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Ibi Research: Online-Händler bieten Neukunden oft nur Vorkasse an
(Bild: Tan Shung Sin/Reuters)

Ibi Research: Online-Händler bieten Neukunden oft nur Vorkasse an

Ibi Research: Online-Händler bieten Neukunden oft nur Vorkasse an
(Bild: Tan Shung Sin/Reuters)

Bei Neukunden setzten 30 Prozent der Online-Händler auf Vorkasse - bequemere Zahlungsverfahren werden dem Kunden erst später angeboten.

Online-Händler bieten Neukunden oft eine reduzierte Auswahl an Zahlungsverfahren an. Das geht aus der Studie von Ibi Research an der Universität Regensburg hervor, die am 26. Juli 2012 vorgelegt wurde. Danach haben 30 Prozent der Onlinehändler aus Angst vor Zahlungsausfällen bei Erstkontakten nur Zahlungsmethoden wie Vorkasse zur Auswahl.

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"Die Verbreitung, der Schutz vor Zahlungsausfällen und die Kosten sind die drei Hauptanforderungen an ein Zahlungsverfahren. Unter den beliebtesten Zahlungsverfahren aus Händlersicht befinden sich momentan die Überweisung per Vorkasse und Paypal. Insbesondere große Händler setzen auf die Kreditkarte", heißt es in der Studie.

Der Zahlungsabwickler Paypal hatte 2011 mehrere Konflikte mit deutschen Online-Händlern, denen verboten wurde, kubanische Waren per Paypal abzurechnen. Die Dirk Rossmann GmbH, eine der großen Drogeriemarktketten Deutschlands, bot daraufhin - seit September 2011 - keine Zahlung per Paypal mehr an. Bis heute findet sich kein Paypal-Button bei Rossmann. Mit dem Online-Händler bardealer.de traf sich Paypal wegen einer Sperre des Kundenkontos vor Gericht. Paypal hob die Sperre des Paypal-Kontos erst auf, als das Betreiberunternehmen DTS&W einen Payment-Blocker für kubanische Waren installierte.

Bei der Einführung von Zahlungsverfahren in einem Shop spielen laut Studie die Kosten und die Sicherheit eine große Rolle. Knapp 40 Prozent der Internethändler verändern ihr Portfolio an Zahlungsverfahren nicht mehr, nachdem ihr Shop gestartet wurde. Über 60 Prozent fügen neue Zahlungsverfahren hinzu, wenn sich die Kundenwünsche ändern oder wenn neue Bezahlverfahren auf den Markt kommen. Hauptgrund für die Aufnahme von Zahlungsverfahren in das Portfolio ist für fast 60 Prozent der Händler eine weite Verbreitung.


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einmalbenutzername 02. Aug 2012

... nee, das muss nicht länger dauern. Die Schufa bietet ja verschiedene Abfragewege an...



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