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Unterhaltungssysteme im Auto sind mehr als ein einfaches Navi.
Unterhaltungssysteme im Auto sind mehr als ein einfaches Navi. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

In-Car-Systeme: Das Auto als Zweitsmartphone

Unterhaltungssysteme im Auto sind mehr als ein einfaches Navi.
Unterhaltungssysteme im Auto sind mehr als ein einfaches Navi. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Vielen Menschen fällt es schwer, das Smartphone lang genug aus der Hand zu legen, um ihr Auto sicher von A nach B zu steuern. Die Lösung: Das Fahrzeug wird genau so smart wie das Phone. Wir haben uns angesehen, wie die In-Car-Systeme von fünf Herstellern mit der Herausforderung zurechtkommen.

Für viele ist es mittlerweile normal, dass sie dauervernetzt sind - mit einem Smartphone ist das auch sehr einfach. Schnell noch einmal die E-Mails abfragen, die Wetteraussichten prüfen, die aktuelle Tätigkeit in sozialen Medien mitteilen oder die schnellste Route nach Hause berechnen. Viele Menschen verbringen zudem täglich viel Zeit im Auto, wo sie während der Fahrt tunlichst nicht an ihren mobilen Geräten herumspielen sollten. Daher liegt es nahe, dass die Automobilhersteller daran arbeiten, möglichst viele der von den Fahrern im Alltag genutzten Services auf das Display des Wagens zu bringen. Ein derartiges Auto ist dann ein Connected Car - ein vernetztes Auto.

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Einige Hersteller sind bei der Implementierung vernetzter Services besser als andere. Golem.de hat sich auf der IAA 2015 umgesehen und die Top-Systeme der fünf großen Hersteller Kia, BMW, Audi, Daimler und Volkswagen ausprobiert. Dabei haben wir ihren Grad der Vernetzung und die Möglichkeiten für den Anwender, die von ihm im Alltag verwendeten Apps weiterzunutzen, untersucht. Weniger im Fokus stehen bei unserer Übersicht fahrzeugbezogene Details wie die Möglichkeit, Fahrzeugeinstellungen vorzunehmen.

  • Der neue 7er BMW (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Entertainmentsystem hat einen großen Bildschirm in der Mitte des Armaturenbrettes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Gesteuert wird das System über ein Drehrad oder direkt auf dem Touchscreen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Kia unterstützt mit seinem Top-System sowohl Carplay als auch Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Grundsystem von Kia sieht unspektakulär aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Audi setzt neben eigenen Anwendungen ebenfalls auf Carplay und Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Mitte des Armaturenbrettes befindet sich der Hauptmonitor, hinter dem Lenkrad der zweite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Hauptmonitor in einem Audi Q7 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Inhalte des Hauptmonitors können auf dem zweiten Bildschirm hinter dem Lenkrad angezeigt werden, etwa Navigationsanweisungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bedient wird das System im Q7 über ein Drehrad oder das Touchpad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mercedes ermöglicht selbst beim über 180.000 Euro teuren S600 Maybach keine Integration von Carplay oder Android Auto - die eigene App-Auswahl ist nicht umfangreich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch im S600 Maybach finden sich zwei Monitore. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Anders als bei Audi können aber Inhalte nicht verschoben werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bedient wird das Mercedes-System über ein Drehrad und ein Touchpad, das in die Handauflage eingebaut ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit einem neuen Adapter können auch ältere Mercedes-Benz-Wagen bis zum Baujahr 2002 smart gemacht werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Golf R Touch ist Volkswagens Versuchsauto, in das neue Technologien eingebaut werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Golf R Touch hat keine klassischen Bedienungselemente wie Knöpfe oder Schalter, sondern ein großes und ein kleines Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das große Display des Golf R Touchm, darunter das kleine Display mit adaptiven Bedienungselementen und haptischem Feedback (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die herkömmlichen Entertainmentsysteme von Volkswagen haben zahlreiche Schalter und Knöpfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei einigen Modellen unterstützt VW sowohl Carplay als auch Android Auto und Mirrorlink - hier ein Modell mit laufendem Carplay-System. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Kia unterstützt mit seinem Top-System sowohl Carplay als auch Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Bei den von uns angeschauten Systemen zeigen sich Unterschiede in der Benutzungsstruktur sowie im Umfang der Unterstützung mobiler Assistenzsysteme wie Googles Android Auto oder Apples Carplay. Diese bieten dem Fahrer die Möglichkeit, eine auf die Benutzung im Auto zugeschnittene Benutzeroberfläche vom Smartphone auf das Display im Wagen zu übertragen. Dann lassen sich je nach System beispielsweise die Smartphone-Karten-App, der Sprachassistent sowie Netzdienste wie Spotify nutzen. Damit sind Android Auto und Carplay mit die günstigste Art, aus einem Auto ein Connected Car zu machen.

Kia unterstützt Android Auto und Carplay

Der südkoreanische Hersteller Kia etwa bietet im neuen Car-Entertainment-System des Modells Soul jetzt eine Schnittstelle für Android Auto und Apples Carplay an. Allerdings verfügt das auf Android basierende System auch über eine eigene Benutzeroberfläche und eigene Apps - erst per Knopfdruck auf eine entsprechende Schaltfläche wechselt der Nutzer zu Android Auto oder Apples Carplay. Für die Vernetzung ist ein per Kabel oder Bluetooth verbundenes Smartphone immer nötig: Die Kia-Wagen haben keine eingebauten SIM-Karten.

Das grundlegende System des Soul sieht eher unspektakulär aus. Es verfügt über eine ordentlich strukturierte Navigation und die Möglichkeit, nach POI (Points of Interest) in der Nähe zu suchen. Auch eine Wettervorhersage gibt es. Wer mit seinem Kia Soul allerdings Musik streamen oder andere Internetdienste nutzen will, muss auf Android Auto oder Carplay zurückgreifen.

Kia wechselt per Knopfdruck zum Smartphone-System 

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bluehilltec 12. Okt 2015

@donadi: Albumcover und weitere Infos werden heute schon angezeigt.

Icestorm 12. Okt 2015

Tja, das waren noch Zeiten, wo man diversen Krempel einfach rauswerfen konnte oder bei...

Icestorm 12. Okt 2015

Trotz der im Prospekt und im Web zugesagten Nutzung des Displays des CDR 600, verweigert...

derdiedas 11. Okt 2015

Ob jemand vom Smartphone oder vom völlig überladenden Infotainmentsystem des Autos...

dEEkAy 09. Okt 2015

Kumpel fährt nen 3er BMW und hat sich das selbst in die Mittelkonsole "gefrickelt". Hat...



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