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Das Huawei P9 verfügt über einen separaten Schwarzweiß-Bildsensor.
Das Huawei P9 verfügt über einen separaten Schwarzweiß-Bildsensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Gute Hardware mit neuem SoC

Auch abseits der Doppelkamera ist das P9 ein gutes Smartphone, wenngleich die Hardware nicht an die Leistung der aktuellen Topkonkurrenz heranreicht - wie es mittlerweile im Grunde schon typisch für Huawei ist. So hat das Display bei einer Größe von 5,2 Zoll wieder "nur" eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Die Konkurrenten HTC, LG, Samsung und Sony haben mittlerweile auf Bildschirme mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln umgestellt. Huawei bleibt hingegen auch bei diesem Smartphone seiner Linie treu, dass eine 1080p-Auflösung ausreichend ist.

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  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Farbtafel, aufgenommen mit dem P9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Farbtafel, mit dem monochromen Sensor des P9 fotografiert (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wird das Farbbild lediglich in Schwarz-Weiß umgewandelt, werden die Farben weitaus schlechter voneinander getrennt, Gelb erscheint als Weiß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Farbaufnahme des P9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue P9 von Huawei (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das P9 hat einen 5,2 Zoll großen Bildschirm, im Inneren arbeitet der neue Krin-955-Prozessor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hauptmerkmal ist die Dual-Kamera, die über einen RGB- und einen Monochromsensor verfügt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das P9 über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der monochrome Sensor des P9 im Einsatz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben den beiden Objektiven sitzen der zweifarbige LED-Blitz und der Laser-Autofokus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das P9 hat einen 5,2 Zoll großen Bildschirm, im Inneren arbeitet der neue Krin-955-Prozessor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das mag für die tägliche Nutzung stimmen, wenn es allerdings um das Thema Virtual Reality geht, sind 1.920 x 1.080 mittlerweile schon etwas wenig. Wer sich häufig Videos auf dem Cardboard anschaut, muss sich beim P9 daran gewöhnen, dass er die einzelnen Pixel der Bildschirmmatrix deutlich erkennen kann.

LC-Display mit satten Schwarzwerten

Das Display ist kein normaler IPS-Bildschirm, sondern ein IPS-Neo-Display. Die vom Hersteller JDI entwickelte Technik reduziert das Durchstrahlen der Hintergrundbeleuchtung, weshalb Schwarz auf dem Bildschirm deutlich satter als bei herkömmlichen LC-Displays wirkt. Zunächst könnte man tatsächlich denken, dass das P9 einen OLED-Bildschirm hat, es ist aber tatsächlich ein LCD. Die Blickwinkelstabilität des Displays ist sehr gut, der Bildschirm gehört zu den besten, die Huawei bisher bei seinen Geräten verbaut hat. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 386 cd/qm ist das Display noch ausreichend hell, wenngleich dunkler als LC-Bildschirme von Konkurrenzgeräten.

Im Inneren arbeitet das neue Kirin-955-SoC von Huaweis Chipsparte Hisilicon. Der Acht-Kern-Prozessor besteht aus vier Kernen mit einer Taktrate von 2,5 GHz und vier Kernen, die mit 1,8 GHz takten. Das SoC arbeitet nach dem Big-Little-Prinzip, die Kerne teilen sich je nach Anforderung die Arbeit also auf. Zusammen mit den 3 GByte RAM arbeitet das P9 in unseren Tests flott, nennenswerte Ruckler können wir nicht feststellen. Auch bei der bildverarbeitenden Hardware hat Huawei nachgelegt: Der Bildsignalprozessor hat zwei Kerne, zusätzlich gibt es wieder einen separaten digitalen Bildverarbeitungsprozessor.

In den Benchmarks erreicht das Smartphone mit seinem Kirin 955 gute Werte, die aber meist nicht an die der Konkurrenzgeräte heranreichen: Im Geekbench-Gerätetest kommt es auf einen Single-Wert von 1.805 Punkten. Ein hoher Wert, wenngleich das Galaxy S7 von Samsung hier 2.108 und das iPhone SE 2.563 Punkte erreichen. Beim Multi-Wert schneidet das P9 im Vergleich zum Galaxy S7 fast gleichwertig ab: Es kommt auf 6.419 Zähler, das Galaxy S7 auf 6.469.

 Sehr gute AbbildungsleistungGrafikleistung ist nicht auf dem Stand aktueller Topgeräte 

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Horsty 27. Apr 2016

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher...

Horsty 27. Apr 2016

Das stimmt so nicht. Bild Sensoren nehmen Photos in RGB oder rgbw auf, ergo 3 Farben...

Bill Carson 15. Apr 2016

Dem schließe ich mich an. Eine Fuji X100 monochrom zum Beispiel würde ich sofort kaufen...

DreiChinesenMit... 15. Apr 2016

Man bedenke, dass die RGB-Aufnahmen per se verrauscht sind, da die Farbsensoren eine...

tk (Golem.de) 15. Apr 2016

Gemeint ist "in Eigenregie", danke für den Hinweis, ist nachgetragen.



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