HPs LTO-6-Laufwerke sind nun verfügbar.
HPs LTO-6-Laufwerke sind nun verfügbar. (Bild: HP)

HP Storeever Mehrere Bandlaufwerke für 2,5-TByte-LTO-Generation

HP hat mehrere Automaten und einzelne Laufwerke für den LTO-Standard der sechsten Generation vorgestellt. Die Laufwerke können nun ohne Kompression auf einem Band 2,5 TByte sichern. Mit den Automaten können zudem ab 24 Ultrium-Bänder in Rotation gesichert werden.

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HP hat seine Storever-Laufwerke auf den LTO-6-Standard aktualisiert. Die neuen LTO-6-Ultrium-Bänder sind schon seit Mitte Dezember 2012 verfügbar und ermöglichen die Speicherung von 2,5 TByte je Band. Die Hersteller gehen von deutlich höheren Kapazitäten aus, wenn die Komprimierung (bis zu 2,5:1, 6,25 TByte) genutzt werden kann. Mit der Kompression sollen bis zu 1,45 TByte/h weggesichert werden können. Ein Band wird also in etwas über vier Stunden beschrieben.

  • LTO-6-Laufwerk (volle Bauhöhe) von HP
  • LTO-6-Laufwerk (halbe Bauhöhe) von HP
  • LTO-6-Laufwerk (halbe Bauhöhe) von HP
  • LTO-6-Laufwerk (volle Bauhöhe) von HP
  • HP Autoloader
  • HP Autoloader für acht Bänder
  • HP Tape Library mit 24 Plätzen für LTO-Bänder.
LTO-6-Laufwerk (volle Bauhöhe) von HP

HP bietet die Laufwerke als interne und externe Laufwerke sowie als Rack-Bibliotheken an. Letztere automatisieren die Verwaltung der Bänder. Das kleinste Modell hat ein internes Laufwerk und 24 Plätze für LTO-Bänder, die bedarfsgerecht geladen werden oder auch einfach vom Datenstrom abgekoppelt im Gehäuse lagern. Im 19-Zoll-Serverschrank braucht es dafür zwei Höheneinheiten. HP verspricht für solche Lösungen deutliche Energieeinsparungen verglichen mit Festplattensystemen.

Sehr viel weniger Platz brauchen die einzelnen Laufwerke im 5,25-Zoll-Format. Diese gibt es in halber Bauhöhe (HP StoreEver LTO-6 Ultrium 6250), wie etwa DVD-Laufwerke, und in voller Bauhöhe (HP StoreEver LTO-6 Ultrium 6650), jeweils mit Gehäuse oder für den Einbau in einen Server ohne Gehäuse.

Die Laufwerke werden je nach Ausstattung per 8-Gigabit-Fibre-Channel, Serial Attached SCSI (SAS) oder Ultra320 LVD-SCSI angeschlossen.

Die einzelnen Laufwerke gibt es laut HP ab etwa 3.100 Euro. Das ist teurer als die ebenfalls schon verfügbaren IBM-Laufwerke, die es laut Hersteller ab 2.600 Euro gibt. Sehr viel teurer sind die Bibliotheken. Für das kleinste MSL-Modell verlangt HP fast 8.700 Euro.

Noch nicht für Deutschland angekündigt, aber auf den Produktseiten bereits einsehbar ist ein Autoloader, der nur acht Bänder aufnehmen kann, dafür aber in eine Höheneinheit eines 19-Zoll-Schranks passt. Außerdem sind 19-Zoll-Schranksysteme vorgesehen, die mehrere Dutzend PByte aufnehmen können.


netfish77 15. Feb 2013

Vielleicht sollten wir uns nicht in einem Kleinkrieg verzetteln, da es auch im HDD...

netfish77 31. Jan 2013

lies doch mal meinen Post hierzu: http://forum.golem.de/kommentare/pc-hardware/hp...

detructor15 31. Jan 2013

they want their technology back...

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