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Die Brille ist zwar recht schwer, doch sie sitzt nach einigen Einstellungen trotzdem angenehm.
Die Brille ist zwar recht schwer, doch sie sitzt nach einigen Einstellungen trotzdem angenehm. (Bild: Sebastian Kuhbach/Winfuture)

Kräftige Farben trotz transparenter Projektion in der Hololens

Die Bildqualität konnte Microsoft im Vergleich zur letztjährigen Demo drastisch verbessern. Während auf der Build 2015 die Farben noch blass waren, leuchteten sie jetzt. Egal ob Lila, Rot oder Blau, die Farben sind überraschend kräftig, obwohl der Anwender durch sie hindurchschauen kann. Zudem hatten wir den Eindruck, dass das virtuelle Bildfeld nach oben und unten erweitert wurde. Bestätigen konnte uns das Microsoft leider nicht.

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Für die optimale Bildqualität konnten wir zudem auch die Helligkeit ändern. Beim Testen fiel uns dabei auf, dass ein mittlerer Wert ideal ist, wenn es wirklich um die Mischung der Realität und der virtuellen Einblendungen geht. Die Displays haben nämlich ein Schwarzlevel-Problem, so dass die Projektionsfläche vor dem Auge leicht milchig wirkt - ein Hinweis darauf, dass die Quelle des Bildes Streulicht nicht vermeiden kann.

Virtual Reality mit einer Augmented-Reality-Brille

Geht es hingegen darum, komplett in die Welt einzutauchen, bietet sich die volle Helligkeit an. So ging es uns in der zweiten Demo: Destination Mars. Diese durfte jeder Build-Teilnehmer ausprobieren und die Schlangen vor dem Demosystem waren teils enorm. In zwei Räumen zu je acht Personen konnte für zehn Minuten das System ausprobiert werden. Der Fokus lag dieses Mal auf dem Erleben. Es war im Prinzip eine Virtual-Reality-Anwendung auf der Augmented-Reality-Brille, denn die Umgebung war nebensächlich.

  • Für die bessere Sichtbarkeit wurde das Foto manipuliert (Spiegelung). Gut zu erkennen: Microsofts Kacheln sind Teil der Hololens. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hier das Foto im Original. Von der anderen Seite gelang uns kein Foto. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Nochmals gespiegelt mit Blick auf weitere Statussymbole. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Nicht manipuliertes Originalbild (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Brille durfte nur ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... kopfüber auf dem Tisch positioniert werden.  (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Zum einen schützt es die Optik und zum anderen kann nur so die Hololens aufgeladen werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Hololens besteht aus zwei Ringen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Ladekabel ist ein normales Micro-USB-Kabel. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Kopfstütze ausgefahren (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Mit der Unity-Engine ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... sollte eigentlich programmiert werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Objekte ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... sind vorgefertigt ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und wir mussten Skripte per Checkbox aktivieren, um den gesamten Workshop in einer Stunde durchzuführen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der komplette Build-Prozess ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... wurde aber inklusive ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... Remote Deployment durchgeführt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im richtigen 3-Stunden-Workshop müssen die Teilnehmer die Skripte selbst schreiben. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für die Journalisten gab es ein abgekürztes Programm, da nicht jeder programmieren kann. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein Blick auf die Sensorik zeigt, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... dass die Hololens viele Daten verarbeiten muss. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sieht aus wie eine Nasenstütze, ist aber nicht als solche gedacht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Lautsprecher funktionieren erstaunlich gut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Angewinkelt funktioniert die Brille am besten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein Blick von vorne auf die Hololens (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Die Kopfstütze ausgefahren (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Zusammen mit sieben anderen Journalisten erkundeten wir die Marsoberfläche, krochen auf dem Boden entlang, um kleine Hügel als solche zu erkennen und umrundeten den Astronauten Buzz Aldrin, der als sogenanntes Free-Viewpoint-Video eingebettet und verewigt wurde. Wir waren erstaunt, wie lebensecht die Person vor uns wirkte.

Das Ganze passierte in einem recht dunklen Raum, damit die Umgebung den Eindruck nicht störte. Destination Mars funktionierte überraschend gut. Wir hatten trotz des eingeschränkten Sichtfelds das Gefühl, mittendrin zu sein. Es brauchte einige Grundkonzentration, nicht mit anderen Teilnehmern zu kollidieren. Zumindest wir waren vorsichtig. Ein anderer Journalist ging hingegen einfach rückwärts, so dass es beinahe mit uns zu einer Kollision kam - ein Hinweis darauf, dass die Datenbrille auch bei ihm ihre Wirkung zeigte: Der Teilnehmer fühlte sich wie allein auf dem Mars.

Wir fragten deswegen nach, ob es prinzipiell möglich wäre, eine Kollisionswarnung in das System zu integrieren, was uns ein Microsoft-Mitarbeiter bestätigte. Aber notwendig sei es bisher nicht gewesen, obwohl Nasa-Mitarbeiter genauso wie wir in dunklen Räumen auf dem Boden herumkrochen, um mehr zu entdecken. Unfälle habe es noch nicht gegeben, versicherte man uns.

 Hololens-Workshop in einer StundeDie Hololens-Engine nutzt auch Code, der eigentlich für 3D-Shooter ist 

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Achranon 09. Apr 2016

Das technische Problem wäre das die Laufbänder in alle Richtungen bewegbar sein müßten...

baltasaronmeth 09. Apr 2016

Ich sehe bei solchen Geräten den Unterschied zwischen Profi- und Endverbrauchermarkt...

Dwalinn 08. Apr 2016

Die Arbeit ist doch eigentlich das schreiben, das testen der Hololens dienst nur dazu das...

SteamKeys 08. Apr 2016

edit: deleted. scheisse, sollt ich lieber nicht schreiben.

GtaSpider 07. Apr 2016

Die HoloLens ist ausschließlich für den Innenbereich gedacht, das ist kein Google Glass...



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