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Der Hermit
Der Hermit (Bild: Boris Lehner für HLRS)

HLRS Hermit: Deutschlands schnellster Supercomputer erreicht 1 Petaflops

Der Hermit
Der Hermit (Bild: Boris Lehner für HLRS)

Das System "Hermit" hat in Stuttgart seinen offiziellen Betrieb aufgenommen. Der Supercomputer vom Typ Cray XE6 arbeitet mit 113.664 Kernen, die in AMDs Opterons mit Bulldozer-Architektur sitzen.

Mit genau 1,045 Billiarden Operationen pro Sekunde reiht sich nun auch Deutschland in die Top 10 im Club der Besitzer von Petaflops-Rechnern ein. Diese Rechenleistung erzielt der Supercomputer Hermit am Rechenzentrum HLRS der Universität Stuttgart. Damit ist die erste Ausbaustufe der Maschine abgeschlossen. Hermit wurde nun der Universität für den Regelbetrieb übergeben.

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Der Rechner war bereits während seines Aufbaus für die letzte Top-500-Liste der schnellsten Computer der Welt vermessen worden und kam dabei auf 831,4 Teraflops. Inzwischen wurde das System weiter optimiert, so dass der Rechner nun über 1 Petaflops erreicht. Damit würde er sich nun knapp in den Top 10 der Supercomputer platzieren, jedenfalls nach der letzten offiziellen Liste vom November 2011. Im europäischen Vergleich war Hermit aber schon nach dieser Liste die schnellste zivil genutzte Maschine.

Der Rechner besteht aus 3552 Cray-XE6-Nodes, in denen je zwei AMD-Prozessoren vom Typ Opteron 6276 (Interlagos) stecken. Jede dieser CPUs besteht aus 16 Kernen, so dass das gesamte System auf 113.664 Cores kommt. Die Prozessoren basieren auf AMDs Bulldozer-Architektur. Die Nodes sind je nach Einsatzzweck mit entweder 32 oder 64 GByte RAM bestückt. Vernetzt werden die Nodes über Crays eigenes Fabric namens "Gemini". Per Infiniband ist das Storage-System angebunden, das insgesamt 3.480 Terabyte zur Verfügung stellt. 10-Gigabit-Ethernet schließlich kommt für die Verbindung der Arbeitsplätze zum Einsatz.

Neben der Klimaforschung, einer klassischen Anwendung für Supercomputer, soll Hermit auch zahlreiche Simulationen für medizinische Wissenschaften durchführen. Bisher hat der Rechner rund 22,5 Millionen Euro gekostet, seine Betriebskosten liegen bei rund zwei Millionen Euro pro Jahr.


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neocron 03. Mär 2012

Es ist unmoeglich sie zu sehen, wenn man entsprechende abstaende und groessen einhaelt!

Serapio 27. Feb 2012

Wer denn zum Beispiel ?

Threat-Anzeiger 27. Feb 2012

der lüfter hat seinen zweck - die zwei karten im karton sind die kältesten im gesamten...

pool 26. Feb 2012

Du sagst es. Autotelefone sind zwar mobil aber nicht tragbar. Genauso wie Funktelefone in...

__destruct() 25. Feb 2012

Der fährt die innerhalb einer Millisekunde an die Wand, löst das auf die Wand gemalte...



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