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Das Huawei P9 verfügt über einen separaten Schwarzweiß-Bildsensor.
Das Huawei P9 verfügt über einen separaten Schwarzweiß-Bildsensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Grafikleistung ist nicht auf dem Stand aktueller Topgeräte

Deutlichere Schwächen zeigt das P9 bei der Grafikleistung: Im Manhattan-Test des GFX-Benchmarks schafft das Gerät ein Offscreen-Ergebnis von 18 fps. Das Galaxy S7 kommt auf merklich höhere 40 fps, das iPhone SE ebenso. Auch im Icestorm-Unlimited-Test des 3DMarks liegt das P9 mit 19.596 Zählern deutlich hinter dem Galaxy S7 mit 27.879 und dem iPhone SE mit 29.531 Punkten.

  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Farbtafel, aufgenommen mit dem P9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Farbtafel, mit dem monochromen Sensor des P9 fotografiert (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wird das Farbbild lediglich in Schwarz-Weiß umgewandelt, werden die Farben weitaus schlechter voneinander getrennt, Gelb erscheint als Weiß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Farbaufnahme des P9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue P9 von Huawei (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das P9 hat einen 5,2 Zoll großen Bildschirm, im Inneren arbeitet der neue Krin-955-Prozessor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hauptmerkmal ist die Dual-Kamera, die über einen RGB- und einen Monochromsensor verfügt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das P9 über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der monochrome Sensor des P9 im Einsatz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben den beiden Objektiven sitzen der zweifarbige LED-Blitz und der Laser-Autofokus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Geladen wird das P9 über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Trotz der niedrigeren Benchmarkwerte schafft es das Smartphone, auch grafisch herausfordernde Spiele in unseren Tests ohne Ruckler wiederzugeben. Das Betriebssystem läuft bei uns flüssig, Apps starten schnell. Einzig dass es immer einen kurzen Aussetzer gibt, wenn Musik abgespielt und das Smartphone wieder eingeschaltet wird, empfinden wir als nervig und unnötig. Vom Prozessor her ist das Gerät nicht schlecht ausgestattet, an die Konkurrenz reicht es aber - wieder einmal - nicht ganz heran. Erfreulich ist, dass das SoC auch bei längerer Auslastung seine Leistung nicht nennenswert drosselt.

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Kein Dual-SIM in Deutschland

Das P9 unterstützt LTE auf zahlreichen Frequenzen, unter anderen den in Deutschland wichtigen Bändern 3, 7 und 20. In Deutschland können Käufer des Gerätes nur eine SIM-Karte verwenden, in anderen Märkten wird es als Dual-SIM-Version angeboten. Der eingebaute Speicher ist 32 GByte groß, andere Speicheroptionen gibt es in Deutschland nicht. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut.

WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.2 LE. Ein GPS-Empfänger sowie ein NFC-Chip sind eingebaut. Geladen wird das P9 über einen USB-Typ-C-Stecker - erstmals setzt Huawei den verdrehsicheren Stecker bei einem in Eigenregie produzierten Smartphone ein. Für Datenübertragungen wird allerdings weiterhin USB 2.0 verwendet.

Auslieferung mit Android 6.0 und Emotion UI

Ausgeliefert wird das P9 mit Android 6.0, auf dem Huawei wieder seine eigene Benutzeroberfläche Emotion UI in der Version 4.1 installiert. Anders als etwa HTC hat Huawei seine Oberfläche nicht entschlackt, im Grunde unterscheidet sie sich nicht nennenswert von Vorgängerversionen. Zudem hat der Hersteller noch über 2 GByte an Software installiert, darunter zahlreiche Spiele, die viele Nutzer möglicherweise nicht brauchen. Erfreulich ist, dass sich die Apps einfach deinstallieren lassen.

Der Akku hat eine Nennladung von 3.000 mAh und soll Huawei zufolge für anderthalb Tage intensiver Nutzung ausreichen. Das können wir anhand unserer Tests nicht bestätigen. Auf anderthalb Tage kommen wir nur, wenn wir das Smartphone normal verwenden - also E-Mails regelmäßig abfragen lassen, ab und zu im Internet browsen und soziale Netzwerke benutzen. Sobald wir anfangen, länger mit dem Smartphone zu arbeiten und auch mal ein Video schauen oder ein Spiel spielen, kommen wir gerade noch auf einen Tag. Das ist mitnichten ein schlechter Wert, allerdings weicht er von Huaweis Angabe doch deutlich ab.

 Gute Hardware mit neuem SoCVerfügbarkeit und Fazit 

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Horsty 27. Apr 2016

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher...

Horsty 27. Apr 2016

Das stimmt so nicht. Bild Sensoren nehmen Photos in RGB oder rgbw auf, ergo 3 Farben...

Bill Carson 15. Apr 2016

Dem schließe ich mich an. Eine Fuji X100 monochrom zum Beispiel würde ich sofort kaufen...

DreiChinesenMit... 15. Apr 2016

Man bedenke, dass die RGB-Aufnahmen per se verrauscht sind, da die Farbsensoren eine...

tk (Golem.de) 15. Apr 2016

Gemeint ist "in Eigenregie", danke für den Hinweis, ist nachgetragen.



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