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Das Matebook in seinem Tastatur-Cover
Das Matebook in seinem Tastatur-Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Tastatur-Cover mit Anfangsschwierigkeiten

Dass Huawei im Bereich der Convertibles noch nicht viel Erfahrung hat, merken wir an der Verbindung des Tastatur-Covers mit dem Tablet: Die Tastatur ist zwar fest mit dem Tablet verbunden und löst sich beim Anheben auch nicht; die Leiste, auf der das Matebook sitzt, ist allerdings so steif, dass sie aufgrund des leichten Winkels, in dem das Tablet steht, die eigentliche Tastatur leicht anhebt.

  • Das Matebook im zusammengeklappten Tastatur-Cover, daneben der Matepen und das Matedock in seiner Hülle (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matedock in seiner Hülle (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matedock bietet zwei USB-Anschlüsse, einen Ethernet-Anschluss, einen HDMI-Ausgang sowie einen VGA-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Hülle des Matedocks können auch die Adapter für das Matebook untergebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Digitizer Matepen hat 2.048 Druckstufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am hinteren Ende des Matepens ist ein Laserpointer eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook wird wie die Surface-Tablets über Pins mit der Tastatureinheit verbunden. Einen Akku benötigt die Tastatur nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook hat neben der Kopfhörerbuchse nur einen Anschluss - einen USB-Typ-C-Port, über den das Tablet auch geladen wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook in seinem Tastatur-Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Cover wird mit Hilfe eines magnetischen Klappsystems aufgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Cover bietet insgesamt zwei verschiedene Winkel.
  • Das Tablet wird magnetisch mit dem Cover verbunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook mit dem Matedock und dem Matepen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Cover wird mit Hilfe eines magnetischen Klappsystems aufgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dadurch liegt das Keyboard nicht plan auf und gibt bei jedem Anschlag leicht nach. Tippen können wir dennoch problemlos, eine feste Oberfläche, wie sie etwas das Thinkpad X1 Tablet oder auch die Surface-Modelle mit planer Tastatur haben, ist uns aber lieber. Versuche, das Kunstleder am Gelenk weicher zu bekommen, um eine planere Lage der Tastatur zu erreichen, sind gescheitert.

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Tastatur lässt sich nicht anwinkeln

Auch schade finden wir, dass die Tastatur sich nicht anwinkeln lässt. Microsoft hat bei den aktuellen Surface-Modellen einen derartigen Mechanismus eingebaut. Beim Tastatur-Cover des Matebook wäre für eine vergleichbare Lösung mit Magneten genügend Platz, sie fehlt aber.

Magneten spielen beim Cover an anderer Stelle eine Rolle: Das Matebook lässt sich - ins Cover gesteckt - in zwei Winkeln aufstellen, die durch ein Verschieben des rückseitigen Ständers ausgewählt werden. Der Ständer hält mit Hilfe von Magneten am Tablet und stützt es. In der steileren Grundposition ist das durchaus stabil, in der zweiten Position hingegen sollten Nutzer nicht allzu fest auf den Touchscreen drücken. Ansonsten können die Magnete den Ständer nicht halten und die Konstruktion fällt in sich zusammen - etwas stärkere Magneten hätten hier sicherlich geholfen.

Standkonstruktion weniger stabil als bei Konkurrenzgeräten

Zwar gefällt uns, dass das Tablet keinen eingebauten Ständer hat und dadurch mit 7 mm sehr dünn ist, insgesamt ist die Standkonstruktion aber weitaus instabiler als beim Surface Pro 4 oder dem Thinkpad X1 Tablet und bietet auch nur zwei Stufen. Auf dem Schoß lässt sich das Matebook dennoch relativ kippelfrei verwenden, da der hintere Auflagebereich der Standkonstruktion recht breit ist. Von der Verarbeitung her ist das Tastatur-Cover sehr gut, wenngleich unsere Variante aus braunem und beigen Kunstleder sicherlich Geschmackssache sein dürfte.

Insgesamt ist das Tastatur-Cover absolut nutzbar, an einigen Stellen sollte Huawei beim nächsten Modell aber etwas nachbessern. Stärkere Magnete und ein weniger steifer Übergang zur Tastatur würden die drängendsten Probleme unserer Meinung nach schon beseitigen. Die Standkonstruktion ist erstaunlich schoßfest, besonders im Vergleich zum Surface Pro 4, insgesamt aber doch wackeliger.

 Kopfhörer und ein USB-Stecker - sonst nichtsLüfterlos dank Core-m-Prozessoren 

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mwo (Golem.de) 27. Jul 2016

Wir könnten den Screenshot täglich updaten!

kvoram 26. Jul 2016

Das Teil wird keinesfalls kurzfristig mehrere Hundert Euro billiger werden, die...

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