einmal nur ein Spiel mit einem einzelnen Sonnensystems geben - immerhin aber in derselben Spielwelt und ebenfalls mit prozedural generierten Planeten und Monden, die sich besuchen lassen. Infinity: Battlescape soll sich auf Multiplayer-Kämpfe mit Freunden konzentrieren.

Auch auf die für Anfang des Jahres angekündigte Veröffentlichung einer Techdemo der I-Novae Engine muss gewartet werden. Sie sollte unter anderem die nahtlose Reise von Planetenoberflächen in den Weltraum - und umgekehrt - zeigen. Doch I-Novae Studios will noch länger an der eigenen Engine arbeiten und seine Möglichkeiten in der zweiten Jahreshälfte dann mit einer Kickstarter-Kampagne für Infinity Battlescape präsentieren.

Angst vor dem Scheitern

Parallel dazu sollte eine Kickstarter-Kampagne für das MMOG Infinity Universe starten. Die ist nun nicht mehr geplant, stattdessen soll es eine für Infinity Battlescape geben - frühestens ab Jahresmitte 2013. Newton dazu: "Das exakte Timing wurde noch nicht festgelegt. Wir wollen es nicht überstürzen, da wir vermutlich nur eine Chance haben werden, die wir richtig nutzen müssen."

"Während Chris Roberts' Star Citizen ein gewaltiger Erfolg war, hat es Elite Dangerous gerade mal so geschafft und einige andere Kickstarter-Weltraumspiele sind entgegen unseren Erwartungen gescheitert", sagt Newton und erwähnt dabei etwa Nexus 2. "Es richtig zu machen bedeutet, die Spieldesigndokumente, die Budgets (niedrig, mittel, hoch etc.), die Stretch-Goals zu finalisieren, ein geschliffenes Video zu produzieren und schließlich genügend Inhalte zu generieren, um sie über mindestens 30 Tage veröffentlichen zu können." Entsprechend hält sich I-Novae auch mit der Veröffentlichung aktueller Screenshots zurück. Eine Ausnahme machte das Team bei einem nicht prozedural generierten Raumschiff, das die Materialdarstellung der 3D-Engine demonstriert.

Vorbereitung aufs MMOG

Und auch dann gibt es noch ein Problem: Newton zufolge haben viele Fans des Projekts zu verstehen gegeben, dass sie nur an einer Kickstarter-Kampagne für das Infinity-MMOG interessiert sind. "Wir sehen aber IBS nicht als wirklich unabhängig von Infinity; es ist eher wie ein erster Schritt zum ganzen MMO", erklärt Newton. Das werde zwar getrennt vermarktet, viele Inhalte und der Code würden sich aber in beiden Spielen wiederfinden. Wer später auf Kickstarter in Infinity: Battlescape investiere, sorge demnach dafür, dass Infinity schneller realisiert wird.


Hotohori 19. Feb 2013

aber leider auch verständlich und vielleicht gar keine so schlechte Idee es so zu...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Systemspezialist (m/w)
    PENSIONS-SICHERUNGS-VEREIN VVaG, Köln
  2. Projektleiter (m/w)
    Outcome Unternehmensberatung GmbH, Köln
  3. Research Scientist (m/w) - 2D/3D Machine Vision
    Siemens AG, München
  4. Referent SAP ERP HCM (m/w)
    Buchen IndustrieService GmbH, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. 40 gefährliche Sicherheitslücken

    Aktueller Patch von Oracle nur für Java 7

  2. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  3. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  4. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  5. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  6. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  7. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  8. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA

  9. Netflix und Dreamworks

    Shrek & Co. bald in neuen Streaming-Serien

  10. LC-90LE757

    Sharp bringt 90-Zoll-TV für 13.000 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: 340.000 Asteroiden aus der Cloud
Xbox One
340.000 Asteroiden aus der Cloud

E3 2013 Wie leistungsstark Xbox One und Playstation 4 im Vergleich sind, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Mit einer Demonstration hat Microsoft versucht, die Bedeutung der zusätzlich möglichen Cloud-Berechnungen zu belegen. Außerdem konnte Golem.de die beiden neuen Konsolencontroller ausprobieren.

  1. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM
  2. Video-Interview Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik
  3. Xbox One Ein Halo, ein Erscheinungstermin und ein Preis

Photofast: MicroSD-Laufwerke für Macbooks
Photofast
MicroSD-Laufwerke für Macbooks

Photofast hat eine Speichererweiterung für Macbooks vorgestellt, die mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion wird dann in den SD-Kartenschacht der Geräte gesteckt, wo sie fast vollständig verschwindet. Wer will, kann auch den beigelegten, winzigen MicroSD-Adapter für den USB-Port nutzen.

  1. Geplante Obsoleszenz Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
  2. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  3. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle

Opt-out-Zwang: Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein
Opt-out-Zwang
Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein

Was erst nur für Neukunden galt, bekommen jetzt alle Kunden von Internet Service Providern und Nutzer öffentlicher WLANs: Pornofilter. Doch sie lassen sich (noch) ausschalten.

  1. Eco EU streicht Mittel für Bekämpfung von Kinderpornografie
  2. Urheberrecht Schweizer Rechteinhaber wollen Websites sperren
  3. Filesharing Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

Zum Artikel