Huawei Ascend G615 im Test: Vier Kerne für wenig Geld
Das Ascend G615 wird es in Schwarz und Weiß geben. (Bild: Huawei)

Schlichtes Gehäuse und gute Akkulaufzeit

Anzeige

Äußerlich ist das Ascend G615 wenig spektakulär. Das Gehäuse ist mit 11 Millimetern etwas dicker als die Gehäuse gängiger Quadcore-Smartphones wie des Galaxy S3 oder des HTC One X Plus. Die rückseitige Abdeckung ist zwar gewölbt, hat allerdings eine deutliche Kante, wodurch Huaweis Smartphone klobig wirkt. Mit 145 Gramm ist es in etwa genauso schwer wie das Nexus 4 oder das HTC One X Plus.

Die verwendeten Materialien des 134 x 67,5 Millimeter großen Gehäuses wirken zunächst hochwertig und robust. Bei stärkerem Biegen knarrt das Smartphone jedoch. Das liegt nicht nur an der Abdeckung aus rauem Plastik. Auch als sie entfernt war, gab das Gerät knarzende Geräusche ab.

Auf der Suche nach der Kerbe

Wir mussten etwas suchen, bis wir die Einkerbung fanden, mit der sich die Rückseite mit dem Fingernagel entfernen ließ. Dafür müssen das Micro-USB-Kabel und der Stecker für die Kopfhörer entfernt werden. Unter der Abdeckung verbirgt sich der auswechselbare Akku, dessen Nennwert mit 2.150 mAh und Leistung mit 8,17 Wh angegeben wird. Tatsächlich schaffte das Ascend G615 3,5 Stunden im Antutu-Akkutest etwa 15 Minuten länger als das HTC One X Plus. Bei der Videowiedergabe mit einem H.264-codierten Film mit einer Auflösung von 720p und maximaler Helligkeit hielt das Smartphone 6,5 Stunden durch.

Huawei hat seiner Android-Version Energiesparoptionen spendiert. Mit drei Optionen lässt sich die Anzahl der zu synchronisierende Prozesse steuern. Einfluss auf die Prozessorleistung haben die Optionen nicht. Die automatische Anpassung der Bildschirmhelligkeit funktioniert zuverlässig. Das gilt auch für den Lagesensor.

Nur 8 GByte Speicher

Neben dem Akku liegen unter der rückseitigen Abdeckung auch die Einschübe für die SIM-Karte und für eine Micro-SD-Karte, die eine maximale Kapazität von 32 GByte haben kann. Darüber hinaus wird die Speicherkapazität mit bescheidenen 8 GByte angegeben. Das Ascend G615 lässt sich wahlweise als Mediengerät per MTP, als Kamera per PTP oder mit der Huawei-eigenen Software Hisuite mit dem Rechner verbinden. Außerdem soll sich das Smartphone auch als USB-Massenspeicher einbinden lassen, was unter Windows 7 und Ubuntu 12.04 allerdings nicht klappte. Der Arbeitsspeicher beträgt 1 GByte.

Auf der Rückseite befinden sich auch die beiden Lautsprecher, die einen guten Stereoklang abgeben. Die Höhen fransen auch bei maximaler Lautstärke kaum aus, mangels Resonanzkörper sind die Bässe wie bei fast allen Smartphones kaum hörbar. Wird das Smartphone normal gehalten, verdeckt die Hand allerdings die Lautsprecherschlitze. Über die Kopfhörer ist der Dolby-Sound durchschnittlich.

 Huawei Ascend G615 im Test: Vier Kerne für wenig GeldKamera und Betriebssystem 

tschnz 26. Jan 2013

Das Gerät ist auf dem asiatischen Markt unter dem Namen Huawei Honor 2 (u9508) bekannt...

katzenpisse 24. Jan 2013

"In der rechten Ecke auf Höhe des Lautsprechers sitzen die Front-Kamera und ein LED...

katzenpisse 24. Jan 2013

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=z8SWGQiEWrw

zwangsregistrie... 21. Jan 2013

wo ist der Unterschied? http://huaweidevices.de/telefone/ascend-d1-quad-xl.html...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  2. IT-Prozess- und Anwendungsberater (m/w) Produktinformationsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen (bei Stuttgart)
  3. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  4. Technischer Redakteur (m/w) für Softwaredokumentation
    Teradata GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  2. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  3. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  4. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  5. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  6. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  7. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  8. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  9. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  10. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs Startmenü
Windows 10 Technical Preview ausprobiert
Die Sonne scheint aufs Startmenü
  1. Build 9860 Windows 10 jetzt mit Info-Center für Benachrichtigungen
  2. Microsoft Neue Fensteranimationen für Windows 10
  3. Windows 10 Microsoft will nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnern

    •  / 
    Zum Artikel