Hitman Absolution
Hitman Absolution (Bild: Square Enix)

Hitman Absolution Die Killermaschine in der Sandbox-Stadt

Agent 47 tötet demnächst wieder: Der Auftragsmörder mit dem Barcode im Nacken knobelt und kämpft in Hitman Absolution mit mehr Gegenständen und in größeren Arealen. Golem.de hat sich eine Mission angeschaut und mit einem Entwickler über seine Lieblingswaffe gesprochen.

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Eine Stimmungskanone ist er nicht gerade, der glatzköpfige Auftragskiller Agent 47, den der Spieler in Hitman Absolution steuert. Mit stoischem Gesichtsausdruck und im schwarzen Anzug arbeitet er seine Missionen ab, die für seine Opfer so gut wie immer mit dem Tod enden. Trotzdem kommt in dem Auftrag, den das dänische Entwicklerstudio IO Interactive bei einer Präsentation zeigt, erst mal gute Laune auf: Agent 47 ist in der schick aussehenden 50er-Jahre-Stadt Hope unterwegs - und passend dazu ist im Hintergrund flotte Rock-and-Roll-Musik zu hören.

Dort muss er vier Zielpersonen ausschalten - und zwar nach Möglichkeit, ohne allzu viel Aufsehen zu erregen. "Wir haben die Kiste mit den Werkzeugen, die der Spieler bekommt, deutlich vergrößert. Man hat also viel mehr Möglichkeiten, die Missionen zu absolvieren", erklärt Chefentwickler Tore Blystad von IO Interactive. Damit meint er die unzähligen Gegenstände, die Agent 47 verwenden kann - denn obwohl Hitman Absolution auf den ersten Blick aussieht wie ein Actionspiel, ist doch in erster Linie vorsichtiges Vorgehen und Rätselgeschick gefragt. Der Spieler kann zu Schusswaffen, Drahtschlingen, Messern und Äxten greifen - aber mit ein bisschen Geschick kann er seine Opfer auch mit einem giftigen Fisch oder schlicht mit einer Überdosis Drogen ins Jenseits schicken.

In der Kleinstadt Hope soll er fünf Mitglieder einer Gang töten. Dabei hilft ihm ein Spezialsichtmodus, der die Zielpersonen auch durch Wände hindurch rot anzeigt, hilfreiche Objekte leuchten gelb. An sein erstes Opfer schleicht er sich in einem gemütlichen Kolonialwarenladen von hinten an, was noch relativ einfach geht. Das zweite hingegen wartet in einer vollen Tankstelle - zum Glück geht es dann für eine letzte Zigarette auf den Balkon; anschließend lenkt eine riesige Explosion die Sheriffs und Zivilpersonen ab. Opfer drei muss in einem Autofriedhof dran glauben, Nummer vier wird beim Grillen mit Kumpels erschossen - und Nummer fünf im Friseursalon mit dem Rasiermesser erledigt.

Dabei wird unter anderem deutlich, dass die Umgebungen deutlich größer und vor allem offener sind als in früheren Spielen der Serie. "Wir arbeiten hart daran, Umgebungen zu bauen, die wie eine Killer-Sandbox funktionieren", sagt Tore Blystad. "Sie sind allerdings kleiner als typische Sandbox-Umgebungen - weil man zu Fuß unterwegs ist, und weil bei uns fast jede Figur als eigenständiger Charakter funktionieren muss." Die Handlung von Absolution spielt in den USA, neben der Stadt Hope sind Chicago und Chinatown weitere bestätigte Schauplätze.

Mit Details zur eigentlichen Story hält sich IO Interactive noch zurück. Bekannt ist bisher, dass Agent 47 relativ früh im Spiel seine bisherige Auftraggeberin und Vertraute Diana Burnwood töten muss - und anschließend aus mysteriösen Gründen eher der Gejagte als der Jäger ist. Mehr erfährt der Spieler spätestens im fertigen Actionadventure, das nach aktuellem Stand am 20. November 2012 für Xbox 360, Windows-PC und Playstation 3 erscheint.


Natchil 26. Mai 2013

Einfach und Leicht sind da in einer extra Spalte und wenn du es so wie in den guten alten...

Anonymouse 08. Jul 2012

Naja, so ein bisschen muss das Spiel schon wie CoD sein. Explosionen müssen einfach viele...

debattierer 06. Jul 2012

Ich hoffe die Spielmusik wird so gut wie bei Hitman Contracts. Die Musik dort, kompiniert...

Codemonkey 06. Jul 2012

Naja, obwohl man bei Batman durch die Wand sehen konnte, würde ich nicht sagen das das...

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