IBMs Stellenabbau Menschliche Cloud statt feste Arbeitsplätze

IBM Deutschland will langfristig viele Stellen abbauen. Die Arbeitskräfte werden dennoch gebraucht. In Zukunft will sich IBM seine Arbeiter einem Bericht zufolge auf einer eigens geschaffenen Cloud-Plattform suchen.

Anzeige

IBM Deutschland will die Beziehungen zu seinen Arbeitnehmern neu ordnen, das berichtet Der Spiegel und bezieht sich dabei auf ein internes Strategiepapier, das dem Nachrichtenmagazin vorliegt. Geführt werden soll der Konzern in Zukunft nur noch von einer "kleinen Kernbelegschaft". Der Rest soll ausgelagert werden und damit das Risiko minimiert werden, denn angeheuert wird nur noch für die Dauer eines Projekts. Hat IBM wenige Aufträge, werden auch weniger Arbeitskräfte im Dienst des Konzerns stehen.

Die Auslagerung erfolgt über eine Menschen-Cloud. Der Spiegel nennt dies ein revolutionäres Arbeitsmodell. Potenzielle Arbeitnehmer werden auf einer Internetplattform gesammelt, können dort Bewertungen bekommen und werden von IBM nach verschiedenen Qualitätsmerkmalen zertifiziert. Je nach Projekt können dann offenbar die richtigen Arbeitnehmer zusammengeklickt werden. Das Verfahren geht also über eine übliche Bewerbung für ein Projekt hinaus. Die Plattform soll interessanterweise aber auch von anderen Firmen einsehbar sein.

Die Arbeitsverträge sollen internationale Verträge sein. Der Vorteil liegt laut dem internen Papier, auf das sich der Spiegel bezieht, darin dass "restriktive Vorschriften in den jeweiligen Heimatländern" umgangen werden können.


steiner73 08. Feb 2012

Coole Links. IBM hat kein Alleinstellungsmerkmal! IBM hat damit scheinbar zugegeben, kein...

Trockenobst 07. Feb 2012

Die kenne ich genauso. Ich kenne auch einen, der geschafft hat mit endlosen SAP Titeln...

Captain 07. Feb 2012

aber nur dann, wenn es keine Absprachen unter den Firmen gibt, die gegenseitiges...

Captain 07. Feb 2012

und deine Freelancer bekommen aufgrund deiner asozialen Einstellung deiner Angestellten...

Captain 07. Feb 2012

Da hat nur einer etwas von, der AG. Von Seiten der AN ist keine einigermassen...

Kommentieren




Anzeige
  1. Teamleiter Mainframe (m/w)
    ADAC e.V., München
  2. Leiter Bereich IT (m/w)
    Barmherzige Brüder Trier e.V., Koblenz
  3. SAP-Entwickler (m/w)
    WIEGEL Verwaltung GmbH & Co KG, Nürnberg
  4. Head Technical Customer Implementation (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  2. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  3. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  4. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  5. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  6. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  7. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  8. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?

  9. Massenentlassung

    Überleben von Rapidshare steht infrage

  10. Razer Atrox

    Arcade- und Mod-Controller für die Xbox 360



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
SAP: "Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"
SAP
"Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"

Laut einem SAP Vice President für die Cloud-Sparte sind USB-Sticks mit Schadsoftware und selbstgestrickte IT die Hauptgefahren für die Sicherheit der Unternehmens-IT.

  1. Cloud Computing Opennebula 4.0 erlaubt VM-Snapshots
  2. Openstack IBM setzt bei Cloud-Computing auf Open Source
  3. Dell Ophelia Android-Cloud mit HDMI-Anschluss

Geplante Obsoleszenz: Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
Geplante Obsoleszenz
Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab

Die Regierungsmehrheit hat im Umweltausschuss verhindert, dass das Verkleben von im Macbook Pro eingebauten Komponenten verboten wird. Diese Praxis erschwert laut einem Gutachten einen Austausch oder eine Reparatur.

  1. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  2. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle
  3. Geplante Obsoleszenz Grünen-Gutachten kritisiert verklebtes Macbook Pro

Security: Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
Security
Gefährliche Lücke im Linux-Kernel

Über eine Schwachstelle im Linux-Kernel kann sich ein lokaler Angreifer von einem eingeschränkten Konto Root-Rechte verschaffen. Die Schwachstelle besteht bereits seit mehreren Jahren. Die Lücke wurde klammheimlich geschlossen.

  1. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung
  2. Security D-Link patcht Sicherheitslücken in Routern und IP-Kameras
  3. Stonesoft Intel bietet 389 Millionen Euro für Firewall-Anbieter

Zum Artikel