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Hoverboard: neue Art der Fortbewegung
Hoverboard: neue Art der Fortbewegung (Bild: Hendo Hover)

Hoverboard: Schweben wie Marty McFly

Hoverboard: neue Art der Fortbewegung
Hoverboard: neue Art der Fortbewegung (Bild: Hendo Hover)

Ein US-Unternehmen hat eine Magnetschwebetechnik entwickelt, die unter anderem den Bau eines Hoverboards ermöglicht. Damit das Board und noch andere Gegenstände schweben, suchen die Gründer Unterstützung per Crowdfunding.

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Wer erinnert sich nicht an Marty McFlys rasanten Flug mit dem Hoverboard durch das Hill Valley der Zukunft? Im Sommer kommenden Jahres könnte die Szene aus dem Film Zurück in die Zukunft II Realität werden - vorausgesetzt der Straßenbelag besteht aus Kupfer oder Aluminium.

Das US-Unternehmen Hendo Hover hat ein Hoverboard entwickelt, das etwa drei Zentimeter über dem Boden schwebt. Es besteht aus einem Skateboard, unter dem vier großen Scheiben montiert sind. Das sind die Schwebemotoren.

Metallische Oberfläche

Sie halten das Hoverboard in der Luft, indem sie ein Magnetfeld erzeugen. Das funktioniert derzeit nur auf einer Oberfläche aus einem nicht-ferromagnetischen Metall. Das Prinzip ähnelt dem der Magnetschwebezüge (Maglev, von Magnetic Levitation) wie etwa dem japanischen MLX01.

Das Hoverboard kann ein Gewicht bis zu 140 Kilogramm tragen - das sind zwei Personen. Die können mit dem Board etwa 15 Minuten lang schweben. Einen Antrieb hat das Board nicht - Vortrieb muss also auf eine andere Art und Weise erzeugt werden.

Schwebetechnik

Allerdings geht es Hendo nicht nur um das Hoverboard - das dient auch dazu, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Hendo-Gründern Jill und Greg Henderson geht es um die Technik dahinter, die Magnetic Field Architecture (MFA). Diese soll Gegenstände zum Schweben bringen und so eine neue Art der Fortbewegung ermöglichen. Künftig soll das auch über nicht-metallischen Oberflächen möglich sein.

Oder in der Industrie: Gegenstände schweben und können mit geringem Energieaufwand bewegt werden. Wie das gehen könnte, zeigt die Whitebox - eine kleine weiße Kiste mit mehreren Schwebemotoren darin. Oder die Whitebox+, die zudem noch einen Antrieb hat. Gesteuert werden sie über eine Smartphone-App. Die schwebenden Boxen sind dazu gedacht, dass interessierte Entwickler mit MFA experimentieren können.

Crowdfunding-Kampagne

Um ihre Technik sowie die beiden Produkte weiterentwickeln zu können, haben die Hendersons eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter initiiert. Darüber wollen sie bis zum 5. Dezember 2014 250.000 US-Dollar sammeln.

Als Belohnung gibt es etwa für 100 US-Dollar fünf Minuten auf dem Hoverboard. Wer 1.000 US-Dollar gibt, darf eine ganze Stunde lang schweben. Wer eine Whitebox haben möchte, muss mindestens 300 US-Dollar geben. Ein Hoverboard gibt es für die Zusage von 10.000 US-Dollar. Es soll im Oktober 2015 ausgeliefert werden - entsprechend der Handlung des Films, die in diesem Monat angesiedelt ist.


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Garius 24. Okt 2014

Lol. Normalerweise mag ich auch eher die Originalsynchro. Aber die deutsche Synchro bei...

interlingueX 23. Okt 2014

Der Appell als Epilog, das ist nicht Mode... Dennoch: So ein Diskurs soll den Leser zu...

zwangsregistrie... 23. Okt 2014

kt

furanku1 23. Okt 2014

;) Promotion über Kondo-Effekt in Quantenpunkten.

Garius 22. Okt 2014

Wieso nicht? Bahnbrechende neue Akkus werden doch mehrmals pro Jahr erfunden ;)



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