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Prototyp des Hycopter noch mit durchsichtigen Tanks
Prototyp des Hycopter noch mit durchsichtigen Tanks (Bild: Horizon Unmanned Systems)

Hycopter: Wasserstoffdrohne soll vier Stunden fliegen

Prototyp des Hycopter noch mit durchsichtigen Tanks
Prototyp des Hycopter noch mit durchsichtigen Tanks (Bild: Horizon Unmanned Systems)

Normale Quadcopter fliegen mit einer Akkuladung nicht einmal eine halbe Stunde, doch der Hycopter von Horizon Unmanned Systems soll sich bis zu vier Stunden in der Luft halten können. Die elektrische Energie gewinnt die Drohne mit Hilfe einer Brennstoffzelle aus Wasserstoff.

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Der Quadcopter Hycopter ist kein gewöhnliches, batteriebetriebenes Fluggefährt. Um eine möglichst lange Flugzeit zu erreichen, wollen die Entwickler eine Brennstoffzelle und Wasserstofftanks kombinieren. Der Hycopter soll so bis zu vier Stunden fliegen können.

  • Hycopter (Bild: Horizon Unmanned Systems)
  • Hycopter (Bild: Horizon Unmanned Systems)
  • Hycopter (Bild: Horizon Unmanned Systems)
  • Hycopter (Bild: Horizon Unmanned Systems)
Hycopter (Bild: Horizon Unmanned Systems)

Der Hycopter speichert 120 Gramm Wasserstoff bei 350 Bar im Gestänge aus carbonfaserverstärkten Kunststoff. Ein separater Tank ist nicht erforderlich, was Gewicht einsparen soll. Die Energiemenge des Wasserstoffs solle der eines 3 kg schweren Lithium-Ionen-Akkus entsprechen, gibt das Unternehmen Horizon Unmanned Systems (HUS) an, das derzeit an dem Prototyp arbeitet. Geflogen werden soll das erste Mal noch in diesem Jahr.

Der elektrische Strom wird mit Hilfe einer kleinen PEM-Brennstoffzelle gewonnen, die das Tochterunternehmen Horizon Energy Systems (HES) selbst herstellt. HES baut auch größere Brennstoffzellen, beispielsweise für den Einsatz in militärischen Drohnen.

Leicht wird die Drohne nicht werden - der Hersteller geht von einem Systemgewicht von 5 kg aus. Wer will, kann auch eine Nutzlast bis zu 1 kg Gewicht transportieren, doch das soll die Flugzeit deutlich reduzieren. Bei voller Zuladung soll sie 2,5 Stunden betragen. Die Ladung lässt sich an unterschiedlichen Punkten befestigen. Durch die H-Konfiguration soll verhindert werden, dass Rotoren in Kameraaufnahmen zu sehen sind.

Noch gibt es keinen Preis oder gar ein geplantes Veröffentlichungsdatum für die Wasserstoffdrohne.


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robinx999 23. Mai 2015

Kann man machen, aber ist es dann nicht wie der Lockerbie-Anschlag oder der 11...

robinx999 22. Mai 2015

Da im Artikel aber von 1kg Nutzlast die Rede ist kann diese halt eine Bombe sein. Da...

Jastol 22. Mai 2015

Projizieren Sie Ihre mangelnde Medienkompetenz bitte nicht auf andere Menschen, auch...

gadthrawn 21. Mai 2015

Drucktanks in Streben, damit müssen die stabil sein. Bei den Motoren tippe ichnauf insg...

EWCH 21. Mai 2015

das ist kaum moeglich. "Kraftwerk" liefert 2 Watt und wiegt 200g, d.h. 5 "Kraftwerke...

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