iCloud übernimmt: Apple gibt iWork.com-Beta auf
Wer Daten in der iWork-Beta hat, sollte sie jetzt sichern. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

iCloud übernimmt Apple gibt iWork.com-Beta auf

Zum 31. Juli 2012, also heute, beendet Apple seine Betaphase des iWork-Dienstes, ohne diesen in eine finale Version zu überführen. Stattdessen werden Funktionen gestrichen. Übrig bleibt nur noch das Speichern und Synchronisieren übers Internet per iCloud.

Anzeige

Die iCloud übernimmt mit dem heutigen Tag die Dokumentenverwaltung von Apples Büroprogrammsammlung, die aus Pages, Keynote und Numbers besteht. Wie angekündigt, wird der Cloud-Dienst iWork.com am heutigen 31. Juli 2012 geschlossen. Wer dort noch Dokumente lagert, sollte diese lieber sichern. Apple war zwar bei MobileMe kulant und bietet bis heute noch die Möglichkeit, Dateien herunterzuladen, obwohl der Dienst durch die iCloud ersetzt wurde. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Apple auch bei der iWork-Beta diese Kulanz zeigt.

Apple hat iWork.com zusammen mit iWork 09 Anfang 2009 vorgestellt. Der Dienst hat die Betaphase allerdings nie verlassen. Auf der Plattform hat Apple mit kollaborativem Arbeiten experimentiert. Dokumente konnten dort hochgeladen und mit anderen Nutzern geteilt werden. Auch ohne iWork-Programme konnten Eingeladene Kommentare in Dokumenten hinterlassen und diese als Office- oder PDF-Versionen herunterladen. Tatsächlich gemeinsames Arbeiten war aber nicht möglich.

Mit der iCloud ersetzt Apple nur die Synchronisation von iWork-Dokumenten über das Internet, und das mittlerweile auch Geräteklassen-übergreifend. Voraussetzung ist dafür das neu erschienene Mac OS X 10.8 alias Mountain Lion. In unserem Mountain-Lion-Test war die Bedienung der iCloud allerdings schwierig.

Kurz nach der Veröffentlichung von Mountain Lion hat Apple die iWork-Programme für Mac OS X und iOS aktualisiert, so dass die iCloud grundsätzlich übernehmen kann. Gemeinsames Arbeiten ist so aber nicht möglich.


XeniosZeus 01. Aug 2012

Was spricht gegen den bis zu 5 GB kostenlosen Dienst Wuala? Für Windows, Mac, Linux...

Kommentieren



Anzeige

  1. Informaticien ou géo-informaticien (m/w)
    La Direction Générale des Collectivités Territoriales (DGCT) über Centrum für internationale Migration und Entwicklung, Mauritanie
  2. Solution Architect (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  3. Applikationsentwickler (m/w) für die Designated Complaint Unit
    Siemens AG, Marburg
  4. Research Scientist (m/w) - Learning Systems
    Siemens AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Star Citizen

    52 Millionen US-Dollar für ein Jetpack

  2. Virtualisierung

    Parallels Desktop 10 macht Tempo

  3. Zertifikate

    Google will vor SHA-1 warnen

  4. Mitfahrdienst auf neuen Wegen

    Uber will eigenen Lieferservice aufbauen

  5. Test Ultimate Evil Edition

    Diablo 3 zum Dritten

  6. Kaspersky Antivirus

    Sicherheitssoftware mit Webcam-Sperre und Ransomware-Schutz

  7. Computerspiele

    Schlechtes Wetter macht gute Games

  8. Vernetzte Geräte

    Tausende Sicherheitslücken entdeckt

  9. Android

    Kommende LG-Geräte erhalten G3-Bedienung

  10. The Devil's Men

    Lebensgefahr im Steampunk-Adventure



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Golem pur: Golem.de startet werbefreies Abomodell
Golem pur
Golem.de startet werbefreies Abomodell
  1. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Elite Dangerous mit Oculus Rift: "Wir brauchen mindestens 4K"
Elite Dangerous mit Oculus Rift
"Wir brauchen mindestens 4K"

Wargaming: Seeschlachten mit World of Warships
Wargaming
Seeschlachten mit World of Warships
  1. No Man's Sky Wie aus einer Telefonnummer ein Universum entsteht
  2. Aquanox Deep Descent Unterwasser-Schleichfahrt im Wilden Westen
  3. Spellforce 3 Zurück zu den Echtzeit-Rollenspiel-Wurzeln

    •  / 
    Zum Artikel