HTML5 W3C nimmt die Arbeit an HTML.Next auf

Die Fertigstellung von HTML5 wird noch einige Zeit dauern, dennoch hat das World Wide Web Consortiums (W3C) bereits mit der Arbeit an dessen Nachfolger begonnen, der vorerst den Codenamen "HTML.Next" trägt.

Anzeige

Die Arbeit an HTML5 geht langsam in die Endphase, das W3C beginnt mit dem sogenannten zweiten "Last Call Review" und hat einen Stabilisierungsplan für die Spezifikation vorgelegt. Um HTML5 aber zum Status einer "W3C Recommendation" zu führen, womit HTML5 dann zu einem offiziellen Webstandard wird, sucht das W3C aber zunächst neue Autoren für die Spezifikation. Ian Hickson, der diese Aufgabe bisher übernommen hat, will sie abgeben.

Mit der aktuellen Entwicklung von HTML5 ist das W3C sehr zufrieden: Alle großen Browser unterstützen bereits große Teile von HTML5 und die kommenden Versionen weiten die HTML5-Unterstützung aus. Und auch auf Seiten der Websitebetreiber verbreitet sich HTML5 rasant.

Mit der Fertigstellung von HTML5 wird erst 2014 gerechnet.

HTML.Next

Parallel ruft das W3C zum Einreichen von Vorschlägen für den Nachfolger von HTML5 auf, Codename "HTML.Next". Ian Hickson wird derweil weiter an der HTML-Spezifikation der WHATWG arbeiten, einem Zusammenschluss von Mitarbeitern der Browserhersteller Apple, Mozilla und Opera, aus dem bereits HTML5 hervorgegangen ist. Das W3C geht davon aus, dass aus der Arbeit der WHATWG ein Vorschlag für HTML.Next hervorgehen wird und kündigt an, auch weiterhin mit der WHATWG zusammenzuarbeiten.

Die WHATWG arbeitet bereits seit längeren an einem Nachfolger für HTML5, der dort einfach "HTML" heißt. Geht es nach der WHATWG, wird HTML5 die letzte HTML-Version sein, die eine Versionsnummer trägt. Stattdessen soll die Spezifikation zu einem "lebendigen Dokument werden", das die sich weiterentwickelnde Technik definiert.


xeniac.at 26. Apr 2012

Nein. XHTML war der Nachfolger von HTML. Eine hervorragende Reimplementierung von HTML im...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler / Softwareentwicklerin
    BBF GmbH, München und Dresden
  2. Prüfer/-in für die IT-Revision
    Kreissparkasse Tübingen, Tübingen
  3. SRM Senior Consultant (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. Akademische Räte / Rätinnen
    Universität Passau, Passau

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  2. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  3. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  4. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  5. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?

  6. Massenentlassung

    Überleben von Rapidshare steht infrage

  7. Razer Atrox

    Arcade- und Mod-Controller für die Xbox 360

  8. Opensuse

    Erster Milestone für Opensuse 13.1

  9. Samsung

    Mehr als 10 Millionen Galaxy S4 in Rekordzeit verkauft

  10. Drosselung

    Piratenchef fordert Verstaatlichung der Netze der Telekom



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
SAP: "Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"
SAP
"Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"

Laut einem SAP Vice President für die Cloud-Sparte sind USB-Sticks mit Schadsoftware und selbstgestrickte IT die Hauptgefahren für die Sicherheit der Unternehmens-IT.

  1. Cloud Computing Opennebula 4.0 erlaubt VM-Snapshots
  2. Openstack IBM setzt bei Cloud-Computing auf Open Source
  3. Dell Ophelia Android-Cloud mit HDMI-Anschluss

Geplante Obsoleszenz: Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
Geplante Obsoleszenz
Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab

Die Regierungsmehrheit hat im Umweltausschuss verhindert, dass das Verkleben von im Macbook Pro eingebauten Komponenten verboten wird. Diese Praxis erschwert laut einem Gutachten einen Austausch oder eine Reparatur.

  1. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  2. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle
  3. Geplante Obsoleszenz Grünen-Gutachten kritisiert verklebtes Macbook Pro

Security: Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
Security
Gefährliche Lücke im Linux-Kernel

Über eine Schwachstelle im Linux-Kernel kann sich ein lokaler Angreifer von einem eingeschränkten Konto Root-Rechte verschaffen. Die Schwachstelle besteht bereits seit mehreren Jahren. Die Lücke wurde klammheimlich geschlossen.

  1. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung
  2. Security D-Link patcht Sicherheitslücken in Routern und IP-Kameras
  3. Stonesoft Intel bietet 389 Millionen Euro für Firewall-Anbieter

Zum Artikel