Ascend P1
Ascend P1 (Bild: Huawei)

Huawei Ascend P1 7,69 mm dünnes Smartphone mit Android 4.0

Huaweis Ascend P1 ist nun in Deutschland verfügbar. Es zählt mit einer Gehäusedicke von lediglich 7,69 mm zu den dünnsten Smartphones auf dem Markt. Das Gerät mit 4,3-Zoll-Super-Amoled-Touchscreen wird mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich ausgeliefert.

Anzeige

Das Ascend P1 von Huawei ist nach Angaben des Herstellers ab sofort in Deutschland zu bekommen. Eine Stichprobe bei mehreren Onlinehändlern zeigte, dass es lieferbar ist. Der Listenpreis für das Ascend P1 liegt bei 450 Euro. Im Handel ist es bereits für unter 400 Euro zu haben. Zudem freut sich Huawei, dass es das Ascend P1 auch beim Mobilfunkanbieter Mobilcom-Debitel gibt.

  • Huawei Ascend P1
  • Huawei Ascend P1
  • Huawei Ascend P1
  • Huawei Ascend P1
  • Huawei Ascend P1
  • Huawei Ascend P1
  • Huawei Ascend P1
  • Huawei Ascend P1
  • Huawei Ascend P1
  • Huawei Ascend P1
Huawei Ascend P1

Das Ascend P1 wird über einen 4,3 Zoll großen Super-Amoled-Touchscreen bedient. Das Display liefert eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln und wird mittels Cornings Gorilla-Glas vor Beschädigungen geschützt. Das Ascend P1 steckt in einem 129 x 64,8 x 7,69 mm dünnen Gehäuse und zählt damit zu den dünnsten Smartphones am Markt. Apples iPhone 4S hat eine Gehäusedicke von 9,3 mm und Samsungs Galaxy S3 ist 8,6 mm dick. Mit einem Gewicht von 110 Gramm ist das Huawei-Gerät etwas leichter als das Apple- und das Samsung-Smartphone.

Das Mobiltelefon besitzt 1 GByte RAM und hat einen Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,5 GHz. Der interne Flash-Speicher ist mit 4 GByte nicht gerade üppig, aber zur Abhilfe gibt es einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte. Für Foto- und Videoaufnahmen steht eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Licht zur Verfügung, mit der sich Videos in 1080p aufnehmen lassen sollen. Auf der Gerätevorderseite gibt es eine 1,3-Megapixel-Kamera für Videokonferenzen.

HSDPA mit bis zu 21 MBit/s

Das Smartphone deckt alle vier UMTS-Frequenzen ab und unterstützt die vier GSM-Netze. Zudem gibt es GPRS, EDGE sowie HSDPA mit bis zu 21 MBit/s. Ferner bietet das Mobiltelefon Single-Band-WLAN nach 802.11b/g/n sowie Bluetooth 3.0. Das Mobiltelefon hat einen GPS-Empfänger, ein UKW-Radio, unterstützt DLNA und hat eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. Ein HDMI-Anschluss wird mittels MHL-Adapter realisiert, der aber nicht mitgeliefert wird.

Auf dem Ascend P1 läuft Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich. Ob das Mobiltelefon von Huawei ein Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean erhalten wird, ist nicht bekannt. Zum Ascend P1 erklärt Lars-Christian Weisswange, Vice President Devices Western Europe bei Huawei Technologies: "Übrigens wurde das Ascend P1 von unserem deutschen Designer Hagen Fendler und seinem Team entworfen."

Mit einer Akkuladung soll eine Sprechzeit von maximal 8 Stunden möglich sein. Ob dieser Wert im GSM- oder UMTS-Betrieb erreicht wird, gibt der Hersteller nicht an. Im Bereitschaftsmodus muss der Akku nach rund 18 Tagen aufgeladen werden. Der Akku im Ascend P1 kann nicht ohne weiteres vom Besitzer gewechselt werden.

