Inbox: Facebook testet bezahlte Nachrichten
(Bild: Ed Jones/AFP/Getty Images)

Inbox Facebook testet bezahlte Nachrichten

Facebook erlaubt für einen US-Dollar den Versand von Nachrichten an Nutzer, mit denen man nicht verbunden ist. Dafür landen die Nachrichten dann nicht im Sonstiges-Ordner.

Anzeige

Facebook verschickt Nachrichten an seine Mitglieder gegen Bezahlung. Das gab der Betreiber des weltgrößten sozialen Netzwerks im Blog des Unternehmens bekannt. "Dieser Test gibt einer kleinen Anzahl von Menschen die Möglichkeit, dafür zu bezahlen, dass Nachrichten (Messages) im Postfach (Inbox) statt im Ordner 'Sonstiges' (Other) ankommen, auch wenn sie mit dem Empfänger nicht verbunden sind."

Der Test richte sich an Menschen, die andere erreichen wollten, die bei Facebook über ein Event geschrieben hätten oder an Personen auf Jobsuche. Mit der Bezahlung könne die Wichtigkeit der Nachricht unterstrichen werden. Die Routing-Funktion für die Inbox werde nur in den USA verfügbar sein und dürfe für eine Zielperson nur einmal pro Woche genutzt werden.

Sogar viele versierte Facebook-Nutzer kennen jedoch den Ordner "Sonstiges" in ihrem Postfach gar nicht und haben noch nie hineingesehen.

Das IT-Branchenmagazin Cnet berichtet, dass jede bezahlte Nachricht einen US-Dollar koste. Ein Facebook-Sprecher sagte Cnet, dass dies auch eine Möglichkeit für Meinungsforscher sein könnte, mit Facebook-Mitgliedern in Kontakte zu treten. Markeninhaber hätten diese Funktion bisher noch nicht nutzen können.

Eine Milliarde Menschen nutzten das soziale Netzwerk Facebook aktiv. Das teilte Gründer Mark Zuckerberg in einer Stellungnahme Anfang Oktober 2012 mit. Wenn Facebook von aktiven Nutzern spricht, dann sind damit Mitglieder gemeint, die sich mindestens einmal im Monat mit einem eigenen Account bei dem sozialen Netzwerk anmelden. Bei einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden Menschen ist das jeder siebte.


Lala Satalin... 23. Dez 2012

...Kapitalistenschweine kommen...

__destruct() 23. Dez 2012

Was hat das mit dem Thema zu tun? Hier geht es um den Osterhasen und darum, ob FB die...

M.Kessel 22. Dez 2012

"Kunden" sind in Facebook die Ware. Mehr muß man dazu nicht sagen.

jtsn 22. Dez 2012

Wie lautet denn Deine Facebookemailadresse? Kann ich auch so: http://profile.ak.fbcdn...

BLi8819 22. Dez 2012

Ein Unternehmen will Geld machen :-O Hätte ich jetzt nie gedacht.

Kommentieren


Bitpage.de - Der Technikblog / 22. Dez 2012

Facebook testet bezahlte Nachrichten



Anzeige

  1. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  2. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  3. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  4. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Stiftung Warentest

    DSL-Nutzer müssen rund fünf Wochen warten

  2. Ryse

    Erster Patch erhöht die Bildrate von Maxwell-Grafikkarten

  3. Test Civilization Beyond Earth

    Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle

  4. Android

    Großes Update für Google Earth mit neuer 3D-Engine

  5. ORWLCD

    3D-LCD kommt fast ohne Strom aus

  6. Respawn Entertainment

    Erweiterung für Titanfall mit Schwerpunkt Koop

  7. FTDI

    Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen

  8. iFixit

    iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht

  9. Nvidia-Treiber

    Auto-Downsampling jetzt auch ab Geforce-Serie 400

  10. Microsoft

    Kinect für Xbox One auch am Windows-PC nutzbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IT-Gipfel 2014: De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
IT-Gipfel 2014
De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
  1. Digitale Agenda 38 Seiten Angst vor festen Zusagen
  2. E-Mail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Yahoo Mail

Retro-Netzwerk: Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern
Retro-Netzwerk
Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel