Imprint Energy: Gedruckter Mini-Akku für mobile Geräte
Imprint Energy: Akku aus dem Drucker (Bild: Imprint Energy)

Imprint Energy Gedruckter Mini-Akku für mobile Geräte

Das kalifornische Unternehmen Imprint Energy hat eine Technik entwickelt, die die Herstellung von günstigen Akkus für mobile Geräte ermöglicht. Die Akkus sind sehr dünn und biegsam.

Anzeige

Einen neuartigen Energiespeicher für mobile Geräte stellt das US-Startup-Unternehmen Imprint Energy auf der CES vor: Der Akku ist sehr dünn, biegsam und kann in beliebigen Formen gefertigt werden. Die Elektronikmesse CES findet noch bis zum 11. Januar 2013 in Las Vegas statt.

Zinc Poly nennt Imprint Energy seine Technik. Damit will das Startup, eine Ausgründung der Universität von Kalifornien in Berkeley, die "Akku-Landschaft umgestalten".

Festes Elektrolyt

Imprint Energy setzt statt des üblichen Lithiums als Material für die Anode Zink ein. Um die Bildung sogenannter Dendriten zu verhindern, verwendet Imprint Energy ein festes Polymer-Elektrolyt. Das sind Strukturen, die das Zink in einem flüssigen Elektrolyt ausbilden kann. Werden die Dendriten größer, erreichen sie die andere Elektrode und es kommt zu einem Kurzschluss.

Zink hat einige Vorteile gegenüber Lithium: Es steht in großen Mengen zur Verfügung und ist deshalb günstig. Zink ist weniger reaktiv als Lithium, das schnell und heftig mit Luft oder Wasser reagiert. Ein Lithium-Ionen-Akku braucht deshalb immer Schutzeinrichtungen, durch die der Akku größer und unflexibel wird.

Biegsamer, dünner Akku

Bei Zink besteht diese Gefahr nicht, die Schutzeinrichtungen sind also überflüssig. Der Akku kann daher dünner und biegsam sein. Er wird gedruckt und kann somit in fast jeder Form und Größe produziert werden. Ein Zink-Poly-Akku soll laut Imprint Energy nur halb so viel kosten wie ein Lithium-Polymer-Akku.

Die Akkus haben laut Imprint Energy eine relativ hohe Energiedichte und dabei eine Lebensdauer, die mit derjenigen herkömmlicher Lithium-Ionen-Akkus vergleichbar ist.


Mac Jack 09. Jan 2013

Was willst du auch mit einer biegsamen Tastatur? Mein Tisch hier hatte ne gerade...

Kommentieren



Anzeige

  1. Inbetriebnehmer / Programmierer (m/w)
    Luft- und Thermotechnik Bayreuth GmbH, Goldkronach
  2. IT Infrastructure Architect (m/w)
    Elementis Services GmbH, Cologne
  3. Entwicklungsingenieur Elektronik / Elektrotechnik / Mechatronik (m/w)
    SVZ System Validierungs Zentrum GmbH, Gaimersheim
  4. Projektmanager (m/w)
    ckc ag, Region Braunschweig/Wolfsburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Entlassungen

    Telekom verkleinert Online-Innovationsabteilung stark

  2. Buchpreisbindung

    Buchhandel erzwingt höheren Preis bei Amazon

  3. PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K

    So klappt's mit Downsampling

  4. Piratenpartei

    Berliner Landeschef Lauer verlässt die Partei

  5. Paketverwaltung

    Apt mit Lücken bei der Validierung

  6. Amazon-Tablet

    Neues Fire HD mit 6 Zoll für 100 Euro

  7. Chipsätze

    Ericsson stellt Modem-Entwicklung für Smartphones ein

  8. Epic Games

    Techdemo Zen Garden verfügbar

  9. Digitale Agenda

    Koalition wertet Internetausschuss ein bisschen auf

  10. World of Tanks

    Schnelle Wettrennen mit schweren Panzern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Physik: Zeitreisen ohne Paradoxon
Physik
Zeitreisen ohne Paradoxon
  1. Gehirnforschung Licht programmiert Gedächtnis um
  2. Neues Instrument Holometer Ist unser Universum zweidimensional?
  3. Sofia Der fliegende Blick durch den Staub

Doppelmayr-Seilbahn: Boliviens U-Bahn der Lüfte
Doppelmayr-Seilbahn
Boliviens U-Bahn der Lüfte

Intel Core i7-5960X im Test: Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4
Intel Core i7-5960X im Test
Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4
  1. Rory Read AMDs neue x86-Architektur Zen kommt 2015
  2. Intels Desktop-Chefin im Interview "Wir hatten unsere loyalsten Kunden frustriert"
  3. Intel Core i7-5960X X99-Mainboards angebrannt

    •  / 
    Zum Artikel