Eigentlich wollte Huawei das im Januar 2012 vorgestellte Ascend P1 im April 2012 auf den Markt bringen. Die Verzögerung wurde mit Anforderungen von Netzbetreibern und dem Einbau eines stärkeren Akkus begründet. Das ebenfalls Anfang des Jahres vorgestellte Ascend P1 S wird nicht auf den Markt kommen. Es sollte in einem 6,68 mm dünnen Gehäuse kommen, aber damit wäre das Gerät zu teuer geworden, begründete Huawei diesen Schritt. Das im Februar 2012 auf dem Mobile World Congress vorgestellte Ascend D1 wird zumindest nicht in Deutschland erscheinen.

Ascend D Quad kommt später

Zudem musste Huawei die Markteinführung des Ascend D Quad auf das dritte Quartal 2012 verschieben. Grund sollen Probleme mit dem von Huawei entwickelten Quad-Core-Prozessor sein. Eigentlich sollte das Ascend D Quad spätestens Ende Juni 2012 erscheinen.

Huawei will bis 2015 die führende Handy- und Smartphone-Marke werden und in jeder Leistungsklasse die besten Geräte bauen. Zugleich will der Hersteller die eigenen Geräte zu einem 15 Prozent günstigeren Preis als die Konkurrenz anbieten. Langfristig will Huawei auf dem Weltmarkt für Smartphones und Handys die Nummer 3 werden.


AndyMt 25. Jul 2012

Noch mehr? Ich liege da glaube ich deutlich über dem Durchschnitt. Brauch ich fürs...

Benutzername123 24. Jul 2012

welches der min. zwei verschiedenen Versionen deines S2? ;p Das gute, alte, oder das...

Wechselgänger 24. Jul 2012

Und damit willst du uns was sagen? Im Text steht "zählt damit zu den dünnsten...

Himmerlarschund... 24. Jul 2012

Das Gerät scheint ja gar nicht so uninteressant zu sein. Ist sicherlich leistungsmäßig...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektmanager (m/w) MS SharePoint
    item Industrietechnik GmbH, Solingen
  2. Produktionsplaner/in IT-Batchsteuerung & Jobnetze
    HALLESCHE Krankenversicherung a. G., Stuttgart
  3. IT System Engineer (m/w) Networking Solutions
    Bechtle AG, Karlsruhe
  4. PHP-Entwickler (m/w)
    CONET Business Consultants GmbH, Hennef bei Bonn, Ludwigsburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Mega

    Kim Dotcom sind angeblich die Millionen ausgegangen

  2. Die ROM-Ecke

    Slimkat - viele Einstellungen und viel Schwarz

  3. Gesundschrumpfung

    Sony will Smartphone-Modellvielfalt reduzieren

  4. Tchibo

    3D-Drucker beim Kaffeeröster

  5. Auftragsfertiger

    Samsung startet Serienproduktion des 14-nm-FinFET-Prozesses

  6. Safari

    Apple sucht neuen Partner für Internetsuche

  7. Neue Mission

    Nasa will magnetische Rekonnexion erforschen

  8. Bundesregierung

    Klimaziele wegen mangelnder Elektroautoförderung in Gefahr

  9. Flugsicherheitsbehörde

    Lieferdrohnen benötigen Piloten mit Fluglizenz

  10. Gift Trading

    Steam ändert Regeln für geschenkte Spiele



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

Spieleklassiker: Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)
Spieleklassiker
Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

Stuxnet lässt grüßen: Trojaner hat Unternehmen in großem Stil ausgespäht
Stuxnet lässt grüßen
Trojaner hat Unternehmen in großem Stil ausgespäht
  1. The Intercept NSA und GCHQ sollen Cyberwaffe Regin eingesetzt haben
  2. Kaspersky Lab Cyberwaffe Regin griff Mobilfunk-Basisstationen an
  3. Sicherheitslücke BND will Zero Day Exploits einkaufen

    •  / 
    Zum Artikel