HP Moonshot bekommt AMDs Server-APU Kyoto

Nicht nur mit Intel-CPUs und ARM-Prozessoren, sondern bald auch mit AMDs erster APU für Server werden die Moonshot-Server von HP ausgestattet werden. Der integrierte Grafikkern soll unter anderem für Videoanalyse genutzt werden.

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Gegenüber dem Inquirer hat HP-Vize Paul Santeler bestätigt, dass die vor kurzem mit Atom-CPUs vorgestellten Moonshot-Server bald auch mit APUs von AMD ausgestattet werden sollen. Dafür will Hewlett-Packard einen Chip von AMD einsetzen, der bisher unter dem Codenamen "Kyoto" bekannt ist.

Zu diesem Baustein gab es bisher durch den Prozessorentwickler außer dem Namen keine Informationen - nur, dass es sich um einen sparsamen Chip für Server handeln soll, deutete AMD schon an. Paul Santeler zufolge soll Kyoto eine TDP von 11 Watt aufweisen, was für die Prozessorkerne und die Grafikeinheit gemeinsam gilt. Wie viele Cores Kyoto besitzt und ob sie beispielsweise auf AMDs neuer Jaguar-Architektur basieren sollen, gab der HP-Sprecher nicht an.

Santeler sagte aber, dass sich die Kyoto-Server für Remote-Desktops und Medienanwendungen eignen sollen. Das Transcodieren von Videos sowie deren Analyse sollen mögliche Einsatzgebiete sein. Auch Bildverarbeitung steht auf dem Programm. In der zweiten Hälfte des Jahres 2013 sollen die Geräte ausgeliefert werden.

Dabei werden die Kyoto-Karten auch in bestehende Moonshot-Server passen. Die Infrastruktur von Moonshot rund um ein proprietäres Fabric, das die einzelnen Server vernetzt, passt zu verschiedenen Prozessorarchitekturen. Ausgeliefert werden die Servermodule bisher nur mit Intels Atom, obwohl Moonshot zuerst als Prototyp mit ARM-CPUs vorgestellt worden war.

Diese Architektur will HP später unterstützen, mit AMD kommt dann noch ein dritter Anbieter hinzu. Wie Paul Santeler sagte, soll die Struktur von Moonshot auch über mehrere Prozessorgenerationen hinweg kompatibel bleiben.


nille02 14. Apr 2013

Bisher hat keine ein gutes und mit einem auf der CPU Encodiertes Bild geliefert. Immer...

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