Humble Bundle 4 Freiwillig für Spiele zahlen

Die vierte Ausgabe der Spielesammlung Humble Bundle für Android, Windows, Linux und Mac ist erschienen. Wie gehabt bestimmt der Käufer selbst den Preis der Spiele. Ein Teil dieser Einnahmen geht an gemeinnützige Projekte.

Anzeige

Seit kurzem ist das neue Humble Bundle erhältlich. Auch die vierte Ausgabe der Spielesammlung ermöglicht dem Käufer, den Preis der Zusammenstellung selbst zu bestimmen. Die Sammlung beinhaltet diesmal die Spiele Splice, Eufloria, Waking Mars, Crayon Physics Deluxe und Superbrothers: Sword & Sorcery EP.

Die Spiele des Humble Bundle 4 laufen auf den Plattformen Android, Windows, Mac und Linux. Mit Hilfe einer Auflistung der Systemvoraussetzungen können Nutzer vor dem Kauf überprüfen, ob die Spiele auf ihrem System laufen. Dies ist insbesondere bei Android-Geräten sinnvoll, da es laut der Liste je nach Spiel einige Geräte gibt, die nicht kompatibel sind.

Käufer unterstützen gemeinnützige Projekte

Während des Kaufes bestimmt der Nutzer mit Hilfe von Schiebereglern, wo sein Geld hingehen soll. Auch die beiden gemeinnützigen Projekte können so unterstützt werden. Zur Auswahl stehen Child's Play Charity und die Electronic Frontier Foundation. Außerdem kann ein Spendenbetrag für die Betreiber der Humble-Bundle-Website festgelegt werden.

Wählt der Käufer einen über dem Durchschnitt liegenden Preis, gibt es noch das Spiel Machinarium dazu. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels lag der Durschnittspreis bei 6 US-Dollar, was ungefähr 4,85 Euro entspricht.

Für Android gibt es die Humble-Bundle-App

Android-Benutzer können zudem die Humble-Bundle-App installieren. Hier kann vor dem Download die Kompatibilität zum eigenen Android-Gerät überprüft werden. Die Spiele können über die App auch auf das Gerät gespielt werden, außerdem wird der Nutzer laut der Betreiber über Updates informiert. Die Benutzung der Humble-Bundle-App setzt ein kostenfreies Benutzerkonto voraus. Die Spiele können allerdings auch ohne die App und ohne einen Benutzerzugang per Browser auf das Android-Gerät installiert werden.

Bezahlt werden kann über Paypal, Amazon Payments oder Google Wallet. Der Kaufpreis beinhaltet nicht nur die Versionen für alle vier Plattformen, sondern auch die Soundtracks zu jedem Spiel. Ab einem Gesamtpreis von 1 US-Dollar erhält der Käufer zudem die Steam-Keys für alle Spiele außer Waking Mars. Alle Spiele sind DRM-frei.

Humble Bundle noch bis Ende November

Die Betreiber der Humble-Bundle-Internetseite weisen darauf hin, dass einige Spiele zum ersten Mal für Android und Linux verfügbar sind und daher womöglich noch nicht problemlos laufen.

Das Humble Bundle ist noch bis zum 22. November erhältlich. Bis zum Mittag des 9. November 2012 wurde es bereits über 75.000-mal verkauft. Die Gesamtzahlungen belaufen sich bisher auf knapp eine halbe Million US-Dollar.

Nachtrag vom 16. November 2012, 9:30 Uhr

Gut eine Woche vor dem Ende des Humble Bundle 4 sind eine Reihe zusätzlicher Spiele in die Sammlung aufgenommen worden. Zahlt der Käufer mehr als den aktuellen Durchschnittspreis, erhält er nun zusätzlich zu dem bisherigen Bonusspiel Machinarium auch die fünf Spiele Avadon: The Black Fortress, Canabalt, Cogs, Swords & Soldiers HD und Zen Bound 2. Der momentane Durchschnittspreis liegt bei 6,39 US-Dollar, was etwa 5 Euro entspricht.


dura 16. Nov 2012

Ja, stimmt schon. "Frei wählbaren Betrag" o.ä. wäre wohler klarer gewesen.

Der braune Lurch 11. Nov 2012

Ich z.B. bin auch regelmäßiger Käufer der Bundles und wenn sich die Spiele wiederholen...

Corben 10. Nov 2012

Da ich gerne unter Linux spiele, und mit den Humble Bundles ertmals Portierungen für...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München
  2. Scrum Master (m/w)
    NEMETSCHEK Allplan Systems GmbH, München
  3. Microsoft Dynamics CRM Architect & Developer (m/w)
    DVB Bank SE, Frankfurt
  4. Social Media Manager (m/w)
    Hubert Burda Media, Offenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  2. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  3. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  4. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  5. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  6. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  7. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  8. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  9. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  10. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

    •  / 
    Zum Artikel