Ein Speicher für CPU und GPU
Ein Speicher für CPU und GPU (Bild: AMD)

Huma Gemeinsamer Speicher für CPU und GPU nicht nur für PS4

Mit der Architektur "Huma" wird AMD Ende 2013 auch PC-Chips ausstatten. CPU und GPU haben dann einen einheitlichen Speicher, der von beiden Prozessoren angesprochen werden kann. Das bringt Tempo und Vereinfachungen für Programmierer.

Anzeige

Unter dem Namen "Heterogeneous Uniform Memory Access" (Huma) hat AMD eine neue Speicherarchitektur für seine kommenden APUs vorgestellt. In PCs soll Huma erstmals mit Kaveri Einzug halten. Diese APU mit Steamroller-Kernen und einer GCN-Grafikeinheit will AMD Ende des Jahres 2013 vorstellen.

  • GPUs entwickeln sich schneller als CPUs.
  • Huma soll CPU und GPU enger aneinanderrücken.
  • Die Idee der HSA von AMD lebt weiter.
  • Volle Kohärenz
  • Ohne Huma: CPU und GPU haben getrennte Speicher. (Folien: AMD)
  • Mit Huma: Nur Pointer zeigen auf einen gemeinsamen Speicher.
  • Vorteile von Huma im Überblick (Folien: AMD)
  • Die wichtigsten Änderungen durch Huma
Ohne Huma: CPU und GPU haben getrennte Speicher. (Folien: AMD)

Huma unterscheidet sich schon im Namen leicht von dem, was seit Jahrzehnten als "Unified Memory Access" (Uma) bei PCs bekannt ist. Bei Uma gibt es zwar physikalisch gemeinsamen Speicher für CPU und GPU, dieser wird aber von den beiden Prozessoren getrennt angesprochen und verwaltet. Dazu muss die GPU einen festen Teil des Hauptspeichers belegen, der für die CPU nicht mehr zur Verfügung steht. Das ist jedoch nur einer der Nachteile von UMA.

Der größte ist, dass zwischen den von CPU und GPU belegten Bereichen kein direkter Austausch vorgesehen ist. Wenn beispielsweise die GPU Daten benötigt, an denen die CPU gerade arbeitet, müssen diese Daten erst vom CPU- in den GPU-Speicher kopiert werden. Die Daten sind also doppelt vorhanden, was unnötig viel Speicher belegt. Zudem braucht das Kopieren Zeit, während der Prozessor, der sie braucht, kaum etwas anderes tun kann.

Die getrennte Adressierung von Daten ist also reichlich unelegant, und deshalb hat AMD mit Huma die Speicherbereiche gleich als "uniform" zusammengefasst. Huma kennt in der Logik von CPU und GPU nur noch einen Speicher, keine getrennten Bereiche mehr. Dafür erhalten die Daten nicht mehr feste, sondern für jeden Prozessor eigene virtuelle Adressen. Diese bezeichnet AMD als "Pointer" - wie sie technisch realisiert sind, hat das Unternehmen noch nicht verraten.

Zero Copy mit Erweiterungen 

tingelchen 07. Mai 2013

tingelchen 07. Mai 2013

Nein, immer noch nicht. Es ist immer noch min. Double Buffering. Beim Double Buffering...

tingelchen 07. Mai 2013

Das ist so nicht ganz korrekt :) An sich hast du recht. Die hohe Parallelisierung macht...

irata 01. Mai 2013

Das Konzept gab es auch schon bei 8-Bit Rechnern (Apple, Commodore, Atari usw.). GPU ist...

Ach 30. Apr 2013

Bei Anwendungen die Daten nur einmal in den GPU Ram laden um dann über längere Zeit...

Kommentieren



Anzeige

  1. Berater IP Netze mit Fokus Unified Communication (m/w)
    IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Dresden oder Berlin
  2. Projektleiter Automotive (m/w)
    KSE GmbH, Ingolstadt
  3. Implementation Consultant (m/w)
    Dennemeyer, Howald (Luxembourg)
  4. IT-Consultant HP PPM (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Mitsubishi i-MiEV

    Elektroauto verliert nach kurzer Zeit 17 Prozent Akkukapazität

  2. Nick Hayek

    Swatch-Chef hat keine Angst vor der Apple Watch

  3. Hdmyboy

    HDMI-Ausgang für den ersten grauen Gameboy

  4. Merkel-Handy

    NSA-Ausschuss kritisiert Stopp von Ermittlungen

  5. Unitymedia

    Liberty Global schafft Marke KabelBW ab

  6. NSA-Ausschuss

    BND trickst bei Auslandsüberwachung in Deutschland

  7. IT-Anwalt

    "Facebook geht bei neuen AGB illegal vor"

  8. Erbgut

    DNA überlebt Ausflug ins All

  9. Windows-Nachbau

    ReactOS bekommt neuen Explorer

  10. Bundesgerichtshof

    Kopierschutzmaßnamen für Konsolen sind zulässig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Panasonic Lumix DMC-LX100 im Test: Kamera zum Begeistern und zum Verzweifeln
Panasonic Lumix DMC-LX100 im Test
Kamera zum Begeistern und zum Verzweifeln
  1. Systemkamera Sony Alpha 7 II mit 5-Achsen-Bildstabilisierung
  2. Canon PowerShot G7 X im Test Canons Konkurrenz zu Sonys 1-Zoll-Kamera
  3. Interne Dokumente Neuer Sony-Sensor könnte Kameras kraftvoller machen

Crowdfunding für Games: Der Goldrausch auf Kickstarter ist vorbei
Crowdfunding für Games
Der Goldrausch auf Kickstarter ist vorbei
  1. Pono Neil Youngs Highres-Player kommt auch ohne Kickstarter
  2. The Flame in the Flood Reise am prozedural generierten Fluss
  3. Jolt Schnurloses Laden für die Gopro

Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

    •  / 
    Zum Artikel