IndoorAtlas Mit dem Smartphone-Kompass in Gebäuden zurechtfinden

Finnische Wissenschaftler wollen die Indoor-Navigation auch ohne zusätzliche Elektronik in Gebäuden ermöglichen. Dazu nutzen sie das Magnetfeld der Erde, die Kompasse in modernen Smartphones, und stellen ihre Navigationslösung nun auch App-Entwicklern zur Verfügung.

Anzeige

Der Kompass etwa in Android-Smartphones und iPhones könnte bald eine weitere wichtige Rolle bei der Navigation spielen. IndoorAtlas, ein Spin-off-Unternehmen der finnischen Universität von Oulu, nutzt ihn, um herauszufinden, wo sich jemand in einem Gebäude befindet. Möglich sei das, da die Stahlmassen in Gebäuden zu Verzerrungen des irdischen Magnetfeldes führen.

"Jedes Gebäude, jedes Stockwerk und jeder Korridor erzeugen eine unverwechselbare magnetische Verzerrung, die zur Identifizierung eines Ortes und der Erstellung einer Karte genutzt werden kann", so Projektleiter Janne Haverinen.

Der IndoorAtlas nutze den Smartphone-Kompass zur Erkennung und Aufzeichnung dieser magnetischen Variationen, um das Gebäudeinnere zu kartographieren. Es sei nicht mehr nötig, WLAN-Hotspots oder andere Spezialsender für ortsbezogene Dienste in Gebäuden zu installieren.

Ausgewählte Anwendungsentwickler können den IndoorAtlas bereits für eigene Projekte nutzen, sofern sie sich erfolgreich für die frühe Teilnahme bewerben. Dann werden ihnen Indoor-Mapping-Tools, Softwarelizenzen und ein Cloud-basierter Mapping-Dienst zur Verfügung gestellt. Die zugehörige IndoorAtlas-API gibt es derzeit nur für Android, für iOS ist sie aber offenbar auch geplant.

Das Ziel der Uni-Ausgründung IndoorAtlas Limited ist eine weltweite Vermarktung der Technik, mit finanzieller Beteiligung der Foundation for Finnish Inventions (Keksintösäätiö).


jayrworthington 10. Jul 2012

"Hallo Google, KAUFMICH, sowas braucht ihr noch fuer Project GooGlass" ;)

Tigerf 09. Jul 2012

Keksintösäätiö Sorry SCNR

Kommentieren




Anzeige
  1. Solution Manager/IT-Spezialist DMS und Workflow (m/w)
    Deutsche Leasing AG, Bad Homburg
  2. Projekt-Qualitätsmanager (m/w)
    Continental AG, Nürnberg (Reisebereitschaft)
  3. (Junior) IT Berater (m/w) Java / Datenbank-Entwicklung
    cimt ag, Düsseldorf
  4. SAP-Entwickler/in
    Dataport, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  2. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  3. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  4. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  5. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  6. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  7. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  8. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  9. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  10. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Scanadu Scout: Tricorder für 200 US-Dollar
Scanadu Scout
Tricorder für 200 US-Dollar

Der Scanadu Scout ist ein mobiles Diagnosegerät nach dem Vorbild des Tricorders aus der Star-Trek-Serie. Damit lassen sich Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung und ein Elektrokardiogramm anfertigen. Das Handgerät soll 200 US-Dollar kosten.

  1. Quantified Self Alkoholmessgerät für das Smartphone
  2. WLAN-Netzwerk Cubesensors als Heimsensoren für besseres Raumklima

Sony: Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen
Sony
Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen

Störfeuer von Sony: Kurz vor der Enthüllung der nächsten Xbox hat Sony ein Video veröffentlicht, das zumindest einen verschwommenen Blick auf das Gehäuse der Playstation 4 gewährt.

  1. Temash, Kabini, Richland AMDs mobile APUs von 4 bis 35 Watt sind da
  2. Electronic Arts Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"
  3. Lords of the Fallen Witcher-2- und Ankh-Macher arbeiten an Rollenspiel

Windenergie: Google kauft Hersteller von Windkraftwerken
Windenergie
Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

Google steigt in das Energiegeschäft ein: Das Unternehmen hat Makani Power gekauft, einen Hersteller von Windturbinen. Makani soll ein Teil von Googles Forschungsabteilung Google X werden.

  1. Santa Clara Google Glass wird von Foxconn in den USA hergestellt
  2. Jeff Huber Auch der Chef von Google Maps tritt zurück

Zum Artikel