Indie Connect 2013 iOS-Gratisspiel Spaceteam zum Most Amazing Game gewählt

Ein kostenloses Partyspiel fürs iPhone wurde bei der Indie Connect 2013 als Most Amazing Game ausgezeichnet. Entwickler Henry Smith dankt per Videonachricht und auf einmal tanzt der ganze Saal.

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Irgendwann haben wir sie dann doch gefunden, die kleine Öffnung im Zaun. Wer das angesagte Partygelände an der Revaler Straße 99 in Berlin nur flüchtig kennt, hat es schwer, zwischen mehreren Clubs, S-Bahnhof und feiernden Hauptstädtern den Eingang zur Indie Connect 2013 zu finden. 2D-Jump-'n'-Runs und experimentelle Virtual-Reality-Spiele haben uns beim Blick durch ein Fenster auf die richtige Fährte gebracht.

Das Urban-Spree-Gebäude ist mal Bar, mal Galerie und mal beides zusammen. Vom 24. bis 26. April hat es die Indie Connect beherbergt. Hier treffen sich am Rande der Deutschen Gamestage jährlich unabhängige Entwickler von Computerspielen, um ihre Projekte vorzustellen und sich miteinander sowie mit interessierten Gamern auszutauschen.

Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des Most Amazing Game Awards. Der ging dieses Jahr an das kostenlos im iOS-App-Store verfügbare Partyspiel Spaceteam. Der grafisch minimalistische Titel versetzt Spieler in ein Raumschiff, das langsam aber sicher auseinanderfällt. Jeder Teilnehmer sieht eine zufällig zusammengestellte Armatur auf seinem iOS-Gerät, die passende Anleitung für deren Benutzung bekommt einer seiner Mitspieler angezeigt. Unter Zeitdruck müssen sich die Teilnehmer nun gegenseitig Instruktionen zurufen, um ihre fliegende Schrottmühle so lange wie möglich beisammenzuhalten.

Entwickelt wurde das Multiplayer-Spiel von Henry Smith, der für die Realisierung eigenen Angaben zufolge seinen Job bei der renommierten Rollenspielschmiede Bioware aufgegeben hat. Die Entwicklung weiterer Indie-Games möchte er durch den Verkauf von optionalen In-App-Erweiterungen für Spaceteam finanzieren. Dazu gehören zusätzliche Raumschiffschaltflächen, Herausforderungen und Charakter-Skins.

Smith konnte seine Trophäe, den lilafarbenen A-Maze-Würfel, nicht persönlich entgegennehmen und bedankte sich stattdessen per Videonachricht. So verpasste er zwar einen improvisierten "Beinahe-Flashmob-Gruppentanz" aller Anwesenden bei der Preisverleihung. Das wird er angesichts seines 5.000-Euro-Preisgelds aber gewiss verschmerzen können.

Insgesamt wurden für diese zweite Ausgabe des Most Amazing Game Awards elf Titel nominiert. Die Liste umfasst mit dem bei Steam veröffentlichten Dear Esther nur ein wirklich bekanntes Indie-Game, die meisten anderen Projekte standen bis jetzt noch nicht so sehr im Blickpunkt der Mainstream-Spielepresse.

Eine andere Form von Event 

noquarter 29. Apr 2013

Aja, ne is klar!

Zagen 28. Apr 2013

Ich habe drei Tage lang gezockt, gequatscht, getanzt, zugehört, gelernt... Es war...

Zagen 28. Apr 2013

Im Indie-Bereich herrscht eben noch Experimentierfreude vor. Massenmarkt-Tauglichkeit ist...

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