Desire C bekommt von HTC kein Android 4.1.
Desire C bekommt von HTC kein Android 4.1. (Bild: HTC)

HTC One V und Desire C erhalten kein Android 4.1

Die Android-Smartphones One V und Desire C werden von HTC kein Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean erhalten. HTC behauptet, der RAM der Geräte sei nicht groß genug.

Anzeige

HTC hat weitere Details zur Planung des Updates auf Android 4.1 alias Jelly Bean bekanntgegeben. Im Juli 2012 hatte HTC angekündigt, das Update auf Android 4.1 für die One-Modelle S, X und XL zu bringen. Seitdem gab es von HTC keine weiteren Details mehr dazu. Weiterhin ist unklar, wann die Updates verteilt werden sollen.

Dafür hat HTC nun verkündet, dass die beiden Android-Smartphones One V und das Desire C kein Update erhalten werden. Das Desire C ist vor gerade mal fünf Monaten auf den Markt gekommen. HTC nennt als Grund, dass der RAM in den Geräten zu klein für Android 4.1 sei. Der Grund dürfte ein anderer sein, denn beide Modelle haben 512 MByte RAM.

Auch das Nexus S von Google und Samsung hat 512 MByte RAM und dafür gibt es von Google seit langem Android 4.1. Vermutlich belegt HTCs Sense-Erweiterung zu viel Speicher, weshalb der Speicherbereich dann nicht ausreicht. Sony hat für Xperia-Smartphones ein Update auf Android 4.1 angekündigt, die ebenfalls nur 512 MByte RAM haben.

Jelly-Bean-Pläne anderer Hersteller

Nach Angaben der Deutschen Telekom will der Netzbetreiber Android 4.1 für das Galaxy S2 und das Galaxy Tab 2 10.1 Anfang Dezember 2012 veröffentlichen. Mitte Dezember 2012 folgt das Galaxy Note der ersten Generation. Möglicherweise erhalten die Galaxy-Geräte das Update etwas früher, wenn sie nicht bei der Telekom gekauft wurden, von Samsung gibt es dazu keine Auskünfte.

Angeblich will Samsung Android 4.1 auch für die Smartphones Galaxy Ace 2, Galaxy Ace Plus, Galaxy Beam, Galaxy Chat, Galaxy Mini 2 sowie Galaxy S Duos bringen. Zudem sollen die zwei Tablets Galaxy Tab 2 7.0 und Galaxy Tab 7.0 Plus es erhalten - wann, ist nicht bekannt. Samsung hat die Angaben bisher nicht offiziell bestätigt.

Motorola wird in Deutschland Android 4.1 nur für das Razr I und das Razr HD anbieten. Eigentlich sollte das Update für das Razr I schon seit Oktober 2012 verfügbar sein.

Neun Xperia-Smartphones werden von Sony ein Update auf Android 4.1 erhalten. Im Februar 2013 soll das Update für die Xperia-Modelle T, TX und V kommen. Für die Updates für die Xperia-Modelle Acro S, Go, Ion, J, P und S gibt es noch keinen Termin.

LG will das Jelly-Bean-Update für das Optimus LTE 2 in diesem Monat veröffentlichen. Im Dezember 2012 folgt das Optimus G. Im ersten Quartal 2013 erhalten dann das Optimus Vu und das Optimus Vu 2 das Update. Die Termine gelten für den koreanischen Markt, es gibt also noch keine Angaben zu Deutschland.

Für das Ascend D1 Quad XL hat Huawei ein Update angekündigt, aber ebenfalls keinen Termin genannt.

Asus will Android 4.1 für alle eigenen Tablets anbieten und hat bereits drei Geräte in Deutschland aktualisiert. Nun fehlen noch die Updates für das Eee Pad Transformer TF101 und das Eee Pad Slider SL101, für das es bisher keinen Terminplan gibt.

