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Norman Frisch, Head of Business Development Transport Solutions bei Huawei
Norman Frisch, Head of Business Development Transport Solutions bei Huawei (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Internet: eLTE könnte WiFi-Problem der Deutschen Bahn lösen

Norman Frisch, Head of Business Development Transport Solutions bei Huawei
Norman Frisch, Head of Business Development Transport Solutions bei Huawei (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

eLTE von Huawei könnte eine Lösung für die Probleme der Deutschen Bahn mit der mangelhaften Internetversorgung in den Zügen sein, erklärte ein Huawei-Manager. eLTE könne die dafür nötigen Bandbreiten herstellen.

Mit eLTE könnte die Deutsche Bahn das Problem der WiFi-Versorgung der Fahrgäste lösen. Das sagte Norman Frisch, Head of Business Development Transport Solutions bei Huawei, im Gespräch mit Golem.de auf der Cebit am 14. März 2016. "eLTE könnte diese Bandbreiten herstellen. Wir realisieren damit in anderen Ländern auch Videoüberwachung aus den Zügen mit Liveübertragung", betonte Frisch.

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Die Infrastruktur von öffentlichen Mobilfunknetzbetreibern (Public Mobile Network Operators) entlang der Bahnstrecken sei nicht ausreichend dimensioniert, um die besonderen Anforderungen von breitbandigen Datendiensten für Passagiere in Hochgeschwindigkeitszügen zu leisten.

eLTE (enhanced LTE) basiert auf dem LTE-Standard mit Gruppenruffunktionalitäten (Trunking-Services), die derzeit in 3GPP spezifiziert werden, ist aber eine proprietäre Ableitung von Huawei. LTE werde als potenzieller Nachfolger für GSM-R oder Tetra-Anwendungen gesehen, erklärte Frisch.

In der eLTE-Industry-Allianz haben sich 79 Unternehmen wie Funkwerk, Siemens Convergence Creators (Siemens CVC) und der schwedische Messtechnik-Konzern Hexagon zusammengeschlossen, um eLTE als Lösung für Projekte anzubieten, die neben Gruppenruffunktionalitäten (Push To Talk, PTT) auch Breitband-Datendienste aus einem Funknetz einsetzen möchten.

Im Sommer 2015 wurde bekannt gegeben, dass die Bahn ihre GSM-R-Technologie der ersten Generation austauscht und Siemens CVC und Huawei mit der Systemumstellung in der großen Region Norddeutschland beauftragt hat. Die GSM-R/EIRENE- und ETCS2/ERTMS-Standards sicherten die Interoperabilität und die Möglichkeit, das Netz auf mobile Breitbanddienste wie auf Basis von LTE zu erweitern, hatte Huawei erklärt.

Wann kommt das kostenlose WLAN für alle?

Als Teil des Migrationsprozesses sei die installierte Huawei GSM-R-Radio-Infrastruktur (BSS) in der bereits bestehenden Vermittlungsstelle (MSC) der Bahn integriert worden.

Die Bahn hatte sich mit der Ankündigung, kostenloses WLAN für alle Fahrgäste im ICE möglicherweise erst 2017 anzubieten, Ärger beim Bundesverkehrsminister eingehandelt. Alexander Dobrindt (CSU) pochte darauf, dass die Bahn die Zusage, den Zugang 2016 zu ermöglichen, einhalte. Er werde ein Verschieben des Termins nicht akzeptieren, sagte Dobrindt.

Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de im September 2015 zur WLAN-Versorgung in der Bahn: "Der Bandbreitenbedarf in den Zügen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Die bestehende In-Train-Zugarchitektur stößt an ihre Grenzen. Ein Wechsel der Hard- und Software ist deshalb nötig."

Bereits heute laufe ein Großteil der Versorgung bei der Zug-Landverbindung über LTE und werde auch in Zukunft am gesamten ICE-Streckennetz weiter ausgerollt, erklärte Jodl.


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C1710 15. Mär 2016

Also ich hätte gerne W-LAN im Zug (wenn es funktioniert), weil ich A. keine Lust habe...



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