iFixit Smartwatch Pebble lässt sich nicht reparieren

Die Bastler von iFixit haben die über Kickstarter mit Millionenbeträgen finanzierte Smartwatch Pebble auseinandergenommen und nicht schlecht gestaunt, als sie sich nicht öffnen ließ, ohne das Display zu zerstören.

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Ein nicht austauschbarer Akku, der nur wenige Jahre halten wird, und ein Display, das zerbricht, wenn man versucht, die Uhr zu öffnen: Die Smartwatch Pebble hat von den Profibastlern von iFixit zwar keine Reparatur-Note bekommen, hat aber bei der Reparaturfreundlichkeit schlecht abgeschnitten. Nach Angaben des Herstellers soll ein Recyclingprozess etabliert werden, um kaputte Uhren zu entsorgen.

Nach dem vorsichtigen Erwärmen des Gehäuses, wodurch der Klebstoff weich wird, mit dem die Uhr zusammengeklebt ist, versuchte iFixit das Gehäuse zu öffnen. Dabei zerbrach das Display. Hinter dem Sharp Memory LCD befinden sich drei LEDs zum Beleuchten des Ziffernblatts in der Dunkelheit.

Die Bluetooth-Antenne befindet sich auf einer Platine, auf der auch noch die Knöpfe zum Steuern der Uhr und die LEDs untergebracht wurden. Ein Austausch defekter Einzelkomponenten ist durch diese Bauweise nicht möglich, selbst wenn das Öffnen des Uhrengehäuses ohne den Bruch des Displayglases gelänge.

Feine Lötstellen

Die Smartwatch arbeitet mit einem Cortex-M3 (120 Mhz) und ist mit einem 3-Achsen-Beschleunigungsmesser ausgestattet. Der Bluetooth-Chip ist als Texas Instruments CC2560 beschriftet, was bei iFixit erst zu einigen Irritationen führte. Dieser Chip beherrscht das Low Energy Profile von Bluetooth 4.0 nicht, obwohl Pebble auf seiner Website verspricht, dass die Uhr diese Energiespartechnik beherrscht.

Nach Rückfrage beim Hersteller stellte sich heraus, dass der Chip mit der Firmware des TI CC2564 ausgestattet ist, der Bluetooth Low Energy im Zusammenspiel mit Panasonics RF-Modul pan1316 beherrscht. iFixit bemerkte außerdem, dass alle Komponenten mit sehr feinen Lötstellen versehen sind. Falls etwas kaputt geht oder wie der Akku einfach altersschwach wird, muss vermutlich das gesamte Innenleben ausgetauscht werden.

Seit dem 23. Januar 2013 werden Stück für Stück diejenigen Kunden beliefert, die die Produktion der Uhr über das Crowdfunding-Portal Kickstarter finanziert haben. Wer über die Pebble-Website getpebble.com vorbestellt hat, muss sich noch etwas länger gedulden. Alleine über Kickstarter wurden 85.000 Exemplare geordert. Pebble hat dort mit Hilfe von 70.000 Unterstützern respektive Vorbestellern fast 10,3 Millionen US-Dollar eingespielt.


boiii 22. Mär 2013

Wo ist das Problem, wenn es ein Recyclingprozess ist?

RonnyStiftel 19. Mär 2013

Unbewiesene Mutmassungen aufstellen und üble Nachrede hat nichts mit Demokratie zu tun.

Endwickler 18. Mär 2013

Naja, ich halte das nicht unbedingt immer für Murks, nur, weil man nicht alles...

bofhl 18. Mär 2013

Bei meinem Galaxy Note habe ich erst kürzlich den Akku gewechselt - nachdem das Teil seit...

skyynet 16. Mär 2013

Der Zoll spinnt eh. Bei mir haben sie die Verzollung auf dem Postweg verweigert, da die...

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