HP 1810v2 Günstige Switches mit Spanning Tree und ohne Lüfter

HP hat seine 1810-Switch-Serie überarbeitet. Die V2-Generation mit 8 oder 24 Ports bietet nun auch Unterstützung für die Spanning-Tree-Protokolle. Der kleine Switch benötigt zudem kein Netzteil, der große bietet Platz für Mini-GBICs.

Anzeige

Die Switches der 1810-Serie von HP bieten in der Version 2 nun Unterstützung für das Spanning Tree Protocol (STP, 802.1D) sowie die schnellere Variante RSTP (Rapid, 802.1W). Damit kann ein Administrator redundante Verbindungen durch eigentlich verbotene Ringe aufbauen, um einen Ausfall eines Switches besser zu kompensieren. Im Idealfall fallen so nur die Geräte am betroffenen Switch aus, während die anderen Teile des Netzwerks neue Wege suchen. RSTP ist dabei in der Regel schnell genug, um den Ausfall innerhalb weniger Sekunden auszugleichen.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung von DSCP (802.1p) zur Priorisierung des Netzwerkverkehrs sowie Stromsparmechanismen nach 802.3az. Die elektrische Leistungsaufnahme sinkt zum Teil drastisch. Beim 8-Port-Modell mit Gigabit-Ethernet reduziert sie sich von 15 Watt auf nur noch 7,2 Watt. Beim Rackswitch mit 24 Ports (Gigabit) verringert sie sich nicht ganz so deutlich von 30 auf nun 22 Watt. Die Werte beziehen sich laut HP auf die maximale Leistungsaufnahme, wenn alle Ports belegt und mit Datentransfer beschäftigt sind.

HP bietet insgesamt vier Geräte der v2-Serie an. Jeweils ein 8-Port-Gerät mit Fast-Ethernet und eines mit Gigabit-Ethernet sowie zwei 24-Port-Geräte für Netzwerkrackschränke. Auch diese gibt es jeweils als Fast- und Gigabit-Ethernet-Switches. Im Unterschied zu den kleinen Modellen bieten sie zudem Platz für zwei SFP-Module, um etwa Glasfaserkabel zu unterstützen. Bei der neuen Serie sind das nicht mehr Dual-Personality-Ports. Derzeit ist unklar, ob HP seine SFP-Slots vor Fremdherstellern schützt. Die Mini-GBIC-Matrix vom März 2012 listet die neue 1810-v2-Serie noch nicht auf. Normalerweise verhindert HP erst ab der 2000er Serie Fremdmodule und schützt so seinen Zubehörmarkt für Transceiver. HP-Module sind zum Teil sehr viel teurer als OEM-Module.

Die kleinen Switches benötigen prinzipiell kein Netzteil. Sie sind als Powered Device auch über Power over Ethernet mit Strom versorgt. Das war auch schon bei den Vorgängern der Fall. Durch die reduzierte Leistungsaufnahme belasten die neuen V2-Switches aber Power Sourcing Equipment wie PoE-Switches nicht mehr so stark.

Preise gibt es für die neuen Netzwerkgeräte offiziell noch nicht. Nur sehr wenige Händler im Ausland listen die Geräte schon. Der 8-Port-Switch mit Gigabit-Ethernet wird voraussichtlich bei etwa 100 Euro liegen. Das Rackgerät wird etwas über 200 Euro kosten, die Fast-Ethernet-Varianten jeweils ein Drittel weniger.

Die Verfügbarkeit der neuen Serie ist derzeit nicht bekannt. Weitere Informationen gibt es im PDF-Datenblatt.


Casandro 30. Sep 2012

Naja, grob gesagt können das (fast) alle Switche mit Konfigurationsmöglichkeit. Du musst...

moppi 30. Sep 2012

die 1810 serien hatten eigentlich schon immer keine lüfter ich hab hier zuhause einen...

cloudius 29. Sep 2012

Genau, ich liebe diese Geräte! Preis-/Leistungsverhältnis ist hier einwandfrei. Leider...

Kommentieren




Anzeige
  1. SAP-Entwickler/in
    Dataport, Hamburg
  2. Entwicklungsingenieur (m/w) Elektronik
    J. Schmalz GmbH, Glatten bei Freudenstadt
  3. SAP-Applikationsberater (m/w) Module: SD und LES
    SÜDSALZ GMBH, Heilbronn
  4. IT-Projektmanager (m/w) Automobil-Handel
    ADP Dealer Services Deutschland GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Video

    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

  2. Google X

    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

  3. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  4. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  5. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  6. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  7. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  8. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  9. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  10. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Dying Light: Einsamer Kampf in großer Stadt
Dying Light
Einsamer Kampf in großer Stadt

Tagsüber sammelt der Spieler Vorräte und Waffen, nachts kämpft er gegen Zombies: Das ist das Grundkonzept von Dying Light, das Techland unter anderem für Playstation 4 und Xbox One produziert.

  1. Flying Wild Hog Der Shadow Warrior kämpft wieder
  2. Homosexualität in Spielen Bug oder Feature?
  3. Strategiespiel HTML5-Version von Freeciv veröffentlicht

Offene Formate in Deutschland: "Passiert ist nix!"
Offene Formate in Deutschland
"Passiert ist nix!"

Linuxtag 2013 Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern tun sich die deutschen Behörden in Deutschland mit Open-Source-Software noch schwer. Eine Podiumsdiskussion auf dem Open-IT Summit 2013 offenbart das Problem: geschlossene Dokumentenstandards.

  1. Clark Asay Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?
  2. Adobes CFF Engine Bessere Schriftdarstellung für Android, iOS und Linux
  3. Entwicklerplatinen Spark Core mit WLAN und Cortex-M3-Prozessor

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Zum Artikel