Als weiterer Hersteller will Archos für das Ice-Cream-Sandwich-Tablet 101 XS ein Android-4.1-Update im Herbst 2012 bereitstellen.

Android 4.2 für Galaxy Nexus erschienen

Google hat Ende Oktober Android 4.2 vorgestellt, das ebenfalls den Codenamen Jelly Bean trägt. In den USA hat die Verteilung von Android 4.2 für das Galaxy Nexus begonnen. Bisher ist nicht bekannt, wann das Update in Deutschland erscheint und wann die übrigen Nexus-Modelle von Google es erhalten. Andere Hersteller von Android-Geräten haben noch keinen Zeitplan dafür genannt.


GmaWelt 20. Nov 2012

Warum? Weil es falsch ist. http://www.duden.de/rechtschreibung/RAM Der RAM und der...

wasabi 13. Nov 2012

Eben. Und das gleiche könnte dann doch auch der Fall sein, wenn man ein eigenes...

Paykz0r 13. Nov 2012

Naja, generell reichen die 512 für Plain-Android wunderbar. Wie schon gesagt, der...

Schwaus 13. Nov 2012

Und da haben wir den Salat... Mein 3 Jahre altes Wildfire läuft auch noch ohne zu...

Schwaus 13. Nov 2012

Was ist denn so schlimm wenns nicht kommt? Die Hardware wird ja nicht verändert? Und nur...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektleiter/-in
    asim, Waiblingen
  2. Softwareentwickler (m/w)
    BayWa r.e. Solarsysteme GmbH, Tübingen
  3. Referent (m/w) Testmanagement
    ING-DiBa AG, Frankfurt
  4. Ingenieurin / Ingenieur Elektrotechnik / Informationstechnik / Informatik
    Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TIPP: Amazon Fire TV
    84,00€
  2. Dell 24-Zoll-Ultra-HD-Monitor
    529,90€
  3. Medion Erazer X7835 PCGH-Notebook mit Geforce GTX 980M und Core i7-4710MQ
    1999,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Story Mode

    Telltale arbeiten an Minecraft-Episodenabenteuer

  2. Deutscher Entwicklerpreis 2014

    Lords of the Fallen schafft eines von drei Triples

  3. General vor dem NSA-Ausschuss

    Der Feuerwehrmann des BND

  4. Outcast 1.1

    Technisch überarbeiteter Klassiker bei Steam und GOG

  5. Microsoft

    Webbrowserauswahl in Windows ist abgeschafft

  6. Streaming

    Netflix schließt Offline-Videos kategorisch aus

  7. KDE Applications 14.12

    Erste Frameworks-5-Ports der KDE-Anwendungen erschienen

  8. Spearfishing

    Icann meldet Einbruch in seine Server

  9. Amiibos

    Zubehör für Super Smash Bros wird rar und teuer

  10. x86-64-Architektur

    Fehler im Linux-Kernel kann für Abstürze ausgenutzt werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Security: Smarthomes, offen wie Scheunentore
Security
Smarthomes, offen wie Scheunentore
  1. Software-Plattform Bosch und Cisco gründen Joint Venture für Smart Home
  2. Pantelligent Die funkende Bratpfanne
  3. Smarthome Das intelligente Haus wird nie fertig

Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war
Jahresrückblick
Was 2014 bei Golem.de los war
  1. In eigener Sache Golem.de sucht (Junior) Concepter/-in für Onlinewerbung
  2. In eigener Sache Golem.de offline und unplugged
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Videoredakteur/-in

E-Mail-Ausfall in München: Und wieder wars nicht Limux
E-Mail-Ausfall in München
Und wieder wars nicht Limux
  1. Öffentliche Verwaltung Massiver E-Mail-Ausfall bei der Stadt München
  2. Limux Kopf einziehen und über Verschwörung tuscheln
  3. Limux Windows-Rückkehr würde München Millionen kosten

    •  / 
    Zum Artikel