iFixit Neues Macbook Air mit gleichem Akku, aber neuer SSD

Die Profibastler von iFixit haben das neue Macbook Air zerlegt. Der Aufbau blieb gleich, und so auch einige Komponenten. Der Akku entspricht dem 2011er Modell, neu ist aber die SSD. Neues gibt es auch vom Macbook Pro mit Retina-Display: Es kann knapp 4.000 Euro kosten. Es ist inzwischen ebenfalls zerlegt worden.

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Einen Tag nach Vorstellung des neuen Macbook Air hat iFixit das neue Gerät bereits vollständig zerlegt. Große Überraschungen ergaben sich dabei nicht, insbesondere der Akku ist identisch mit dem im 2011 vorgestellten Modell verbauten. Der Stromspeicher kommt wie gehabt auf 50 Wattstunden, und da auch der Prozessor weiterhin mit einer TDP von 17 Watt angegeben ist, dürfte sich an den Laufzeiten kaum etwas ändern.

Bei der CPU im zerlegten Air handelt es sich um den Core i5-3427U mit 1,8 bis 2,8 GHz. Das ist auch der schnellste Prozessor, den Apple mit seinem neuen Notebook in den Standardkonfigurationen anbietet. Den schnelleren Core i7-3667U mit 2,0 bis 3,2 GHz gibt es nur gegen 150 Euro Aufpreis im deutschen Online-Store von Apple. Turboboost und Hyperthreading unterstützen aber auch die kleineren Modelle.

WLAN und Akku unverändert, aber neue SSD

Das Layout der Komponenten hat Apple beim neuen Macbook Air nicht verändert, was vor allem dem großen aus vier Blöcken bestehenden Akku geschuldet ist. Folglich sitzt das sehr schmale Mainboard weiterhin in der oberen Hälfte der Unterschale. Dort ist auch die längliche SSD ohne Verkleidung zu finden. Ihr Controller stammt nun von Toshiba, iFixit vermutet, dass es sich um einen modifizierten Sandforce-Chip handelt - das verspricht recht hohe Leistung bei gut komprimierbaren Daten.

Nicht verändert hat sich das Funkmodul Broadcom BCM 943224, was auf ebenfalls gleiche Leistungen wie beim Vorgängermodell schließen lässt. Der Arbeitsspeicher ist wie gehabt verlötet, kann also kaum aufgerüstet werden. Damit bleiben als wesentliche technische Neuerungen für das Macbook Air nur die schnelleren CPUs mit HD Graphics 4000 sowie eine vermutlich flottere SSDs sowie USB 3.0. RAM und SSD können im Gegensatz zum Vorgängermodell nun mit 8 und 512 GByte doppelt so groß werden, je nach Konfiguration.

Die Zusammenstellung der einzelnen Komponenten führte auch ein Leser von Golem.de probehalber für das neue Macbook Pro mit Retina-Display durch. Wenn man dabei alle Optionen für die Hardware ohne externe Komponenten ausreizt, ergibt sich aktuell im Apple Store ein Gerätepreis von 3.849 Euro. Dafür gibt es dann einen Core i7-3820QM mit 2,7 bis 3,7 GHz, 16 GByte RAM und eine 768 GByte große SSD. Alleine für das Upgrade von der 512 zur 768 GByte großen SSD verlangt Apple einen Aufpreis von 500 Euro.

Nachtrag vom 13. Juni 2012, 17:05 Uhr

Auch das Macbook Pro mit Retina-Display hat iFixit nun zerlegt. An Besonderheiten kamen dabei ein verklebter - und nicht verschraubter - Akku mit 95 Wattstunden und eine neuartige SSD zum Vorschein. Der Massenspeicher stammt von Samsung und hat eine andere Form als die im Macbook Air verbauten SSDs. Die Displayeinheit ist laut iFixit vollständig verschmolzen, so dass es ohne Beschädigung nicht möglich ist, das Panel vom Deckel des Notebooks zu lösen. Zwei Lüfter sind über eine gemeinsame Heatpipe verbunden, die am Intel-Prozessor und der Nvidia-GPU anliegt.


hiasB 18. Jun 2012

In der Standardausstattung ... Die Maximalausstattung: - bestellt nicht jeder...

neocron 15. Jun 2012

richtig ... bei netbooks gab es 1 gb restriktionen vom betriebssystem, ultrabooks wurden...

Flying Circus 15. Jun 2012

300 Euro haben oder nicht haben spielt für Dich keine Rolle? Abgesehen davon, daß es...

nie (Golem.de) 13. Jun 2012

Danke, die Meldung hat inzwischen schon ein Update.

knitd 13. Jun 2012

Da gibt es nen Tippfehler im Artikel: Ein Macbook Air mit Retina Display gibt es nicht...

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