IGZO Neue Displaytechnik für künftige Ultrabooks

Intel will die Hersteller von Ultrabooks dazu bewegen, in der nächsten Generation der Geräte Displays mit IGZO-Technik zu verbauen. Die Mobilrechner könnten so noch flacher und sparsamer werden.

Anzeige

Am 31. Juli 2012 findet in Taiwan das nächste "Ultrabook Ecosystem Symposium" statt, wie Digitimes berichtet. In unregelmäßigen Abständen hält Intel, das die Marktrechte an der Marke "Ultrabook" besitzt, diese Konferenzen ab, um die schnelle Weiterentwicklung der Gerätekategorie zu fördern. Beim letzten bekannt gewordenen Treffen dieser Art ging es vor allem um Kostensenkungen, die unter anderem durch einfachere Gehäuse erzielt werden sollen.

Nun steht Digitimes zufolge eine neue Displaytechnik auf dem Programm: IGZO, kurz für Indium-Gallium-Zink-Oxid. Diese Verbindung, die unter anderem Sharp für seine Panels einsetzen will, gilt in der Displaybranche als wichtigste neue Grundlagentechnik.

Statt einer Siliziumschicht auf den Panels soll eine Lage aus IGZO zum Einsatz kommen. Das Material hat nicht nur eine höhere Elektronenbeweglichkeit, sondern ist auch lichtdurchlässiger als Silizium, das bisher bei den Dünnschichttransistoren zum Einsatz kommt. Aus diesen Bauelementen bestehen alle LCDs - die einzige Alternative sind die bisher in großen Displays noch zu teuren OLEDs.

Durch die Vorteile von IGZO können die daraus gebauten Displays höhere Schaltgeschwindigkeiten erreichen, sodass Videos und Spiele besser aussehen. Auch Schlieren beim Scrollen durch Texte könnten so vermieden werden. Wichtiger für die Ultrabooks ist aber, dass für die gleiche Helligkeit eine weniger starke Beleuchtung des Panels nötig ist. Das kann für längere Aukkulaufzeiten oder durch kleinere Akkus für niedrigere Gerätepreise genutzt werden.

Billiger oder mit höherer Laufzeit

Wenn zudem kompaktere Beleuchtungsysteme mit geringerer Leistung verbaut werden, können die ohnehin schon sehr flachen Deckel der Ultrabooks nochmals dünner werden. Zu sehen sein wird das dem Bericht zufolge aber erst bei Ultrabooks, die mit Intels Haswell-CPUs ausgestattet sind. Diese Prozessoren werden für das zweite Quartal 2013 erwartet.

Neben IGZO-Displays und passenden Beleuchtungen wollen auf der Ultrabook-Konferenz auch Micron, Sandisk, Seagate und Western Digital neue Laufwerke vorstellen. Sowohl bei SSDs, als auch bei mechanischen Festplatten steht eine Reduzierung der Bauhöhe im Vordergrund. Bei beiden Laufwerkstypen sind derzeit 7 Millimeter als Standard-Formfaktor etabliert, manche Unternehmen verbauen aber auch SSDs als mSata-Module ohne Gehäuse um die Chips des Massenspeichers.


Paykz0r 30. Jul 2012

Schlechter vergleich, da das Galaxy S2 grösseres Display hat, und eine andere menge an...

moohkooh 30. Jul 2012

Also ich finde die Ultrabook genial. Warum soll ich ein riesen Notebook mit mir...

Godzilla 30. Jul 2012

Also wenn unter der Tastatur genug Akku ist (sodaß man durchaus auch mal einen längeren...

Fotobar 28. Jul 2012

Weils noch nicht genug ausgereift ist und die Herstellung somit noch zu teuer.

nie (Golem.de) 28. Jul 2012

Doch, tun sie. Und zwar nicht das Material alleine, sondern die Herstellung. Für Google...

Kommentieren



Anzeige

  1. Quality Assurance Engineer / Rollout and System Integration (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Softwareentwickler (m/w) Java EE
    D.O.M. Datenverarbeitung GmbH, Nürnberg, Ingolstadt
  3. Junior Fleet IT Systems Manager (m/w)
    TUI Cruises GmbH, Hamburg
  4. Trainee (m/w) für Telematik-Anwendungen im After Sales
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Marketplace

    Amazon-Händler verklagt Kunden wegen negativer Bewertung

  2. Elektromobilitätsgesetz

    Parken Elektro- und Hybridautos bald kostenlos?

  3. FlashQ

    Entfesselt blitzen mit Crowd-Unterstützung

  4. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  5. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  6. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  7. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  8. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  9. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  10. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Energie: Wasser + Energie = Treibstoff
Energie
Wasser + Energie = Treibstoff

Die US-Marine erzeugt Flugzeugtreibstoff aus Meerwasser, einer praktisch unbegrenzt verfügbaren Ressource. Das funktioniert und ist zukunftsträchtig. Aber bitte mit einer umweltfreundlichen Stromquelle, sagt ein Experte.

  1. Windenergie Strom erzeugen mit Flügelschlag
  2. Greendatanet Autoakkus für Rechenzentren

Reprap: "Waschmaschinen werden auch nur 5% der Lebenszeit verwendet"
Reprap
"Waschmaschinen werden auch nur 5% der Lebenszeit verwendet"

Ein 3D-Drucker gehört in jeden Haushalt, sagt der Reprap-Erfinder Adrian Bowyer. Er erklärt weshalb, und wieso wir schon auf dem besten Wege dahin sind.

  1. Lix Pen Winziger 3D-Druckstift malt Kunststoff in die Luft
  2. Micro 3D Printer 3D-Drucker für 220 Euro macht Furore auf Kickstarter
  3. 3D-Druck Hamburger Bibliothek stellt 3D-Drucker auf

Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

    •  / 
    Zum Artikel