The Big Picture von Steam
The Big Picture von Steam (Bild: Screenshot Golem.de)

IMHO Holt den Spiele-PC aus dem Keller!

Weil ihn die niedrige Auflösung seiner Spielekonsolen genervt hat, holte Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek seinen Spiele-PC aus dem Keller. Stolperte er im Wohnzimmer über Kabel, Tastatur und Maus, schleppte er ihn wieder runter. Durch The Big Picture für Steam ist das jetzt anders.

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Gestern habe ich meinen Spiele-PC zum letzten Mal aus dem Keller hochgeholt. Valve sei dank. Das Treppenlaufen begann, mir auf die Nerven zu gehen. Im Laufe der vergangenen zwölf Monate habe ich meinen Spiele-PC viermal unten im Kellerzimmer abgestöpselt und oben im Wohnzimmer angeschlossen. Warum? Weil ich es leid war, meinen Full-HDTV mit niedrigen Auflösungen zu unterfordern.

Playstation 3 und Xbox 360 rechnen meist nur in 720p, manchmal weniger. Die Wii gehört für mich sowieso an eine alte Röhre. Die beiden Batman-Spiele von Rocksteady, Rage und Dirt Showdown wollte ich aber in 1080p auf einem großen Bildschirm und gutem Sound erleben. Die kürzeren Ladezeiten dank SSD statt HDD waren ebenfalls ein Motivationsfaktor.

Was genervt hat

Störend: die vielen Kabel, Tastatur und Maus quer durchs Wohnzimmer, schwer lesbare Schriften. Über eine Bluetooth-Tastatur auf dem Couchtisch lasse ich noch mit mir reden, aber eine Maus will ich halb liegend nicht bedienen. Spiele suchen und starten, Konfigurationssetups ausführen - das sind die Dinge, die bisher noch nicht gut funktioniert haben.

Valves Lösung

Valve zeigt den Konsolenherstellern Sony und Microsoft mit einer Beta, wie es geht: durch The Big Picture machen es die Half-Life-Entwickler möglich, sich mit dem Gamepad komfortabel über Spiele zu informieren und sie zu starten. Außerdem können Nutzer, während des Spielens mit Freunden chatten oder im mitgelieferten Browser etwas auf Gamefaqs nachschlagen. Das funktioniert bereits in der Beta von Valves Couch-Interface besser als mit dem Xbox-Dashboard oder der Cross-Media-Bar der Playstation. Nicht alle Games sind in meiner Steam-Bibliothek, aber ich kann dank des offenen Systems bereits jetzt Steam-fremde Spiele starten. Der Aufbau ist dank HDMI und optischer Audiokabel einfacher denn je.

  • Die Bildschirmtastatur
  • Oben rechts der Button für Big Picture
  • Die Detailseite für Spiele
  • Favoriten im Internetbrowser
  • Die Genreübersicht im Marktplatz
  • Der Startbildschirm
Die Bildschirmtastatur

Valves Experiment funktioniert so gut, dass ich die nächsten Partien Awesomenauts nicht mehr auf der PS3, sondern auf dem PC spielen werde. Ys Origins, Fifa und einige Klassiker von Sega kehren ebenfalls zurück auf den Bildschirm, für den sie gedacht waren, den Fernseher.

World of Warcraft, Diablo 3 und Starcraft 2 laufen sowieso alle auf meinem Laptop. Da stecke ich auch gern die Maus ran.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).


E404 04. Dez 2012

Für mich kommt der BigPicture Mode auch gerade recht - ich sitze oft am TV und Spiele...

E404 04. Dez 2012

Wenn ich nochmal so drüber nachdenke - fahren sie nun alle auf der Metr.. ähh Modern-UI...

swissmess 12. Sep 2012

Ich hab nur ein Wort für dich übrig: Danke :-) Ohne dich hätte ich das noch jahrelang...

elgooG 12. Sep 2012

Das ist nicht nur der Vorteil der Source-Engine. Auch andere Engines wie die Unreal...

Creeth 12. Sep 2012

Natürlich muss es sich Vergleichen lassen. Ich habe als Hauptsystem einen PC und dann...

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Spielekonsolen.com / 12. Sep 2012

Neue Konsolen 2013: Die Next Generation im Vergleich



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